Zum Artikel: „Jetzt kämpft Hertha BSC um den Glauben“ vom 15. Februar
Das Spiel gegen Hannover 96 hat erneut gezeigt, dass es bei Hertha BSC von vorne bis hinten nicht passt. Die 96er waren über weite Strecken des Spiels mindestens eine Klasse besser. Was Hertha BSC vor allem in der ersten Halbzeit gezeigt hat, grenzte an Arbeitsverweigerung. Das Pokalspiel gegen Freiburg taugt nicht als Ausrede. Hertha hat ein Minimum an englischen Wochen. Wer damit überfordert ist, sollte das Fußballspielen aufgeben. Es ist kein Wunder, dass das Olympiastadion bei den seit Jahren gezeigten schlechten Auftritten nur noch selten gefüllt ist. Respekt vor den Menschen in der Ostkurve, die sich derartige schlechte Leistungen regelmäßig antun.
Horst Lähn, per Mail
Zum Artikel: „Putins Sabotage: BND will gegen Russland zurückschlagen“ vom 14. ebruar
Ausgerechnet unser Geheimdienst BND plappert jetzt mal so etwas wie eine Strategie aus. Was haben wir doch für großartige, diplomatische Talente in unserer Regierung und ihren Behörden. Muss man denn wirklich jeden Schritt, jede Strategie – oder was manche Politiker dafür halten, herausposaunen? Abgesehen von der Tatsache, dass es ohnehin genügend Verbindungen zu Putin gibt, könnte man doch wenigstens mal versuchen, etwas unter der Decke zu halten. Auch wenn dann einem Politiker, der völlig unbedarft meint, jetzt auch mal so richtig „einen ‘rauszuhauen“, seine Schlagzeile kaputtgemacht wird. Gibt es denn nicht auch beim BND eine Person, die dem Chef ganz schonend beibringen kann, dass seine Idee wirklich klasse ist, aber man doch mit der Veröffentlichung noch etwas warten sollte?
Dietmar Astfalk, per Mail
Zu Artikeln wie: „Frust über glatte Straßen: Umfrage zeigt, wie unzufrieden die Berliner sind“ vom 4. Februar
Dieser Winter hat bisher einige bittere Wahrheiten ans Licht gebracht. Eine von mir beobachtete ist, dass der Nachwuchs regelrecht von lebensnahen Aufgaben wie der des Schneefegens vor der eigenen Haustür abgehalten wird. Diese „niederen“ Arbeiten überlässt man eben anderen und riskiert dabei eher die eigene Gesundheit, als die Kinder ans echte Leben und Überleben heranzuführen. Was ist da nur passiert mit den letzten Generationen? Es entbehrt jeder Logik. Sicherlich sollte die Schule auch nicht völlig vernachlässigt werden. Aber in diesem Hort der Bildung wird anscheinend nicht (mehr) beziehungsweise viel zu wenig vermittelt, worauf es wirklich ankommt. Sondern viel zu viel graue Theorie. Mein Tipp an Eltern wäre deshalb zu versuchen, dieses Defizit im privaten Bereich etwas auszugleichen und dem Kind auch öfter mal Besen, Schaufel und weiteres Handwerkszeug in die Hand zu drücken. Nicht aus jedem wird deshalb ein handwerklich begabtes Allroundtalent werden. Aber erstrebenswert sollte dies in Zeiten, in denen KI immer mehr Berufsfelder überflüssig werden lässt, mit Sicherheit schon sein!
Ullrich Herzau, per Mail
Zum Artikel: „Die Menschen haben den Müll so was von satt“ vom 15. Februar
Die BSR hat sich im Laufe der Jahre zahlreiche Privilegien erstritten. Anlässlich der anstehenden Tarifverhandlungen sollte dringend daran erinnert werden, dass die Straßenreinigung auch Verpflichtungen hat. Die Hausmüllentsorgung klappt übrigens überwiegend reibungslos. Im Speckgürtel der Stadt funktioniert die Straßenreinigung (zum Beispiel in Kleinmachnow). Da muss wohl in Berlin grundsätzlich ein Umdenken stattfinden.
B.M. Schiel, per Mail
Zum Artikel: „Tendenz stark fallend: Warum Union Berlin gerade ‚zu viel wegschmeißt‘“ vom 16. Februar
Die Aussage des Präsidenten Dirk Zingler, dass jeder, der die Mannschaft entwickeln will, rausfliegt, ist schlicht eine Kapitulation vor der eigenen Verantwortung. Das wird der aktuellen Mannschaft nicht gerecht und ist nicht besonders hilfreich für potenzielle Zugänge, so diese überhaupt noch bei Union spielen wollen nach so einer unqualifizierten Äußerung.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Dass Union spielerisch limitiert ist, ist ja nun nichts Neues. Allerdings wird dies durch unbändigen Einsatz durchaus kompensiert und sorgt auch manchmal für überraschend positive Ergebnisse. So wird auch die aktuelle Negativserie irgendwann beendet werden und Union im halbwegs sicheren unteren Mittelfeld landen – ob mit oder ohne abwertende Äußerungen des Präsidenten.
Martin Lisienski, per Mail
Zum Artikel: „Überhöhte Mieten in Berlin: Prüfstelle deckt massive Verstöße auf“ vom 16. Februar
Auch wenn das Ergebnis schockiert, es überrascht wohl kaum. Jahrelang wurde über die sich verschärfende Lage weggesehen, der Wohnungsneubau gar von zuständiger Stelle aktiv blockiert. Da war es doch nur eine Frage der Zeit, bis sich kriminelles Potenzial entfalten und man verzweifelte Mieter problemlos ausnehmen konnte wie eine Weihnachtsgans. Es bleibt zu hoffen, dass nun der Wohnungsbau endlich wieder Fahrt aufnimmt, Wuchervermieter gestoppt und vor allem – da dubiose Vermietungen dank so vieler Anzeigen in sozialen Netzwerken mittlerweile System haben – endlich möblierte illegale (Unter-)Vermietungen systematisch aufgespürt und empfindlich geahndet werden. Wohnen sollte als das gesehen werden, was es ist – ein elementares Anrecht auf ein würdevolles Leben.
Constanze Meyer-Roick, per Mail
„Mein Tipp: Kindern öfter mal Besen, Schaufel und weiteres Handwerkszeug in die Hand drücken.“
Ullrich Herzau,, Morgenpost-Leser




