Trotz weitgehend eingestellter Schifffahrt halten Eisbrecher einige Wasserwege für den Gütertransport von Holz und Kohle zur Wärmeversorgung frei. So könnten Heizkraftwerke weiter angefahren werden, sagte ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Spree-Havel in Berlin. „Für volkswirtschaftlich wichtige Transporte werden Wasserstraßen freigehalten“, sagte der Sprecher. Holz- und Kohle-Transporte sollten weiter möglich sein.

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Der Eisbrecher „Seelöwe“ sei bis zum Montag (9.) auf der Unteren Havel-Wasserstraße und dem Teltowkanal bei Spandau und Rudow unterwegs. Auf der Spree-Oder-Wasserstraße fahre der Eisbrecher „Seeotter“ bei Klingenberg im Osten Berlins. Dort gibt es wie in Rudow ein Heizkraftwerk.
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Trotz 20-Zentimeter-Eisdecke: Betreten der Eisflächen bleibt gefährlich
Nicht überall werde das Eis mit Hilfe der Spezialschiffe aufgebrochen, auch um einen zu großen Anstau des Wassers und einen erschwerten Abfluss zu vermeiden, erklärte der Sprecher der Behörde. Zudem sollten Schäden an Anlagen wie Wehren, Schleusen, Uferwänden und Steganlagen verhindert werden.
Nach seinen Angaben hat sich eine Eisdicke von zu 20 Zentimetern auf den Wasserstraßen gebildet. Vom Betreten der Eisflächen werde jedoch dringend abgeraten, so die Behörde.
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Das Wasser- und Schifffahrtsamt Oder-Havel teilte mit: „Frost und Eis ließen die Schifffahrt zum Erliegen kommen.“ Alle Wasserstraßen im Bereich der Behörde seien für die Schifffahrt gesperrt.
lth/dpa






