Durch den Frost hat sich auf Berlins Gewässern Eis gebildet. Doch dies ist nicht tragfähig, warnt die Wasserschutzpolizei der Polizeidirektion Süd. Beim Betreten zugefrorener Gewässer bestehe trotz der zunehmenden Eisbildung Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Insbesondere Eltern werden aufgefordert, ihre Kinder deutlich auf die Risiken hinzuweisen.

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Anfang des Jahres hatte das Wetter bereits Hunderte Berlinerinnen und Berliner auf die Eisflächen gelockt – auch wenn in Berlin generell keine Eisflächen freigegeben werden und die Wasserschutzpolizei aus diesem Grund auch keine Eisflächen freigibt. Die Polizei setzte sogar Hubschrauber ein, um Menschen im Tiefflug unter anderem von den zugefrorenen Gewässern wie der Rummelsburger Bucht zu vertreiben, weil die Eisdecke gefährlich dünn war.
Auch vor dem Betreten der Gewässer in Brandenburg wird gewarnt. „Trotz der zurückliegenden Frostnächte sollte sich niemand in Sicherheit wähnen! Oftmals trügt der Schein, insbesondere dann, wenn auch noch Schnee auf dem Eis liegt“, teilte der Leiter Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West in Brandenburg, Heiko Schmidt, mit.
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Auch vermeintlich geschlossene Eisdecken nicht sicher
Auch eine vermeintlich geschlossene Eisdecke und starker Frost seien keine Garantie für ein sicheres Betreten. Die Stärke des Eises werde durch viele Faktoren beeinflusst, wie die Fließgeschwindigkeit des Wassers, einfließende Abwässer oder die Schifffahrt.
Wer trotzdem aufs Eis geht, tut dies auf eigene Gefahr – und sollte, so die Polizei Berlin, einige grundlegende Sicherheitsmaßnahmen beachten. „Gehen Sie niemals alleine, in der Dunkelheit oder bei schlechter Sicht auf das Eis!“, lauten die wichtigsten Regeln. Zudem sollten fließende Gewässer wie Spree, Havel, Großer Wannsee, Großer Müggelsee und Tegeler See sowie Eisflächen unter Brücken gemieden werden.
Richtiges Verhalten im Ernstfall
Wenn jemand ins Eis eingebrochen ist, sollten Helferinnen und Helfer bei Rettungsversuchen darauf achten, sich nicht selbst in Gefahr zu bringen. Zuallererst sollten die Feuerwehr über den Notruf 112 oder die Polizei (110) verständigt werden.
„Versuchen Sie nach Möglichkeit die Rettung vom Ufer, zum Beispiel mit einer Stange, einer Rettungsleiter, einem Seil oder einem Rettungsring“, rät die Polizei. Falls Helfende sich der Unglücksstelle auf dem Eis nähern müssen, sollten diese sich auf das Eis legen und robben, damit das Gewicht auf eine größere Fläche verteilt wird.





