Die Tage bis Silvester sind gezählt und es gab bereits wieder die ersten Festnahmen in Zusammenhang mit illegaler Böllerei. Auch eine Wohnung brannte aus, weil zwei 13 und 14 Jahre alte Jugendliche Böller auf einen Balkon in Staaken geworfen haben sollen. Am Sonntag musste die Polizei vermutlich wegen einer Kugelbombe ausrücken. Ersten Erkenntnissen zufolge hatten Anwohner gegen 19 Uhr an der Sponholzstraße in Schöneberg einen lauten Knall gehört. Einsatzkräfte stellten an den angrenzenden Wohnhäusern einige beschädigte Fensterscheiben fest. Verletzt wurde niemand. Der oder die Tatverdächtigen flüchteten unerkannt. Wodurch die Beschädigungen hervorgerufen wurden, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen, teilte die Polizei mit.

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Es steht zu befürchten, dass auf die Justiz wieder viel Arbeit wartet. Dabei sind noch nicht einmal die Fälle der vergangenen Silvesternacht abgeschlossen. Der Angriff auf ein Wohnhaus im Kreuzungsbereich Belziger Straße und Hauptstraße in Schöneberg gehört dazu. Zum vergangenen Jahreswechsel hatte eine Horde schwarz gekleideter Personen eine Kugelbombe vor dem Wohnhaus gezündet. Alle Scheiben des Hauses sowie Teile der Fassade wurden zerstört. 36 Wohnungen waren vorübergehend nicht mehr bewohnbar, mehrere Menschen mussten in Krankenhäuser.
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Wie der Tagesspiegel berichtet, seien bislang laut Staatsanwaltschaft 13 tatverdächtige Personen im Alter von 16 und 26 Jahren ermittelt worden. „Die Auswertungen der Beweisergebnisse dauern an“, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dieser Zeitung mit. „Dazu gehören auch die Auswertung der sichergestellten Datenträger und gegebenenfalls Folgeermittlungen. Insoweit dauern die Ermittlungen an.“
Wohnungsdurchsuchungen im Frühjahr und Sommer
Nach den verheerenden Explosionen sogenannter Kugelbomben in der Silvesternacht in Berlin-Schöneberg hatte die Polizei im Sommer mehrere Wohnungen durchsucht und Beweismittel beschlagnahmt. Der Einsatz war in drei Wohnungen von drei Tatverdächtigen in den Stadtteilen Schöneberg und Wilmersdorf, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Beteiligt waren demnach rund 50 Einsatzkräfte. Im Zusammenhang mit diesen Explosionen hatte die Berliner Polizei bereits im März neun Wohnungen in Schöneberg und Neukölln durchsucht und Beweismaterial sichergestellt.






