Uber wird für viele Berlinerinnen und Berliner zum Mittel der Wahl, wenn sie schnell von A nach B wollen. Das zeigt auch die neueste Jahresauswertung des Mobilitätsdienstleisters. Schon im Februar 2025 gab es auf der Plattform mehr als zwei Millionen Fahrten zum im Juni des Vorjahres eingeführten Festpreises. Ein Berliner nutzte den Service in diesem Jahr besonders häufig.

Mehr zum Thema Verkehr in Berlin

Uber-Fahrten in Berlin: Diese zwei Statistiken stechen besonders hervor

Wie es in einer aktuellen Mitteilung des Unternehmens zur Veröffentlichung des „Uber Atlas 2025“ heißt, wurde das Angebot in der Hauptstadt von einer Person überdurchschnittlich oft genutzt: „Ein*e Nutzer*in in Berlin buchte in den letzten zwölf Monaten sagenhafte 1.150 Fahrten – also im Schnitt mehr als drei Fahrten pro Tag.“ Als am häufigsten angefahrene Ziele nennt der Anbieter die beiden Kultklubs Berghain und Sisyphos, auch zum KaDeWe wollten viele Kunden und Kundinnen.

Ebenfalls interessant: Ein App-User fuhr per Uber-Taxi von Berlin nach Minderlittgen (Rheinland-Pfalz). Die Fahrt über rund 680 Kilometer dauerte etwas mehr als acht Stunden. Es war die zweitlängste in diesem Jahr. Nur eine Person fuhr per Uber noch weiter: von Hamburg nach Amsterdam (729 Kilometer, 8:17 Stunden). Die kürzeste Uber-Fahrt dauerte dagegen nur zwei Minuten.

Lesen Sie auch: Frauen-Fahrdienst: Welches Problem Uber damit wirklich lösen will

Was viele Nutzerinnen und Nutzer an dem per App buchbaren Fahrdienst schätzen? Womöglich die auch für Berliner Verhältnisse kurze Wartezeit: Rund sechs Minuten betrug diese im Jahr 2025 durchschnittlich. Zudem waren die allermeisten sehr zufrieden mit ihrer Fahrt: Im Schnitt wurden in der Hauptstadt 4,85 von maximal 5 Sternen vergeben. Allerdings ist dies der zweitniedrigste Wert im bundesweiten Vergleich. Spitzenreiter ist hier Karlsruhe, wo die Fahrer durchschnittlich 4,99 Sterne erhielten.

Auch interessant

Sicherheitsaspekt: Besondere Angebote für Frauen, Teenager und Senioren

Und während in diesem Juni noch über eine Einführung von Frauenwaggons in Berlins S- und U-Bahn diskutiert wurde, gibt es bei Uber bereits seit dem Mai die Option „Women Drivers“. „Frauen: In Berlin, Frankfurt und München können Nutzerinnen explizit Fahrerinnen buchen oder in allen Optionen eine Fahrerin-Präferenz setzen – ohne Aufpreis. Gleichzeitig können Fahrerinnen wählen, ausschließlich weibliche Fahrgäste zu befördern“, heißt es vonseiten des Fahrtenvermittlers.

Gleichzeitig können Eltern dafür sorgen, dass ihre Angehörigen sicher nach Hause kommen. So können etwa Teenager und Senioren dem Familienprofil hinzugefügt werden und so Fahrten für diese gebucht und in Echtzeit getrackt werden.