Die A111 in Fahrtrichtung stadteinwärts wurde am Montagmittag im Bereich Heckerdamm wieder vollständig freigegeben. Das meldete die Verkehrsinformationszentrale Berlin. Dieser Bereich der Stadtautobahn in Charlottenburg Nord war nach einem Unfall seit Sonntagmorgen gesperrt, der Verkehr wurde an dieser Stelle von der Autobahn abgeleitet. Am Vormittag noch untersuchten Experten der Autobahn GmbH die Verkehrsbrücke über den Fahrbahnen.

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Im morgendlichen Berufsverkehr kam es noch zu langen Staus in Fahrtrichtung Süden. Autofahrer mussten die Autobahn verlassen, konnten aber wenige hundert Meter weiter, kurz vor dem Jakob-Kaiser-Platz, wieder rauffahren. Dort staute sich der Verkehr ebenso wie auf dem Kurt-Schumacher-Damm, dem Kreisverkehr Jakob-Kaiser-Platz und dem Tegeler Weg. Im Norden bildete sich ein Stau, der bis in den Autobahntunnel Tegel reichte. Autofahrer waren deutlich länger als üblich unterwegs.

Unfall auf der A111: Feuerwehrfrau war Ersthelferin

Am Sonntagmorgen hatte ein 79-Jähriger die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er prallte gegen die Leitplanke und dann gegen eine Verkehrsbrücke, an der Hinweisschilder befestigt sind. Danach blieb das Auto auf der Seite liegen. Der Fahrer wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. 

Als Erste hatte eine Feuerwehrfrau auf dem Heimweg den Unfall bemerkt und Erste Hilfe geleistet. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber war laut der Polizei im Einsatz. Dafür waren kurzzeitig beide Richtungen voll gesperrt.

dpa