Zum Artikel „Vertraulicher Bericht: So will Berlin die Sozialausgaben drücken“ vom 13. November:

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Am meisten würde man doch sparen, wenn man auf die Dorfschulzen und deren teuren Tross gänzlich verzichten würde. Die Zweistufigkeit der Verwaltung ist im Zeitalter der Digitalisierung doch ohnehin eine Organisationsform von vorgestern. Allerdings können dann nach den Wahlen keine lukrativen Posten mehr an die jeweiligen Parteigenossen verteilt werden. Aber was ist wohl in Zeiten der Not und der anhaltenden Kostenexplosion wichtiger? Wollte der gegenwärtig Regierende Bürgermeister nicht ohnehin die veraltete Verwaltung unserer Hauptstadt reformieren? Wenn nicht jetzt, wann dann?

Peter Knief, per E-Mail

Zum Artikel „Wie es zum Beben bei der Berliner SPD kommen konnte“ vom 10. November

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Hut ab vor Buschkowski, Hut ab vor Giffey und Hut ab vor Hikel. Bürgermeister in Neukölln, das ist bestimmt kein Traumjob für Weicheier oder Schaumschläger, sondern für Menschen mit Mut und Entschlossenheit. Jetzt habt ihr‘s verkackt, wie der Berliner so treffend sagt. Wollen wir gespannt sein, wer jetzt seinen warmen Platz vor dem Fernseher aufgibt und dann bei Wind und Wetter in den Nachtstunden an Razzien und Kontrollen „medienwirksam“ teilnimmt. Hikel und seine oben genannten Vorhaben haben es getan, ohne Allüren und Schnörkel, sondern weil es anders auch überhaupt nicht funktioniert. Es sollten alle sehen, dass da jemand ist, der sich nicht wegduckt. Jetzt habt ihr den Salat. Liebe SPD, wenn ihr nicht bald aufwacht war‘s das bald für die SPD in Berlin.

Dietmar Astfalk, per E-Mail

Da hat die SPD ihren Kandidaten zum Regierenden Bürgermeister. Aber die Berliner SPD zerlegt sich wieder einmal selber. Kai Wegner kann sich das ganze Gezerre erst einmal entspannt im Hintergrund ansehen.

Matthias Färber, per E-Mail

Es ist ein Jammer: Wieder geht ein fähiger Kommunalpolitiker, weil sich seine Partei lieber in Richtungsdiskussionen verliert, anstatt sich endlich mal wieder auf ihre Ur-Werte zu besinnen: sozial und demokratisch – dafür sind sie nämlich von ihren Wählern gewählt! Gerade in der jetzigen Zeit wäre das bitter nötig! Wem die SPD nicht links genug ist, kann ja zu den Linken wechseln.

Grieser-R., per E-Mail

Zum Artikel „Wie U-Bahn-Drehkreuze für mehr Sicherheit in Berlin sorgen sollen“ vom 13. November:

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Real liegt der Anteil von sogenannten Schwarzfahrern bei 2,5 Prozent (S-Bahn) und 4,0 Prozent (BVG). Das ist gemessen an der Gesamtzahl der Fahrgäste ein überschaubarer Wert. Stellen wir uns lieber nicht vor, welche Investitionen nötig wären, alle (!) Bahnhöfe mit Drehkreuzen auszustatten. Ganz zu schweigen von der nötigen Anschlusstechnik. Bestimmt wäre unser CDU-Senat damit überfordert. Und nicht nur der. Schließlich spart man ja, wo es irgendwie geht. Außerdem zücken aktuell viele Fahrgäste das gute und günstige Deutschlandticket. Das ist ja sooooooo praktisch. Und die Finanzierung hat man gerade so durchbekommen. Lohnt sich da überhaupt noch das sogenannte Schwarzfahren? Recht und Ordnung kosten eben. Und das ist gut so.

Olaf Lemken, per E-Mail

Zum Artikel „Gutverdiener in Sozialwohnungen? Hubertz fordert Abgabe“ vom 12. November:

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Der Vorstoß von Verena Hubertz kann nicht überzeugen. Zum einen gibt es mittlerweile angesichts der rapide angestiegenen Lebenskosten auch sehr viele Menschen und Familien mit einem mittleren Einkommen, die starke Probleme haben, finanziell über die Runden zu kommen. Zum anderen dürften höhere Mieten, egal für welche Personengruppe, ebenfalls in genereller Hinsicht das allgemeine Mietenniveau weiter anheben und dafür sorgen, dass viele Vermieter ihre Wohnungen wegen einer besseren Rendite vor allem besser verdienenden Mietern anbieten. Deshalb sollte die Ministerin hier lieber über andere, realitätsnähere Maßnahmen nachdenken, indem zum Beispiel der weltweit einmalige Sonderweg in Deutschland beendet wird, dass Sozialwohnungen nach einer bestimmten Zeit automatisch auslaufen und wie normale Wohnungen auf dem freien Markt behandelt werden oder dass endlich leer stehender Büroraum in Wohnungen umgewandelt wird, wo sich nach wie vor durch einen fehlenden politischen Masterplan extrem wenig tut!

Rasmus Ph. Helt, per E-Mail

Zum Artikel „Christian Lindner geht unter die Autohändler“ vom 13. November

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Es ist doch erstaunlich, welchen Ruf Ex-Politiker noch haben. Da werden Posten in der Wirtschaft vergeben, ohne dass irgendwelche Vorkenntnisse oder Qualifikationen vorhanden sein müssen. Herr Lindner hat mit der FDP die Fünf-Prozent-Hürde nicht geschafft, sein eigenes Unternehmen in den Sand gesetzt und bekommt – wie Frau Baerbock, Frau von der Leyen, Herr Fischer usw. – mehrere Posten „zugeschustert“. Mit so einem Lebenslauf würde Otto Normalverbraucher nicht einmal Tüteneinpacker im Supermarkt. Und der kleine Mann zahlt wieder einmal die Zeche (Gehalt von Herrn Lindner). Tja, das zeigt wieder einmal, wer gut schmiert, der gut fährt. Oder gibt es einen Politiker oder Beamten, der am Hungertuch nagt? Es sollte verboten werden, dass die Oberen immer weich fallen. Lasst diese Menschen doch einmal arbeiten. Ich meine wirklich arbeiten und nicht nur auf dem Papier (Vorstandsvorsitzende bei zig Firmen) stehen.

Thomas Middelhuß, per E-Mail