Berlin ist so vielfältig wie kaum eine andere Stadt im Lande: Das Landesamt für Statistik Berlin und Brandenburg hat zum Stichtag 30. Juni festgestellt, dass 41,7 % aller Einwohner der Hauptstadt einen Migrationshintergrund haben. In den Bezirken Mitte (59 %), Neukölln (52,2%) und Friedrichshain-Kreuzberg (50,1 %) ist der entsprechende Anteil gar größer als die Hälfte. Viele dieser Menschen sprechen kein Deutsch, haben aber trotzdem das Bedürfnis, ein aktives Leben in Berlin zu führen, konstruktiven Anschluss in der Stadtgesellschaft zu finden und die Zukunft mitzugestalten.

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Für all diese Menschen hat die Berliner Morgenpost in Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein „WahlheYmat“ einen neuen Newsletter ins Leben gerufen. Die „WahlheYmatPost“ kommt jeden Donnerstagabend direkt ins Postfach der Leserinnen und Leser und gibt auf englischer Sprache Einblicke in das Leben in Berlin. Neben Porträts internationaler Berliner, praxisnahen Guides für den Alltag und Veranstaltungstipps geht es dabei auch um Analysen der Berliner Politik und Verwaltung sowie Beteiligungsmöglichkeiten.
Berliner Morgenpost und WahlheYmat starten gemeinsamen Newsletter auf Englisch
„Viele Menschen kommen nach Berlin, weil sie Demokratie und Freiheit suchen – und weil sie die Gesellschaft aktiv mitgestalten möchten. Doch oft stoßen sie auf sprachliche oder strukturelle Barrieren“, erklärt Projektleiter Iván Gábor vom Verein „WahlheYmat“. „Begriffe wie ‚Bezirksverordnetenversammlung‘ wirken auf viele wie ein undurchdringlicher Code. Die WahlheYmatPost übersetzt Komplexität in verständliche Informationen und zeigt konkrete Wege, wie jede und jeder etwas bewegen kann – auf der Straße, in der Schule oder in der Nachbarschaft.“
Im Zuge dessen übersetzt die Berliner Morgenpost auch wöchentlich ausgewählte eigene Artikel in die englische Sprache und veröffentlicht sie auf ihrer Webseite www.morgenpost.de/berlin/morgenpost-english/. So bietet die Morgenpost im nun 127. Jahr ihres Bestehens erstmals auch den internationalen Einwohnern der Hauptstadt, die kein Deutsch sprechen, ein regelmäßiges journalistisches Angebot. Das sollte in einer Stadt, die die Freiheit so hochhält wie Berlin, selbstverständlich sein.
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Peter Schink, Chefredakteur der Berliner Morgenpost, sagt: „Die meisten Berlinerinnen und Berliner sind Zugezogene. Genau darin liegt die kreative Kraft der Stadt: Wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen zusammenkommen, entstehen neue Ideen. Mit der WahlheYmatPost wollen wir diese Potenziale sichtbar machen, Barrieren abbauen und den Themen der internationalen Community mehr Raum geben.“
Anmeldungen für den Newsletter sind kostenfrei unter www.wahlheymat.de möglich.





