Eine 25-jährige Frau aus Berlin ist beim Wandern in Österreich tödlich verunglückt. Die junge Frau stürzte im Gebiet von Mayrhofen in Tirol rund 70 Meter ab und erlitt tödliche Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Ihr 26-jähriger Begleiter aus Bayern wurde unverletzt per Rettungshubschrauber geborgen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Berlinerin feststellen.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Die Wander-Tour sollte das Paar zum Stilluptal zum sogenannten Harpfner, von dort zur Klammstrecke Ginzling und über Dornau wieder zurück nach Mayrhofen führen.
Nach Angaben der Polizei waren sie nicht auf markierten Wegen unterwegs und navigierten mit Hilfe ihrer Handys.
Lesen Sie auch
Berlinerin stirbt beim Wandern in Tirol: Sturz über felsiges Gelände
Die Frau und der Mann gerieten in einen Steilhang mit nassen Steinplatten und Moos, den sie nicht überwinden konnten. Als die beiden versuchten, zurückzukehren, rutschte die Frau aus und stürzte über felsiges Gelände in die Tiefe.
Der 26-Jährige aus Mittelfranken setzte einen Notruf ab und wurde von der Besatzung eines Rettungshubschraubers mit einem Seil geborgen. Wenig später konnte die Frau von der Luft aus gesichtet werden. Ein Notarzt wurde vom Hubschrauber abgesetzt, doch er konnte nur noch ihren Tod feststellen.
Zahl der tödlichen Wander-Unglücke auf hohem Niveau
Erst in der vergangenen Woche war ein 70 Jahre alter Wanderer aus Berlin auf der Südseite des Fassatals im norditalienischen Trentino tödlich verunglückt. „Die Wetterlage war nicht ideal, es nieselte im Fassatal, als sich das Unglück ereignete. Es wird nicht ausgeschlossen, dass der Mann wegen des nassen Bodens ausgerutscht ist“, berichtete ein Retter gegenüber unserer Redaktion.
Auch interessant
Die Zahl tödlicher Unglücke allein in den italienischen Alpen hatte in diesem Sommer stark zugenommen. Seit Beginn der Saison kamen über 100 Menschen bei Bergunfällen ums Leben. Besonders betroffen sind die Alpenregionen wie Trentino-Südtirol, das Aostatal und Teile der lombardischen Alpen.
dpa/bee








