Gleiche mehrere Probleme haben am Montagmorgen pünktlich zum Schulstart die Autofahrer in Berlin aufgehalten. Die Verkehrsinformationszentrale meldete am Morgen, dass der Tiergartentunnel in beide Richtungen gesperrt sei. Aus „Sicherheitsgründen“, wie es zunächst hieß. Mehreren Medienberichten zufolge habe es keinen Unfall gegeben. Auf der Heidestraße bildete sich ein Stau mit 20 Minuten Passierdauer. Buslinien werden umgeleitet, Autofahrer mussten sich andere Routen suchen.

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Auf Nachfrage der Morgenpost räumte die Senatsverwaltung für Verkehr am Nachmittag ein, dass es Personalausfälle gegeben habe. „Infolge kurzfristiger Krankmeldungen stand das für die Tunnelüberwachung und damit für die Gewährleistung der Verkehrssicherheit im Tunnel Tiergarten Spreebogen notwendige Personal nicht zur Verfügung“, teilte ein Sprecher der Verkehrsverwaltung mit. „Daher musste präventiv und regelkonform der Tunnel gesperrt werden“, betonte er.
Erst vergangene Woche war der Tunnel in Richtung Norden tagelang gesperrt, weil sich ein Lkw in einer Ausfahrt verkeilt hatte. Diesmal dauerte die Sperrung aber nicht so lange. Wie die Verkehrsinformationszentrale am Nachmittag bestätigte, sei der Tunnel um 14 Uhr wieder freigegeben worden.
Nach Informationen der Morgenpost arbeiten für die dauerhafte Überwachung des Tunnels sechs Personen im Schichtbetrieb. Wie viele von ihnen sich gestern krank meldeten und wieso es bis zum Nachmittag dauerte, um die Überwachung wieder sicherzustellen, blieb am Montag trotz Nachfragen unklar.
Lkw in Brand: A113 stadtauswärts voll gesperrt
Auf der A113 kam es am Morgen außerdem zu einer Sperrung, nachdem ein Lkw zwischen Waltersdorfer Dreieck und Schönefelder Kreuz in Brand geraten war. Zuerst hatte die „BZ“ berichtet. Der Lkw soll demnach Kosmetikartikel geladen haben. Der polnische Fahrer habe sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Die Autobahn wurde Richtung Schönefelder Kreuz voll gesperrt, in Richtung Berlin war eine Fahrspur wegen des Feuerwehreinsatzes gesperrt. Gegen Mittag wurden einige der Spuren Richtung Dresden wieder freigegeben.
Schon vertraut sind dagegen die Probleme am neuen Teilstück der A100. Hier kam es im morgendlichen Berufsverkehr ebenfalls wieder zu Stau.
alu/jov




