Nach der Eröffnung des neuen Autobahnstücks in Treptow und ständigen Staus hat Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) Probleme eingeräumt und kurzfristig Änderungen angekündigt. Gegenüber der Berliner Morgenpost sagte Michael Herden, ein Sprecher von Bonde: „Wir werden die Elsenstraße kurzfristig entlasten“. Gelingen soll das unter anderem durch eine veränderte Spurenführung an der Abfahrt der neuen A100-Anschlussstelle. Die Verkehrsführung solle dadurch „großräumiger“ werden, sagte Herden weiter. „Dabei haben wir auch die Bedürfnisse der BVG im Blick.“ Wie genau die Elsenstraße entlastet werden soll, konnte die Senatsverwaltung auf Morgenpost-Nachfrage zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht spezifizieren. Die Anpassung soll laut Herden aber noch diese Woche umgesetzt werden, voraussichtlich bis Donnerstag.

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Zuvor hatte Bonde gegenüber dem „Tagesspiegel“ bereits Änderungen angekündigt. „Gerade mit Blick auf das Ferienende arbeiten wir intensiv an Anpassungen, die wir sehr kurzfristig umsetzen werden“, hatte sie gesagt – und zugegeben, dass es auf dem neuen Stück der Stadtautobahn A100 nicht so laufe wie geplant. „Vor der Eröffnung des 16. Bauabschnitts haben wir die mit Eröffnung eintretende verkehrliche Situation simuliert. Der Verkehr verhält sich jetzt anders.“
A100 Berlin: Neuer Abschnitt sorgt für Stau
Nach der Eröffnung des neuen Stücks der Stadtautobahn kam es rund um die Ab- und Auffahrt in Treptow zu langen Staus, dichtem Verkehr und unübersichtlichen Situationen – insbesondere für Fußgänger.
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Der 16. Abschnitt der A100, der mehr als zehn Jahre lang gebaut wurde und stark umstritten ist, war kürzlich eröffnet worden. Er führt vom Dreieck Neukölln bis zur Abfahrt Treptow. Wegen Bauarbeiten an der dort anschließenden Elsenbrücke nach Friedrichshain war die Verkehrssituation in dem Bereich schon vor der Inbetriebnahme angespannt.
dpa/pvt/hch





