Mittwochmorgen, kurz vor 2 Uhr, Treptower Park: Auf der angrenzenden Straße parken zahlreiche Einsatzwagen der Polizei, das Blaulicht erhellt den Dönerladen vor dem Park ebenso die Bundesstraße 96a. Beamte steigen aus, machen sich ein Bild von der Lage. Am Rande ziehen Einsatzkräfte ihre schweren Westen an und ihre Helme auf. Es dauert nur wenige Minuten, ehe sie wieder einsteigen und zwei Mannschaftsbusse die Elsenstraße hinab fahren. Doch was ist passiert?

Nach Angaben des Lagezentrums der Polizei wurden die Einsatzkräfte gerufen, da Schüsse gefallen sein sollen. Etwa 20 Minuten vor Eintreffen der Polizei waren mindestens zwei schussähnliche Geräusche in dem Gebiet zu hören.
Die Mannschaftsbusse der Polizei sind inzwischen die Elsenstraße hinabgefahren. Einer hält am Straßenrand, dabei ist ein Polizist mit einer schweren Waffe zu sehen. Vor der Kiefholzstraße, nur wenige hundert Meter vom Treptower Park entfernt, hält der zweite Mannschaftsbus. Aus dem Wagen steigen die behelmten Einsatzkräfte und schreiten rechts und links auf dem Bürgersteig durch die Straße.

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Mit Taschenlampen suchen sie die Gegend ab. Wenige Minuten später taucht auch ein dunkles Zivilfahrzeug der Polizei auf. Vom Beifahrersitz aus leuchten sie mit einer LED-Lampe zwischen die Bäume. Fast 45 Minuten lang durchkämmen sie das Gebiet. Finden werden sie am Ende nichts.
Berlin: Erneut schussähnliche Geräusche – dieses Mal auf Alt-Stralau

Wie das Lagezentrum in der Nacht auf Nachfrage mitteilt, wurde weder eine Person verletzt, noch konnten Beamte vor Ort leere Hülsen finden, die auf eine Schussabgabe hindeuten würden.

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Gegen vier Uhr wird die Polizei erneut alarmiert. Wieder sind es schussähnliche Geräusche. Dieses Mal rücken die Einsatzkräfte aber auf der Insel Alt-Stralau, nördlich des Treptower Parks. Wieder steigen Einsatzkräfte mit schweren Waffen aus. Sie sperren eine Zufahrt. Drei Beamte mit Maschinenpistolen stehen davor. Im Hintergrund streifen Beamte durch die Straßen während Einsatzwagen durch die Straßen fahren. Erneut dauert der Einsatz etwa 45 Minuten. Doch auch dieses Mal werden sie nichts finden. Laut Lagezentrum habe es wieder keine konkreten Hinweise auf Schussabgaben gegeben.






