In der Bergmannstraße in Kreuzberg wurde am Freitagabend gegen 19.20 Uhr Uhr ein 26-jähriger Mann durch mindestens einen Schuss verletzt. Das bestätigte eine Polizeisprecherin der Berliner Morgenpost. Ein Schuss soll das Opfer demnach im Rumpf-Beinbereich getroffen haben. Das Opfer saß laut Polizei im Außenbereich eines Restaurants, als ihn die Schüsse trafen. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und befindet sich nach Angaben der Polizei nicht mehr in Lebensgefahr.
Der Tatverdächtige soll zu Fuß geflüchtet sein. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Etwas später kam es auch zu Schüssen in Neukölln. „Dass auf Berlins Straßen Schüsse fallen und Auseinandersetzungen auch mit scharfen Waffen geklärt werden, ist jetzt keine Überraschung“, sagt Stephan Weh, Landeschef der Berliner Gewerkschaft der Polizei GdP. „Die Kollegen werden selbstverständlich allen Ansätze nachgehen und auch klären, ob die Taten der letzten Nacht miteinander in Verbindung stehen.“ In der Tat sei es offensichtlich, dass sich derartige Meldungen in den letzten Wochen wieder häufen würden. „In bestimmten Kreisen beim Konkurrenzkampf um lukrative Geldquellen und Macht folgt auf Actio öfter mal Reactio“, so Weh. „Wir reden hier vermutlich nicht mehr über Zufalle.“
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Die Schüsse sollen aus einer vierköpfigen Gruppe abgegeben worden sein. Wer von den zwei Männern und zwei Frauen geschossen habe, werde noch ermittelt.
Derzeit läuft in der #Bergmannstraße in #Kreuzberg ein größerer Polizeieinsatz.
— Polizei Berlin (@polizeiberlin) July 18, 2025
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AG/dpa



