Zum Artikel: „Unbekannte stehlen Poller im Samariterkiez“ vom 8. August
Und das ist vielleicht nur der Anfang. Wenn durch dogmatische Entscheidungen ohne eine echte und ausreichende Beteiligung von Betroffenen Politik mit allen Mitteln durchgesetzt wird, braucht sich niemand zu wundern. Abgesehen davon scheinen die Pollerhersteller auch nicht unglücklich über die Entwicklung zu sein, denn der Preis von 1500 Euro pro Stange klingt nicht gerade nach einem Schnapper. Sicher gab es aber vor Beginn der Verpollerungen in Berlin knallharte Preisverhandlungen mit den unterschiedlichen Anbietern. Ganz sicher.
Dietmar Astfalk, per E-Mail
Ich kann die CDU-Fraktionschefin von Kreuzberg nur unterstützen. Wenn eine Handvoll Grüne meint, ohne Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung Teile der Stadt lahmzulegen, ist Widerstand die Konsequenz.
Wolfgang Lust, per E-Mail
Ich denke nicht, dass diese Dinger auf demokratischem Weg verbaut wurden. Ich nenne das Rückabwicklung verfehlter Politik der Vergangenheit. Manche undemokratischen Entscheidungen sollten auch zurückgenommen werden, wie zum Beispiel die sogenannten Pop-up-Radwege. Corona, was ja unter anderem als Grundlage für die Entscheidung der Entstehung jener temporären Radwege war, ist nun bereits einige Jahre vorbei.
Dan Ny, via Facebook
Wundert mich gar nicht, wenn man bedenkt, welche Umwege gefahren werden müssen, um nach Hause zu kommen.
Gila Thomas, via Facebook
Einfach mal alle Poller „klauen“. Das ist ein Wahnsinn, was dort passiert ist. Du kommst nur noch mit Umwegen, ergo mit mehr Spritverbrauch, da durch, weil man ständig im Kreis fahren muss.
Thomas Soth, via Facebook
Ziviler Ungehorsam aus der gesellschaftlichen Mitte. Die Grünen müssten eigentlich begeistert sein.
Holger Eisfeld-Krüger, via Facebook
Anscheinend finden Diebstahl hier einige richtig super. Würde mich mal interessieren, ob sie das auch noch so sehen, wenn es um ihr Eigentum gehen würde.
Ilona Dux, via Facebook
Das Bezirksamt sollte mit doppelt so vielen Pollern reagieren gegen diese Kriminellen.
Peter Czoch, via Facebook
Zum Artikel: „Trump trifft Putin - Friedensmission oder Machtspiel?“ vom 8. August
Es ist zu befürchten, dass der leidenschaftliche Dealmaker Trump sich von dem eiskalten Machtmenschen Putin über den Tisch ziehen lässt – zu Lasten der Ukraine, aber auch seiner europäischen Verbündeten. In Moskau weiß man mit Sicherheit jetzt schon, welche ebenso wachsweichen wie nichtssagenden Schein-Zugeständnisse der russischen Seite in das Abschlussprotokoll aufgenommen werden, mit denen Trump sich dann zu Hause seiner am Schicksal der Ukraine, des Baltikums und des übrigen Europas herzlich desinteressierten Wählerschaft als Sieger verkaufen kann, bevor er sich wieder wichtigeren Dingen – dem Golfspiel in Mar-a-Lago zum Beispiel – zuwenden kann.
Wolf-Rüdiger Heilmann, per E-Mail
Zum Artikel: „Mieter haben Angst vor Hausverkauf“ vom 7. August
Ihr Artikel erinnert uns an einen Vorfall aus dem Jahre 2020/2021. Wir wohnen in einem 90 Einwohner zählenden Dorf in der Ostprignitz/Ruppin. Unsere kleine Dorfkirche ist seinerzeit an einen Herrn aus Berlin-Neukölln verkauft worden, obwohl die Dorfbewohner ihre aus dem 18. Jahrhundert stammende Kirche für das Dorf kaufen und erhalten wollten. Das haben sie dem Pfarrer auch mitgeteilt. Rund um die Kirche liegen die Gräber ihrer Vorfahren. Vorsorglich wurde der Friedhof entwidmet und unter Protest geschlossen. Viele Familien müssen nun getrennt voneinander beerdigt werden. Es wurden alle Verantwortlichen angeschrieben, selbst Herr Bischof Stäblein aus Berlin. Eine Antwort erhielten wir nicht. Wir bekamen keine Chance, den Verkauf zu verhindern. Einzig der zuständige Pfarrer erklärte, dass es auf einen Internetinserat hin 20 Interessenten gegeben hätte, von denen der Erste die Kirche für lediglich ca. 4500 Euro erhielt. Das ist jetzt vier Jahre her und wir müssen zusehen, wie die Kirche zerfällt, obwohl sie ein Denkmal ist. Auch hier schien es den Verantwortlichen der Kirche nicht zu interessieren, was sie den Dorfbewohnern damit antun. Was geht da vor? Wieso handelt ausgerechnet die Kirche so menschenfeindlich?
Barbara Janzen, per E-Mail
Zum Artikel: „Insider packt aus: Die Tricks an der SB-Kasse“ vom 7. August
Danke für die durch Praxisbeispiele aufklärenden Methoden, wie schlechte Menschen an Selbstbedienungskassen immer häufiger betrügen. Einerseits bin ich natürlich dankbar, von meiner MoPo über neue kriminelle Handlungen informatorisch aufgeklärt zu werden. Andererseits befürchte ich, dass findige Zeitgeister aufgrund der vielleicht zu genauen Handlungsbeschreibung die Diebstahlsquote nun noch drastischer erhöhen könnten.
Klangwolf, per E-Mail
Zum Artikel „Bahn: Ticketpreise steigen nicht durch Stuttgart 21“ vom 7. August
Welche weltfremde Sicht des Gerichts! Zahlen tut immer der Steuerzahler! Ob nun direkt über die Ticketpreise oder indirekt über staatliche Zuschüsse oder Subventionen. Da staatliche Institutionen nicht pleitegehen können, kann man sich ja jegliche Fehlplanung leisten! Der Steuerzahler wird’s schon richten.
Thomas Schiffmann, per E-Mail



