Egal ob in der Wüste oder jetzt auch wieder im Zoo Berlin: Die Hitze macht den Dromedaren überhaupt nichts aus. Sie können ihre Körpertemperatur um einige Grad schwanken lassen, um nicht zu schwitzen und damit Wasser zu sparen.

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Für Elefanten, Nashörner, Braunbären und Otter gab es am Montag hingegen eine kalte Dusche oder Eisbomben zur Abkühlung. Ein bisschen Spaß muss sein. Denn die meisten Tiere haben nach Auskunft des Zoos keine großen Probleme, mit der Hitze zurechtzukommen. Alle finden ihre Rückzugsorte oder planschen ein bisschen länger in ihren Wasserbecken.

Die Eisbären halten sich gern im Wasser auf

So zum Beispiel die Eisbärinnen Tonja und Hertha im Tierpark: Sie wagen einmal mehr den Sprung von ihrem Felsen ins kühle Nass. Ansonsten haben sie immer die Option, sich in ihren Stall zurückzuziehen, der wohltemperiert ist, genau, wie sie es mögen.

Auch den Pinguinen gehe es „bestens“, sagt Philline Hachmeister, Sprecherin von Zoo und Tierpark. Bei den Königs- und Felsenpinguinen aus der Antarktis sei es das ganze Jahr über gleichbleibend kalt im Haus und die Wassertemperatur betrage zwischen 5 und 8 Grad. Die Humboldt- und Brillenpinguine hingegen kämen aus Afrika und Südamerika und daher mit den hohen Temperaturen gut zurecht.

Die Pandas bleiben in ihrem klimatisierten Stall

Und Familie Panda? Mit ihrem dicken Fell lieben sie eigentlich mehr herbstliche Temperaturen, ein bisschen Nieselregen kann dabei auch nicht schaden. Aber wie auch an Tagen, an denen ihr bevorzugtes Wetter herrscht, bleiben die beiden Elterntiere und ihre Jungtiere Leni und Lotti am liebsten drin im klimatisierten Stall. Panda-Vater Jiao-Qing ist da noch der aktivste von allen. Er wagt sich gern auf die Außenanlage, schläft dann aber auch mal neben seinem Wasserbecken ein.

Die beiden Dromedare müssen sich zwar nicht auf die Hitze einstellen, dafür aber auf ihre neue Umgebung. Nach sechs Jahren Pause sind wieder Dromedare im Zoo Berlin zu sehen – das letzte Tier hatte den Zoo in 2019 verlassen.

Publikumsliebling ist nun wieder im Zoo zurück

„Mit den imposanten Wüstenschiffen kehrt ein echter Publikumsliebling zurück in die City West“, sagt Sprecherin Philline Hachmeister. Der Einzug der Dromedare sei ein Teil einer großen Veränderung im Tierbestand der Huftiere. Seit Frühjahr sind mehrere neue Tierarten in das Areal rund um das historische Ensemble von Zebrahaus und Pferdeturm eingezogen.

Die Dromedare teilen sich ihr neues Zuhause mit den vom Aussterben bedrohten Somali-Wildesel und Antilopen. Die beiden Weibchen stammen aus dem Tierpark Berlin. Eine Zucht ist nicht geplant, da kein Männchen dazukommen wird. Die verantwortliche Zuchtgruppe befindet sich weiterhin im Tierpark, wo es regelmäßig Nachwuchs gibt.