Nach Polizeiangaben hatten etwa 12.000 Menschen überwiegend friedlich vor dem Reichstag in Berlin-Mitte, später in Kreuzberg, demonstriert. Dann flog plötzlich ein Stein, der eine Frauengruppe nur knapp verfehlte. Wegen dieses versuchten Angriffs auf propalästinensische Demonstrierende ermittelt nun der Staatsschutz.
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Vier Frauen, die zuvor an einem Protestzug durch das Regierungsviertel teilgenommen hatten, waren am späten Samstagabend mit einem Stein beworfen worden, wie die Polizei mitteilte. Ein politischer Hintergrund wird bislang nicht ausgeschlossen.
Demo in Berlin-Mitte: Pflasterstein geworfen
Den Ermittlungen zufolge wurden ein Pflasterstein sowie ein nasser Waschlappen aus einem Gebäude geworfen. Die Frauen, die im Außenbereich eines Imbisses in Kreuzberg saßen, wurden knapp nicht getroffen und blieben unverletzt. Die Identität des mutmaßlichen Täters ist derzeit unbekannt.
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Der Demonstrationszug war vom Platz der Republik am Reichstagsgebäude Richtung Potsdamer Platz gezogen. Die Organisatoren hatten unter dem Titel „United4Gaza“ unter anderem einen Stopp der deutschen Unterstützung für die israelische Regierung, mehr humanitäre Hilfe für die Menschen im Gazastreifen und „eine Entkriminalisierung palästinensischer Stimmen, Symbole und Proteste“ gefordert.
dpa/jle




