- Plakat mit Bezug auf Anschlag in Washington sichergestellt
- Wasserwacht rettet Person nach Bootsunfall vor dem Ertrinken
- Autos brennen in Kreuzberg
- 19-Jähriger in Schöneberg niedergestochen
- Reinickendorf: Mann in seiner Wohnung getötet
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Meldungen vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 24. Mai: Wasserwacht rettet Person nach Bootsunfall vor dem Ertrinken
22.30 Uhr: Bei einem Großeinsatz von Feuerwehr und Wasserwacht nach einem Bootsunfall auf der Havel ist eine Person vor dem Ertrinken gerettet worden. Eine Segeljacht mit vier Personen war in der Nähe der Insel Schwanenwerder (Steglitz-Zehlendorf) mitten auf dem Fluss gesunken, wie die Berliner Feuerwehr mitteilte. Daraufhin startete ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, DRK-Wasserwacht und DLRG.

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Einer der Bootsinsassen war bereits unter Wasser geraten, wurde aber von der Wasserwacht gerettet und noch an Bord eines Rettungsbootes erfolgreich reanimiert. Die Person wurde anschließend ans westliche Ufer im Ortsteil Kladow im Bezirk Spandau gebracht.
Dort übernahmen Mitarbeiter der Johanniter Unfallhilfe sowie der Notarzt des ADAC-Rettungshubschraubers die weitere Versorgung. Eine weitere Person wurde leicht verletzt. Detailliertere Informationen zu den Unfallopfern lagen am frühen Abend noch nicht vor .Einheiten der DLRG, das Mehrzweckboot der Feuerwache Wannsee und weitere Kräfte der DRK-Wasserwacht sicherten zusammen mit der Wasserschutzpolizei die Unfallstelle und das gesunkene Segelboot.
Plakate zu Anschlag in Washington sichergestellt
14.41 Uhr: Die Polizei hat am Freitagnachmittag ein Plakat in Mitte sichergestellt, das sich auf den getöteten Mitarbeiter der israelischen Botschaft in Washington bezog und einen strafrechtlich relevanten Inhalt hatte. Zwei Bürger hatten die Plakate bei der Polizei angezeigt. Während die Beamten an dem angegebenen Ort in der Geschwister-Scholl-Straße kein Plakat fanden, wurden sie in der Planckstraße fündig. Die Einsatzkräfte stellten das Plakat sicher. Der Staatsschutz ermittelt wegen der Billigung von Straftaten und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Das Plakat hatte ein Bild des getöteten Mitarbeiters und ein rotes Hamas-Dreieck gezeigt. Dabei stand der Spruch „Make Zionists afraid“ - Macht Zionisten Angst.
Auto in Kreuzberg angezündet
13.31 Uhr: Mehrere Autos sind in Kreuzberg durch ein Feuer beschädigt worden. Der Polizei zufolge gehen die Ermittler davon aus, dass gegen 4.15 Uhr zuerst ein Renault in der Lobeckstraße in Flammen geriet. Das Feuer sprang auf zwei weitere Wagen über. Ein zweiter Renault brannte ebenso wie der erste völlig aus, ein Nissan wurde stark beschädigt. Ein Brandkommissariat ermittelt.
19-Jähriger in Schöneberg bei Streit niedergestochen
12.39 Uhr: Ein Streit in Schöneberg endete in der vergangenen Nacht mit einer gefährlichen Körperverletzung. Zuvor war ein 19-Jähriger nicht lange nach Mitternacht mit einem Unbekannten aneinandergeraten, wie die Polizei mitteilte. Der Fremde habe seinem Gegenüber mit einem Messer eine Stichverletzung am Oberkörper zugefügt. Anschließend sei er geflüchtet.
Der 19-Jährige kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus und wurde danach wieder entlassen. Bei den Ermittlungen wandte sich ein 23-jähriger Mann an die Polizei und gab an, ebenfalls durch den Tatverdächtigen attackiert worden zu sein. Dieser habe mit dem Messer in seine Richtung gestochen, aber ohne ihn zu treffen. Er blieb daher unverletzt.
Mann in seiner Wohnung in Reinickendorf getötet
12.18 Uhr: In einer Wohnung in Reinickendorf ist am Freitagnachmittag die Leiche eines Mannes entdeckt worden. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit. Die Mordkommission und die Staatsanwaltschaft Berlin haben Ermittlungen aufgenommen.
Nach ersten Erkenntnissen ist von einem Tötungsdelikt auszugehen. Darauf deutet den Angaben zufolge die Situation hin, in der die Leiche des 50 Jahre alten Mannes in seiner Wohnung in der Breitkopfstraße gefunden wurde.
Ein Bekannter von ihm habe die Polizei verständigt, nachdem dieser den Mann mehrere Tage lang nicht erreicht hatte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Das Todesdatum sei bisher nicht bekannt. Weitere Hinweise könnte die Obduktion ergeben. Deren Ergebnisse lagen am Samstagmittag aber noch nicht vor.
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BM/dpa





