Im Zoo Berlin gibt es erneut tierischen Nachwuchs. Am 30. April ist im sogenannten Pinguin-Kiez ein Küken bei den Nördlichen Felsenpinguinen geschlüpft. Das Jungtier entwickelt sich nach Angaben des Zoos bislang hervorragend. Ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt, ist derzeit noch nicht bekannt.

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Die Nördlichen Felsenpinguine gehören zu den auffälligeren Pinguinarten: Ihre gelb-schwarze Federhaube und ihr lebhaftes Sozialverhalten machen sie in der Tierwelt unverwechselbar. In freier Wildbahn leben sie an den Küsten Südamerikas, etwa auf den Falklandinseln. Ihre Bestände gelten als stark gefährdet. Laut Zoo Berlin ist der Bestand dieser Art in den vergangenen 30 Jahren um mehr als 50 Prozent zurückgegangen – unter anderem durch Lebensraumverlust, kommerziellen Fischfang und das Sammeln von Eiern.
„In bester Gesellschaft“: Zoo feiert seltenen Felsenpinguin-Nachwuchs
„Mit den Panda-Zwillingen Leni und Lotti, einem kleinen Erdferkelmädchen namens Frida und vielen weiteren Jungtieren befindet sich der kleine Neuzugang im Zoo Berlin in bester Gesellschaft“, sagt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem in der Mitteilung. „Wer den kleinen Pinguin erleben möchte, sollte bei seinem nächsten Besuch im Pinguinkiez unbedingt etwas Geduld mitbringen.“
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Die Felsenpinguine im Zoo Berlin teilen sich ihr Gehege mit Königspinguinen. Besucherinnen und Besucher, die das Jungtier beobachten möchten, müssen darauf hoffen, dass sich das Küken außerhalb der elterlichen Obhut zeigt – laut Zoo ist das mit etwas Glück bereits jetzt möglich.




