Sie sind winzig, passen problemlos auf eine Handfläche – und sollen doch mal ganz groß werden: Im Berliner Zoo freut man sich über zwei neugeborene Panda-Babys. Bis zu 160 Kilo schwer können die beiden noch namenlosen Zwerge einmal werden. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Und vor allem die kommenden Tage sind kritisch, heißt es vom Zoo.

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Doch erstmal gibt es Entwarnung: „Beide Jungtiere sind wohlauf und werden von ihrer Mutter und dem erfahrenen Panda-Team rund um die Uhr liebevoll versorgt“, teilt der Zoo mit. Dennoch heiße es: „Daumen drücken für die kritischen ersten Tage.“
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Pandy-Nachwuchs muss jetzt schnell zunehmen
Besonders heikel ist die Frage, ob die kleinen Pandas wie erhofft zunehmen. „Wir müssen die Gewichtsentwicklung abwarten“, sagte Zoo-Tierärztin Franziska Sutter unserer Redaktion. Zwar hätten die Neugeborenen über die Nabelschnur noch eine Nährstoff-Reserve von ihrer Mutter erhalten. Doch das ist nur ein kleiner Puffer. „Jetzt ist es wichtig, dass das Milchtrinken klappt und die Zunahme stimmt.“
Aktuell wiegen die beiden Panda-Babys 136 und 169 Gramm – also in etwa so viel wie die meisten Smartphones. Noch sind sie nackt, taub, blind und rosa; das prägnante schwarz-weiße Fell muss sich erst noch entwickeln. „Die Kleinen machen einen munteren Eindruck und Mutter Meng Meng zeigt uns allen, was das Wort ‚Bärenliebe‘ bedeutet“, heißt es von Tierarzt und Zoodirektor Andreas Knieriem. „Sie kümmert sich rührend um ihren Nachwuchs.“
Darum kommen die Panda-Babys in den Inkubator
Ein weiteres Problem: Zwillingsgeburten sind bei großen Pandas die Ausnahme. Normalerweise ziehen Mütter nur ein Jungtier auf. Doch der Zoo ist vorbereitet: Man habe sich in Abstimmung mit Experten dazu entschieden, die Aufzucht aktiv zu unterstützen. Der Nachwuchs ist dabei abwechselnd bei seiner Mutter Meng Meng und wird in der anderen Zeit in einem Inkubator versorgt.
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Zwei Kolleginnen aus der chinesischen Chengdu Panda Base stehen dem Zoo zudem bei der Versorgung der Jungtiere zur Seite. Sie hätten bei etwa 20 Geburten im Jahr viel mehr Erfahrung, so der Zoo. Gemeinsam mit dem Berliner Team überwachen sie den Inkubator und die Temperatur der Babys, sie messen und wiegen sie – „wie man es von einer Babystation in einem Berliner Krankenhaus kennt“.





