• Kreuzberg & Neukölln: Fünf mutmaßliche Drogenhändler festgenommen
  • Psychisch auffälliger Mann bedroht mehrere Personen mit Messer
  • Frau zündelt im Bezirksamt Charlottenburg – Festnahme
  • Neukölln: Handydieb am Hermannplatz festgenommen
  • Tempelhof-Schöneberg: Schild einer Jugendvereinigung besprüht
  • Banken in Mitte, Wilmersdorf und Kreuzberg mit Farbe beschmiert
  • Unfall in Kreuzberg – vier Verletzte
  • Brand in Hellersdorf: Feuerwehr rettet schwer verletzte Person aus Wohnung

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 16. Mai: Frau zündelt im Bezirksamt Charlottenburg – Festnahme

16.40 Uhr: Donnerstagmittag wurden Polizisten wegen einer Brandstiftung nach Charlottenburg alarmiert. Eine Zeugin hatte gegen 12.25 Uhr gesehen, wie eine Frau die Kellerräume des Bezirksamts Charlottenburg in der Otto-Suhr-Allee verließ. Als sie dort nachschaute, ob alles in Ordnung ist, bemerkte sie Rauchentwicklung und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschte. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Im weiteren Verlauf sahen Zeugen die verdächtige Frau noch in der Nähe wieder, so dass sie durch alarmierte Polizeieinsatzkräfte festgenommen werden konnte. Die 39-Jährige wurde für ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts eingeliefert und soll noch am Freitag einem Bereitschaftsgericht zwecks Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden.

Psychisch auffälliger Mann bedroht mehrere Personen mit Messer

15.53 Uhr: Polizisten haben am Donnerstagabend in Moabit einen Mann festgenommen, der mehrere Personen mit einem Messer bedroht hat. Der 28-Jährige soll gegen 21.20 Uhr auf dem Gehweg der Putlitzstraße zunächst eine Frau mit einem Messer bedroht haben. Um sich in Sicherheit zu bringen, flüchtete die 28-Jährige in einen Hausflur. Der Tatverdächtige entfernte sich in Richtung Quitzowstraße und soll auf dem Weg zwei weitere Frauen mit vorgehaltenem Messer bedroht haben. Auf dem Stephanplatz traf der 28-Jährige dann auf eine dreiköpfige Personengruppe, die er ebenfalls mehrfach mit Stichbewegungen bedroht haben soll. Eine Person aus der Gruppe soll den Mann daraufhin mit einem Pfefferspray besprüht haben.

Der Tatverdächtige bewegte sich anschließend weiter in Richtung Stendaler Straße und traf dort auf eine mehrköpfige Personengruppe. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 28-Jährige Kopfverletzungen erlitt. Kurz vor Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte flüchteten alle beteiligten Personen. Einsatzkräfte konnten den verletzten Tatverdächtigen noch in der Stendaler Straße antreffen. Ein Beamter forderte den 28-Jährigen mit vorgehaltener Dienstwaffe auf, sich auf den Boden zu legen. Er wurde festgenommen. Das mutmaßlich von ihm genutzte Messer wurde auf dem Gehweg der Stendaler Straße gefunden und sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde von alarmierten Rettungskräften für eine ambulante Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und danach einem Arzt der psychiatrischen Abteilung eines anderen Krankenhauses vorgestellt. Dort verblieb er stationär. 

Fünf mutmaßliche Drogenhändler festgenommen

15.37 Uhr: Die Polizei hat fünf mutmaßliche Drogenhändler festgenommen und Drogen, Geld sowie eine Machete sichergestellt. Die tatverdächtigen Männer im Alter von 23, 26, 30 und 31 Jahren wurden am Donnerstagabend in Kreuzberg und Neukölln gefasst, wie die Polizei mitteilte. 

Die Polizisten wurden zunächst auf den 23-Jährigen aufmerksam, der am Kottbusser Tor mutmaßlich Kokain und Ecstasy verkaufte. Nach seiner Festnahme ergaben sich Hinweise auf eine Wohnung am Karl-Marx-Platz, in der Drogen gelagert sein sollten. Im Innenhof sowie in der Wohnung nahmen sie anschließend die übrigen vier Tatverdächtigen fest. Einer der beiden 30 Jahre alten Männer habe die Polizei dabei angegriffen. Es sei aber niemand verletzt worden.

Montag bis Samstag

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Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Neben Drogen und Geld fanden die Beamten auch Reizstoffsprühgeräte, Messer und Arzneimittel. Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und Inverkehrbringen verschreibungspflichtiger Arzneimittel.

Handydiebstahl am Hermannplatz – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

10.45 Uhr: Ein aufmerksamer Hinweis einer Passantin hat am Hermannplatz in Neukölln zur Festnahme eines mutmaßlichen Taschendiebs geführt. Wie die Polizei mitteilte, beobachtete die Zeugin, wie ein 23-Jähriger einem Passanten unbemerkt das Handy aus der Hosentasche entwendete und das Gerät geschickt an einen Komplizen übergab. Dieser nutzte das Gedränge im U-Bahnhof zur Flucht und blieb zunächst unerkannt.

Der Tatverdächtige wurde vor Ort festgenommen und dem Landeskriminalamt überstellt. Ein Haftrichter erließ Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Komplizen dauern an.

Schild einer Jugendvereinigung besprüht – Staatsschutz ermittelt

10.20 Uhr: Unbekannte haben am Donnerstagabend ein Schild einer Jugendvereinigung in Mariendorf mit roter Farbe besprüht. Die Schmiererei wurde laut Polizei gegen 20.10 Uhr über die Internetwache gemeldet. Betroffen ist ein Schild über dem Eingang des Büros in der Rathausstraße. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Drei Banken mit Farbe beschmiert – Staatsschutz ermittelt

9.24 Uhr: In Mitte, Wilmersdorf und Kreuzberg sind am Donnerstag drei Bankfilialen mit Farbe beschädigt worden. Wie die Polizei mitteilt, wurden an den Fenstern unter anderem rote, pinke und schwarze Schriftzüge entdeckt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. In allen drei Fällen sind die Täter bislang unbekannt.

Vier Verletzte bei Unfall in Kreuzberg

7.14 Uhr: Ein Autofahrer soll in der Nacht zu Freitag gegen 0:30 Uhr auf der Yorckstraße in Kreuzberg einen schweren Unfall mit vier Verletzten verursacht haben. Das berichtet die „B.Z.“. Der Wagen sei von der nassen Fahrbahn abgekommen, habe mehrere Fahrräder mitgerissen und einen Lichtmast gerammt. Anschließend sei das Auto auf dem Gehweg zum Stehen gekommen.

Vier Insassen sollen dabei leicht verletzt worden sein, eine Person sei vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Die B.Z. berichtet weiter, dass die Yorckstraße in Richtung Kreuzberg für etwa zwei Stunden gesperrt gewesen sei. Eine offizielle Bestätigung der Polizei liegt bislang nicht vor.

Feuer in Mehrfamilienhaus in Hellersdorf – Bewohner lebensgefährlich verletzt

6.45 Uhr: Bei einem Brand in einer Wohnung in der Lyonel-Feininger-Straße in Hellersdorf ist am Donnerstagabend eine Person lebensgefährlich verletzt worden. Anwohner hatten gegen 17 Uhr Rauch bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Wegen einer Baustelle vor dem Gebäude gestaltete sich der Zugang für die Einsatzkräfte zunächst schwierig, konnte aber rasch überwunden werden. Während der Löschvorbereitungen wurde bekannt, dass sich noch eine Person in der Brandwohnung befindet. Die Feuerwehr rettete den Bewohner über das Treppenhaus und übergab ihn an den Rettungsdienst. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Verletzte in eine Spezialklinik gebracht.

Der Brand, der im dritten Obergeschoss ausgebrochen war, konnte schnell gelöscht werden. Es brannten Einrichtungsgegenstände. Eine Ausbreitung des Feuers auf andere Wohnungen konnte verhindert werden. Die Feuerwehr belüftete den betroffenen Bereich, der Treppenraum blieb unbeschädigt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

BM/dpa