• Mutmaßlicher Millionenbetrug: Polizei nimmt fünf Menschen bei Durchsuchungen in Berlin fest
  • Waldbrand bei Niemegk ausgebrochen
  • Wohnungsbrand in Prenzlauer Berg – Feuerwehr bringt Hund in Sicherheit
  • Massenschlägerei mit Schlagstöcken in Gesundbrunnen – Festnahmen
  • Fahrer bei Unfall auf A2 schwer verletzt – Autobahn Richtung Berlin gesperrt
  • Flächenbrand in Marzahn – Feuerwehr warnt vor Waldbrandgefahr

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 15. Mai: Waldbrand bei Niemegk ausgebrochen

15.53 Uhr: Die Feuerwehr löscht einen Waldbrand in der Nähe von Niemegk (Landkreis Potsdam-Mittelmark). Das Feuer brach am Mittag östlich eines Gewerbegebietes aus und breitete sich mindestens auf eine Fläche von 2,5 Hektar aus, wie die Leitstelle Brandenburg mitteilte. Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten. Weitere Angaben lagen zunächst vor. Zuvor hatten Medien über das Feuer berichtet.

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2024 gab es laut Ministerium 196 Waldbrände in Brandenburg und damit deutlich weniger als in den Vorjahren. Ende August 2024 kam es aber zu einem Großbrand auf 172 Hektar Fläche auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog-West. Auch die Bundespolizei und die Bundeswehr unterstützten mit Hubschraubern.

Zoll im Einsatz gegen Schwarzarbeit am Potsdamer Platz

15.49 Uhr: Der Zoll ist mit einem größeren Einsatz gegen Schwarzarbeit in einem Einkaufszentrum am Potsdamer Platz vorgegangen. Es gehe vor allem um Prüfungsmaßnahmen bei den Beschäftigungen der dortigen Gastronomie und Geschäfte, sagte Zoll-Sprecher Michael Unglaube.

Ermittelt werde, ob der Mindestlohn an die Angestellten gezahlt werde, ob Arbeitserlaubnisse und Aufenthaltserlaubnisse vorliegen und sonstige Bestimmungen eingehalten würden. Im Einsatz waren demnach 40 Zollbeamte mit zahlreichen Fahrzeugen. Ergebnisse lagen zunächst noch nicht vor.

Schüsse in Kreuzberg – Polizei sucht nach Zeugen

14.25 Uhr: Nach Schüssen in Kreuzberg ist die Polizei auf der Suche nach Zeugen. Am 1. Mai waren Personen am Mehringplatz in Streit geraten. Unmittelbar danach waren mehrere Fahrzeuge auf den Platz gefahren und es war zu mehreren Schussabgaben sowie zu körperlichen Angriffen gekommen. Mehrere Personen flüchteten anschließend zu Fuß und in Autos in unterschiedliche, teils unbekannte Richtungen. Eine beteiligte Person flüchtete entlang der Friedrichstraße bis etwa zur Kreuzung Friedrichstraße/Hedemannstraße und wurde dabei von mindestens einem Fahrzeug verfolgt.

Die Ermittlerinnen und Ermittler fragen:

  • Wer kann Hinweise zum Tatgeschehen geben?
  • Wer kann Hinweise zu den beteiligten Fahrzeugen auf dem Mehringplatz und in der Umgebung geben?
  • Wer kann Angaben zu beteiligten Personen machen oder auch Zeugen benennen, die sachdienliche Angaben machen können?
  • Wer hat sonstige verdächtige Wahrnehmungen am Mehringplatz und in der Umgebung gemacht?

Hinweise nimmt die bearbeitende Fachdienststelle des Landeskriminalamts am Tempelhofer Damm in Berlin-Tempelhof unter der Rufnummer (030) 4664-941150 entgegen. Außerhalb der Bürodienstzeiten wenden Sie sich bitte an jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache.

Arbeitsunfall auf Friedhof in Weißensee

Dieses Fahrzeug war auf einen Mitarbeiter gefallen.
Dieses Fahrzeug war auf einen Mitarbeiter gefallen.© Peise | Peise

14.20 Uhr: Auf einem Friedhof an der Indira-Gandhi-Straße in Weißensee (Pankow) hat es am Donnerstag einen Arbeitsunfall gegeben. Ersten Informationen von vor Ort zufolge war ein Arbeitsauto umgekippt und auf einen Mitarbeiter gefallen. Die Feuerwehr befreite die verletzte Person. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Über Art und Schwere der Verletzungen ist bislang nichts bekannt. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

Fünf Festnahmen bei Durchsuchungen in Berlin

13.05 Uhr: Im Zusammenhang mit einem groß angelegten Betrugsverfahren hat die Berliner Polizei am Dienstagmorgen mehrere Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht und fünf Tatverdächtige festgenommen. Insgesamt waren rund 260 Einsatzkräfte unter Leitung des Landeskriminalamts im Einsatz. Den Männern im Alter von 27 bis 52 Jahren wird vorgeworfen, als Bande systematisch ältere Menschen um hohe Geldbeträge betrogen zu haben. Laut Polizei sollen sie unter anderem ehemalige Kundinnen und Kunden eines Verlags ins Visier genommen haben, die einst Faksimiles und antiquarische Nachdrucke erworben hatten.

Die Täter gaben sich demnach als Vermittler für angeblich lukrative Weiterverkäufe kompletter Buchsammlungen aus – mit versprochenen Kaufpreisen von bis zu 450.000 Euro. Vorab forderten sie von den Geschädigten hohe Summen für Provisionen oder Treuhandabwicklung. In mehreren Fällen wurden sogar ohne Wissen der Opfer Kredite in deren Namen abgeschlossen. Die Polizei durchsuchte insgesamt mehrere Objekte in Berlin – darunter in Neukölln, Rudow, Baumschulenweg, Mariendorf und Marienfelde – sowie in Falkensee und Teltow. Dabei wurden umfangreiche Beweismittel wie Unterlagen, Handys und Datenträger sichergestellt.

Laut Staatsanwaltschaft Berlin wurde Vermögen in Höhe von rund 1,95 Millionen Euro arrestiert. Die fünf Festgenommenen sollen noch am selben Tag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen dauern an.

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Massenschlägerei mit Schlagstöcken in Gesundbrunnen – Festnahmen

11.36 Uhr: An der Putbusser Straße in Gesundbrunnen (Mitte) sind am Mittwoch 50 Personen aneinander geraten. Dabei sollen auch Schlagstöcke eingesetzt worden sein, wie die Polizei mitteilte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, ergriffen die Beteiligten die Flucht. Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren sowie zwei 38- und 44-jährige Männer konnten in der Nähe festgenommen werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

Wohnungsbrand in Prenzlauer Berg – Feuerwehr bringt Hund in Sicherheit

Die Feuerwehr steht vor dem Haus in Prenzlauer Berg.
Die Feuerwehr steht vor dem Haus in Prenzlauer Berg.© Berliner Feuerwehr | Berliner Feuerwehr

11.10 Uhr: In einer Wohnung an der Rollberger Straße in Prenzlauer Berg (Pankow) ist am Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand die Einzimmerwohnung im Erdgeschoss bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten auf die darüberliegende Wohnung überzugreifen. Nach eineinhalb Stunden hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle.

Es wurden keine Personen verletzt. Die Mieter hatten sich schon vorher in Sicherheit gebracht. In der Brandwohnung waren keine Personen. Während der Löscharbeiten entdeckten die Feuerwehrleute einen Hund und brachten ihn in Sicherheit. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Laube brennt in Köpenick

Flammen schlagen aus der Laube.
Flammen schlagen aus der Laube.© Berliner Feuerwehr | Berliner Feuerwehr

11.08 Uhr: Eine Laube hat am Mittwoch in einer Kleingartenanlage an der Glienicker Straße in Köpenick gebrannt. Als die Feuerwehr eintraf, stand das 30 Quadratmeter große Gebäude bereits in Vollbrand. Die Flammen drohten, auf eine Nachbarparzelle überzugreifen. Die Feuerwehr hatte den Brand nach knapp einer Stunde unter Kontrolle. 38 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Mitte: Motorradfahrer fährt Senior an – 83-Jähriger stirbt im Krankenhaus

9.10 Uhr: Ein Senior, der Anfang der Woche in Tiergarten (Mitte) bei einem Unfall verletzt worden ist, ist am Mittwoch in einem Krankenhaus gestorben. Das teilte die Polizei mit. Der 83-Jährige war am Montag gegen 19.15 Uhr über die Ebertstraße gelaufen und von einem 22 Jahre alten Motorradfahrer erfasst worden. Der Motorradfahrer war nur auf dem Hinterrad und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Als er wieder aufsetzte, kam es zur Kollision. Der 83-Jährige erlitt durch den Zusammenstoß Verletzungen am Kopf und an einem Bein. Der 22-jährige Motorradfahrer zog sich Verletzungen am Rumpf zu.

Potsdam-Mittelmark: Autofahrer prallt auf Lastwagen – Fahrer schwer verletzt

Bei einem Unfall auf der A2 bei Ziesar wurde ein Mann schwer verletzt.
Bei einem Unfall auf der A2 bei Ziesar wurde ein Mann schwer verletzt.© Thomas Peise | Thomas Peise

7.26 Uhr: Ein 64 Jahre alter Mann ist in der Nacht auf der Autobahn 2 bei Ziesar (Landkreis Potsdam-Mittelmark) mit seinem Auto auf einen Lastwagen aufgefahren und schwer verletzt worden. 

Zuvor war einem anderen Auto ein Reifen geplatzt, wie ein Sprecher der Polizei sagte. Dieses Auto stieß gegen einen rechts neben ihm fahrenden Laster. Der 32 Jahre alte Lastwagenfahrer bremste und zog nach rechts auf den Standstreifen. Der 64-Jährige wollte dem Sprecher zufolge mit seinem Wagen noch ausweichen, fuhr aber hinten auf den Sattelzug auf. Ein Rettungshubschrauber brachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. 

Der Lastwagenfahrer und der andere Autofahrer blieben laut dem Sprecher unverletzt. Angaben zum Alter des zweiten Autofahrers konnte der Sprecher zunächst nicht machen. Die A2 war in Richtung Berlin zunächst voll gesperrt. Nach wenigen Stunden waren die mittlere und die linke Spur nach Angaben des Polizeisprechers wieder freigegeben.

Brand in Marzahn – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

7.25 Uhr: In der Nähe des Borkheider Teichs in Marzahn ist es am Mittwochnachmittag zu einem Flächenbrand gekommen. Spaziergänger entdeckten gegen 18:50 Uhr brennendes Schilf und alarmierten die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera ergab keine weiteren Glutnester.

Im Einsatz waren 14 Kräfte mit fünf Fahrzeugen für rund 45 Minuten. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Die Feuerwehr erinnert angesichts der beginnenden Waldbrandsaison an die geltenden Vorsichtsmaßnahmen, die sie hier nachlesen können.

BM/dpa