• 18-Jähriger bei Raub am Bahnhof Zepernick verletzt
  • Mitte: Schwarzfahrerin attackiert Kontrolleure und will flüchten
  • Siemensstadt: Auto geht in Flammen auf – Straße gesperrt
  • Kreuzberg: Person ertrinkt im Urbanhafen – Helfer können ihn nicht retten
  • Mit Nacktbildern erpresst – Mann aus Ostprignitz-Ruppin um 1750 Euro gebracht
  • Feuerwehr löscht Waldbrand an der A13

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 14. Mai: Feuerwehr löscht Waldbrand an der A13

19.15 Uhr: Ein Waldbrand an der Autobahn 13 zwischen Baruth/Mark und Teupitz (Landkreis Dahme-Spreewald) hat einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, brannte eine rund 1.200 Quadratmeter große Fläche Waldboden in einem Kiefernwald nahe der Fahrbahn in Richtung Berlin. Die Feuerwehr konnte die Flammen am Nachmittag löschen. Zwischenzeitlich soll dichter Rauch über die Autobahn gezogen sein. In ganz Südbrandenburg gilt derzeit die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe 4.

Schwarzfahrerin attackiert Kontrolleure und will flüchten

15.30 Uhr: Am Dienstagnachmittag ist eine Fahrtkartenkontrolle im U-Bahnhof Friedrichstraße eskaliert. Zwei Kontrolleure wurden verletzt. Die beiden 63 und 54 Jahre alten BVG-Mitarbeiter wollten den gültigen Fahrschein einer 22-Jährigen in einer U-Bahn der Linie U6 sehen. Nachdem sie gebeten worden war auszusteigen, zeigte die junge Frau dem Vernehmen nach auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs eine augenscheinlich gefälschte Berechtigungskarte. Als die Kontrolleure ihr das Dokument nicht wiedergeben wollten, griff die 22-Jährige die beiden Männer unvermittelt an, würgte und kratzte sie und entriss das gefälschte Papier.

Im Anschluss versuchte sie in einer U-Bahn am gegenüberliegenden Bahngleis zu entkommen – verfolgt von dem 63-Jährigen, den sie während der Fahrt mehrfach in den Genitalbereich trat. Am U-Bahn Oranienburger Tor wurde die 22-Jährige dann von alarmierten Einsatzkräften festgenommen. Die Angegriffenen begaben sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Die Frau hingegen muss sich nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung, des Erschleichens von Leistungen und der Urkundenfälschung verantworten.

Mit Nacktbildern erpresst – Mann aus Ostprignitz-Ruppin um 1750 Euro gebracht

12.20 Uhr: Ein 40-jähriger Mann aus Wusterhausen (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist mit Nacktbildern von ihm erpresst worden. Der Mann sei insgesamt um einen vierstelligen Betrag gebracht worden, teilte die Polizei mit. Die Beamten ermitteln nun wegen Erpressung.

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Der Mann hatte nach Polizeiangaben über eine Internetplattform eine Frau kennengelernt. Mit dieser tauschte er intime Bilder aus. Irgendwann verlangte die Frau Geld für ihre Nacktbilder. Als der Mann kein weiteres Geld mehr schicken wollte, erpresste die Unbekannte ihn mit der Veröffentlichung seiner Bilder. „Um die Drohung zu verdeutlichen, stellte sie eines der Intimbilder als Kontaktbild ihres Chats ein“, erklärte ein Sprecher der Polizei.

Zu guter Letzt wurde der 40-Jährige vor wenigen Tagen von einem angeblichen Bundespolizisten kontaktiert. Dieser gab an, dass die Frau geschnappt worden sei und er die Bilder löschen könne. Das sollte jedoch 770 Euro kosten. Andernfalls könnten die Bilder doch noch veröffentlicht werden. Die Beamten gehen davon aus, dass der 40-Jährige auch diese Summe zahlte. Insgesamt entstand dem Mann ein Schaden von 1750 Euro.

Gewaltsamer Raub am Bahnhof Zepernick – 18-Jähriger verletzt

9.12 Uhr: Eine Gruppe junger Männer hat einen 18-jährigen Mann am Bahnhof Zepernick (Landkreis Barnim) umzingelt und gewaltsam ausgeraubt. Mit einem bislang unbekannten Gegenstand habe die Gruppe den 18-Jährigen am Dienstagnachmittag leicht verletzt und ihm schließlich Tasche, Geld und Handy gestohlen, teilte die Polizei mit.

Um wie viele Täter genau es sich handelte, sei bislang unklar. Ein Zeuge, selbst Polizist, hielt einen der Männer fest bis Einsatzkräfte den Tatort erreichten. Diese nahmen zwei weitere Männer fest. Zwei der drei Männer sind laut Polizei 19 Jahre alt, der dritte Mann ist 20 Jahre alt. Die Polizei ermittle nun wegen schweren Raubs.

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Fahrerin rettet sich in Siemensstadt aus brennendem Auto

In Siemensstadt ist ein Auto vollständig ausgebrannt.
In Siemensstadt ist ein Auto vollständig ausgebrannt.© Berliner Feuerwehr | Berliner Feuerwehr

9.05 Uhr: Am frühen Mittwochmorgen ist in Siemensstadt ein Auto während der Fahrt in Brand geraten. Laut Feuerwehr bemerkte die Fahrerin gegen 7 Uhr zunächst Brandgeruch, kurz darauf drang Rauch aus dem Motorraum. Wenig später schlugen Flammen aus dem Fahrzeug.

Die Fahrerin lenkte das Auto an den Fahrbahnrand und konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand zügig. Verletzt wurde niemand.

Für die Dauer des Einsatzes war die Boltonstraße im betroffenen Abschnitt voll gesperrt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Mann am Bahnhof Ostkreuz angegriffen – Polizei sucht nach Verletztem

9.04 Uhr: Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem bislang Unbekannten, der am 18. Februar 2025 am Bahnhof Ostkreuz angegriffen worden ist. Ein 29 Jahre alter Mann hatte ihn gegen 5.10 Uhr in der S3 angesprochen und Geld gefordert. Nachdem der Mann sich weigerte, schlug ihm der Verdächtige mit der Faust ins Gesicht. Der Verletzte wies die Beamten noch auf den Verdächtigen hin, ging danach aber weg. Der Angreifer konnte festgenommen werden.

Hinweise nimmt das Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) in der Friesenstraße 16 in Kreuzberg unter den Rufnummern (030) 4664-573117 (während der Bürodienstzeiten) und (030) 4664-571100 (außerhalb der Bürodienstzeiten) sowie per E-Mail entgegen.

Wittenberge: Tödlicher Arbeitsunfall? 38-Jähriger tot aufgefunden

8.32 Uhr: Ein 38 Jahre alter Mann ist bei seiner Arbeit im Landkreis Prignitz tot aufgefunden worden. Laut Polizei könnte es sich um einen Arbeitsunfall handeln. Der Vorfall habe sich bei Sandstrahlarbeiten auf einem Betriebsgelände in Wittenberge ereignet, hieß es. Ein Mitarbeiter habe den Mann am Dienstagnachmittag in der Arbeitshalle leblos aufgefunden. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die genaueren Umstände seien bislang nicht geklärt. Die Ermittlungen der Polizei zum Tod des Mannes laufen.

Großrazzia in Neukölln: Schlag gegen Tabakschmuggler

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Am Mittwoch findet eine Razzia in Neukölln wegen illegalem Tabakhandel statt.© Maurizio Gambarini | Maurizio Gambarini

7.18 Uhr: Zollfahndung und Polizei sind am Mittwoch in Berlin gegen illegalen Tabakhandel vorgegangen. Die gemeinsame Ermittlungsgruppe Zigaretten (GZig) durchsuchte dazu mehrere Objekte. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Tödlicher Vorfall am Urbanhafen – Feuerwehr kann Person nicht mehr retten

6.31 Uhr: Am Dienstagnachmittag gegen 17:58 Uhr kam es in Kreuzberg zu einem tödlichen Wasserrettungseinsatz, nachdem eine Person im Bereich des Urbanhafens unterging und nicht wieder auftauchte.

Die Berliner Feuerwehr war mit Booten und Tauchern im Einsatz. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die Berliner Feuerwehr war mit Booten und Tauchern im Einsatz. Für den Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät.© Berliner Feuerwehr | Berliner Feuerwehr

Zuerst sprangen zwei Zeugen umgehend ins Wasser, konnten die Person jedoch nicht mehr auffinden. Kurz nach dem Notruf begannen die ersten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr mit der Suche. Diese wurde im weiteren Verlauf von Feuerwehrtauchern fortgesetzt. Die vermisste Person konnte schließlich unter Wasser lokalisiert und an Land gebracht werden.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb die Person noch an der Einsatzstelle. Die Identität ist bislang nicht bestätigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Anmerkung der Redaktion

Aufgrund der hohen Nachahmerquote berichten wir in der Regel nicht über (mögliche) Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Suizidgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, können Sie sich bei der Telefonseelsorge helfen lassen.

Sie erreichen sie telefonisch unter 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 oder im Internet auf www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

BM/dpa