• Brand in Neukölln – Staatsschutz ermittelt
  • Kugelbombe auf BSR-Hof in Schmargendorf entdeckt – Spezialkräfte rücken an
  • Schwerer Motorradunfall in Schmargendorf – Hubschrauber landet auf A100
  • Schöneberg: Drogendealer fährt auf der Flucht fast einen Polizisten an
  • Getreten und in Busch geschubst: Seniorin in Marzahn überfallen
  • Brand im Dachstuhl – Feuerwehr verhindert Schlimmeres in Neukölln

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie in diesem Blog.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 25. April: Brand in Mehrfamilienhaus in Neukölln Verdacht auf politisch motivierte Brandstiftung

18.26 Uhr: In der Nacht zu Freitag geriet der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Sonnenallee in Neukölln in Brand. Ein Passant alarmierte gegen 2 Uhr Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen zügig löschen, verletzt wurde niemand. Während des Einsatzes war die Sonnenallee in Richtung Saalestraße gesperrt. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts auf politisch motivierte Brandstiftung.

Auto prallt gegen Brückengeländer – Fahrer verletzt

Das Auto prallte gegen ein Brückengeländer.
Das Auto prallte gegen ein Brückengeländer.© Peise | Peise

15.50 Uhr: Auf der Ortsverbindungsstrasse zwischen Pritzerbe und Gabel im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist es am frühen Nachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrer eines Pkw verlor die Kontrolle, kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Brückengeländer. Dabei erlitt er Verletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Dieb reißt Mann Uhr vom Handgelenk und bricht ihm einen Finger

15.05 Uhr: In der vergangenen Nacht ist laut Polizei ein Mann in Charlottenburg beraubt worden. Der 51-Jährige gab an, ein Unbekannter habe ihm gegen 1 Uhr am Steinplatz seine hochwertige Uhr vom Handgelenk gerissen und sei damit in unbekannte Richtung geflüchtet. Bei dem Angriff erlitt der 51-Jährige einen Fingerbruch. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat übernommen.

Streit in der U-Bahn – Kopf gegen Wand des Zuges geschlagen

15.02 Uhr: Am Donnerstagabend soll ein Mann in Neukölln einen 35-Jährigen angegriffen haben. Laut Polizei sollen der 35-Jährige und der Unbekannte gegen 18.50 Uhr in der U-Bahn der Linie 7 Richtung Hermannplatz in Streit geraten sein. Im weiteren Verlauf habe der Unbekannte auf den 35-Jährigen eingeschlagen und dessen Kopf gegen eine Wand des U-Bahnwaggons geschlagen. Als die U-Bahn in den Bahnhof der Karl-Marx-Straße einfuhr, stieg der Tatverdächtige aus und flüchtete. Der Angegriffene erlitt Schmerzen am Kopf. Alarmierte Rettungskräfte versorgten ihn medizinisch am Ort. Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Einsatzkräfte wurde bekannt, dass es bereits einen Tag zuvor zwischen dem selben Mann und dem 35-Jährigen eine Auseinandersetzung am U-Bahnhof Hermannplatz gegeben habe. Auch hier soll der 35-Jährige von dem Unbekannten nach einem Streit angegriffen und durch einen Tritt an der Hüfte verletzt worden sein. Da es bei den Auseinandersetzungen thematisch um den Nahostkonflikt gegangen sein soll, werden die weiteren Ermittlungen beim Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes geführt.

Fahrradfahrer stoßen zusammen – Mann flüchtet

14.58 Uhr: Polizisten nahmen am Donnerstag eine Anzeige zu einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht auf. Laut Angaben einer 64-jährigen Frau war sie am Abend des 23. April mit ihrem Fahrrad in Gesundbrunnen unterwegs. Gegen 19.50 Uhr befuhr sie die Steegerstraße in Richtung Wollankstraße, als plötzlich ein unbekannt gebliebener Radfahrer zwischen den am rechten Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen vor ihr aufgetaucht sein soll. Es kam zum Zusammenstoß, in dessen Folge sich die 64-Jährige den linken Arm und ihr Becken brach. Der laut Aussage ebenfalls zu Boden gegangene Radfahrer soll sich noch vor Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte vom Unfallort entfernt haben, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Die verletzte Frau kam in ein Krankenhaus und wurde dort stationär aufgenommen. Mit den weiteren Ermittlungen – insbesondere zur Namhaftmachung des am Unfall beteiligten Radfahrers – ist nun ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte betraut.

Mann von Fahrradfahrer verfolgt und mit dem Messer in den Bauch gestochen

14.55 Uhr: Am Donnerstag ist ein Mann in Kreuzberg laut Polizei durch einen Messerstich und Reizgas verletzt worden. Der 34-Jährige gab an, gegen 12:30 Uhr an der Skalitzer Straße Ecke Görlitzer Straße aus einer Personengruppe heraus angesprochen worden zu sein, worauf er nicht reagiert habe. Ein Mann aus der Gruppe soll ihn daraufhin mit Reizgas besprüht haben. Der 34-Jährige flüchtete in Richtung Spreewaldplatz, verfolgt von dem Unbekannten auf einem Fahrrad. An der Skalitzer Straße Ecke Spreewaldplatz soll der Unbekannte den 34-Jährigen eingeholt und ihm mit einem Messer in den Bauch gestochen haben. Anschließend sei er in unbekannte Richtung geflohen. Alarmierte Rettungskräfte brachten den 34-Jährigen zur stationären Behandlung seiner Stichverletzung und Augenreizung in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach nicht.

Kugelbombe auf BSR-Hof in Schmargendorf entdeckt – Spezialkräfte rücken an

12.23 Uhr: Ein Mitarbeiter der Berliner Stadtreinigung (BSR) hat am Donnerstag hinter einem Container auf dem Betriebshof an der Forckenbeckstraße in Schmargendorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) eine Kugelbombe gefunden und die Polizei verständigt. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes übernahmen die fachgerechte Entsorgung. Der Betrieb war nicht beeinträchtigt.

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In Deutschland sind Kugelbomben nicht frei verkäuflich, allerdings werden sie illegal aus dem Ausland importiert oder im Eigenbau hergestellt. Mithilfe einer Schwarzpulverladung wird eine Kugelbombe abgefeuert. Zunächst zündet man die Lunte der Rakete an. Diese brennt in der Luft ab. Dort zerlegt die Zerlegerladung die Schale, entzündet die Effekte und treibt sie kugelsymmetrisch auseinander. Beobachter sehen die Feuerwerkseffekte.

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Getreten und in Busch geschubst: Seniorin in Marzahn überfallen

11.41 Uhr: Eine Seniorin ist am Donnerstag in Marzahn überfallen worden. Den Angaben der Polizei zufolge war die 79-Jährige gegen 17.15 Uhr durch den Kienbergpark spaziert, als ihr zwei Jugendliche entgegenliefen. Einer der beiden habe die Handtasche gefordert. Als die Frau sich weigerte, riss der Jugendliche an ihrer Tasche, die sie über ihre Schulter trug. Anschließend trat er die Seniorin und schubste sie in einen Busch. Sie erlitt eine leichte Verletzung an einem Arm und Bein. Die Jugendlichen flüchteten mit der Tasche in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen wurden von einem Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) übernommen.

Schöneberg: Drogendealer fährt auf der Flucht fast einen Polizisten an

11.25 Uhr: Ein Drogendealer ist am Donnerstag in Schöneberg vor der Polizei geflüchtet. Zuvor hatten Einsatzkräfte den Mann an der Bülowstraße bei einem Drogenhandel beobachtet. Als sie den Fahrer gegen 21.25 Uhr an der Goebenstraße für eine Kontrolle zum Anhalten aufforderten, setzte er den Wagen zurück und stieß dabei mit einem geparkten Pkw zusammen.

Anschließend legte er den Vorwärtsgang ein. Ein Polizist schlug daraufhin mit der Hand die Scheibe ein und versuchte vergeblich, die Flucht durch einen Griff ins Wageninnere zu verhindern. Der Tatverdächtige fuhr auf den Beamten zu. Dieser konnte sich durch einen Sprung zur Seite retten. Anschließend raste der Drogendealer in Richtung Potsdamer Straße. Dort stellte er den Wagen ab und flüchtete zu Fuß weiter.

Eine Suche nach dem Mann blieb erfolglos. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten den Wagen und darin befindliche Drogen sowie ein Handy. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung, wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie unerlaubten Drogenhandels hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.

Schwerer Motorrad-Unfall in Schmargendorf – Hubschrauber landet auf A100

11.05 Uhr: Auf der A100 in Schmargendorf (Charlottenburg-Wilmersdorf) hat es am Donnerstag einen schweren Unfall gegeben, bei dem ein Motorradfahrer verletzt worden ist. Wie die Polizei mitteilte, war der 27-Jährige gegen 9.30 Uhr in Richtung Hohenzollerndamm unterwegs. Ein 36 Jahre alter Transporterfahrer wollte wegen des stockenden Verkehrs auf die linke Spur wechseln. Das hatte auch der Motorradfahrer vor. Er kollidierte zunächst mit dem Transporter und dann mit einem Toyota. Der 27-Jährige stürzte und erlitt Beinverletzungen. Die Insassen der Autos blieben unverletzt.

Ein Rettungshubschrauber landete auf der A100 und flog den Motorradfahrer in ein Krankenhaus. Für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme blieb ein Teil der A100 in Fahrtrichtung Nord für 45 Minuten bis etwa 10.15 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde über die Ausfahrt Konstanzer Straße abgeleitet. In der Gegenrichtung war der linke Fahrstreifen gesperrt. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

Polizeieinsatz wegen verdächtigem Gegenstand am Ostbahnhof

8.04 Uhr: Am Donnerstag ist gegen 21.30 Uhr ein verdächtiger Gegenstand im Ostbahnhof in Friedrichshain-Kreuzberg entdeckt worden. Daraufhin sperrte die Bundespolizei den Bahnsteig für Fernbahnzüge. Die Züge wurden umgeleitet. Spezialkräfte untersuchten den Gegenstand – und konnten Entwarnung geben. Gegen 22.15 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben.

Brand im Dachstuhl – Feuerwehr verhindert Schlimmeres in Neukölln

6.58 Uhr: In einem Dachstuhl eines Wohnhauses an der Sonnenallee in Neukölln hat es in der vergangenen Nacht gebrannt. Die Feuerwehr wurde um 1.51 Uhr alarmiert. Das Feuer, das sich auf einer Fläche von drei Quadratmetern ausgebreitet hatte, konnte nach Angaben der Behörde schnell bekämpft werden. Feuerwehrleute löschten die Flammen über eine Drehleiter. Durch das schnelle Eingreifen wurde Schlimmeres verhindert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Auto kollidiert in Havelland beim Überholen mit Traktor

Nach einer Kollision mit einem Traktor kam das Fahrzeug auf einem Feld zum Stehen.
Nach einer Kollision mit einem Traktor kam das Fahrzeug auf einem Feld zum Stehen.© Peise | Peise

6.45 Uhr: Zwei Personen sollen am Donnerstag bei einem Unfall in Havelland verletzt worden sein. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wollte eine Autofahrerin auf der B96 zwischen Jerchel und Nitzahn einen Traktor überholen. Dieser bog jedoch zeitgleich nach links ab. Es kam zum Zusammenstoß. Daraufhin kam der Pkw von der Straße ab und erst auf einem Feld zum Stehen.

Die Autofahrerin und ihre Tochter sollen leichte Verletzungen erlitten haben. Nach einer Erstversorgung wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Straße teilweise gesperrt. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und Ermittlungen zur Ursache eingeleitet.

BM