• Erneut Schüsse im Märkischen Viertel – Polizeieinsatz
  • Mann schießt mit Schreckschusswaffe aus Fußgängerin in Marzahn
  • Mann in Neu-Hohenschönhausen mit Messer verletzt – Not-OP
  • Grunewald: Radfahrer gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Auto
  • Maskierte überfallen Apotheke in Kreuzberg und stehlen Geld aus Safe
  • Friedrichshain: Mann geht mit Flasche auf anderen los

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie in diesem Blog.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 24. April: Transporter-Fahrer fährt in Rosenthal gegen Oberleitungsmast und muss aus Fahrzeug befreit werden

17.19 Uhr: Ein Transporter-Fahrer ist am Mittwoch in Rosenthal (Pankow) gegen einen Oberleitungsmast der Straßenbahn gefahren. Den Polizei-Angaben zufolge war der 37-Jährige gegen 8.50 Uhr auf der Quickborner Straße unterwegs. Auf Höhe des Centweg geriet er aus bislang unbekannten Gründen zunächst in den Gegenverkehr, kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Oberleitungsmast.

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Da der 37-Jährige im Fahrzeug eingeklemmt war, befreiten ihn Feuerwehrleute. Anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen, da es bei der Unfallaufnahme Anzeichen gab, dass er unter Alkoholeinfluss gestanden haben könnte. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 (Nord) hat die Ermittlungen übernommen. 

Aggressiver Passagier verursacht Zwischenlandung am BER

16.14 Uhr: Ein betrunkener und aggressiver Passagier hat eine Zwischenlandung eines Flugzeugs am Flughafen BER verursacht. Nach Aussagen der Crew des Fluges von Helsinki nach Zürich spuckte der 42-jährige Mann aus Finnland am Mittwochnachmittag andere Passagiere an und hielt eine Stewardess fest, wie die Bundespolizei mitteilte. 

Wegen des aggressiven Verhaltens des Mannes entschied sich der Pilot für eine ungeplante Zwischenlandung auf dem Berliner Flughafen. Bundespolizisten warteten auf das Flugzeug, befragten Zeugen und nahmen den Mann mit. Ein Alkoholtest ergab bei ihm 1,27 Promille. 

Wegen eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens behielten die Polizisten vorsorglich 2200 Euro des Mannes ein, dann wurde er entlassen. Das Flugzeug flog gegen 18.40 Uhr mit 106 Passagieren weiter nach Zürich.

Ehepaar aus Ostprignitz-Ruppin verliert 45.000 Euro an falschen Bankmitarbeiter

15.48 Uhr: Er kannte sogar den Kontostand: Ein Ehepaar aus Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist von einem falschen Bankmitarbeiter um 45.000 Euro gebracht worden. Der 60 Jahre alte Ehemann erhielt am Mittwochnachmittag einen Anruf, wie die Polizei mitteilte. Ein vermeintlicher Bankmitarbeiter gab an, dass mehrere Konten angegriffen worden seien – das Konto des 60-Jährigen sei auch gefährdet.

Laut Polizei wurde der Mann in mehreren Telefonaten dazu gebracht, Abbuchungen vom Konto seiner Frau mittels TAN zu bestätigen. Der Betrüger erschien glaubwürdig, nicht nur, weil die tatsächliche Nummer der betreffenden Bank angezeigt wurde. Auch kannte er die genauen Kontostände und ließ sie vom 60-Jährigen online abgleichen. Die 58 Jahre alte Ehefrau versuchte das Geld zurückzuholen, blieb aber bis auf eine Buchung damit erfolglos.

Ersten Erkenntnissen zufolge war das Ehepaar zuvor per E-Mail aufgefordert worden, die Push-TANs ihrer Konten zu erneuern. Die 58-Jährige klickte auf einen Link in der E-Mail und wurde auf eine Webseite weitergeleitet, die der Homepage ihrer Bank täuschend ähnelte. Dort gab sie ihre Kontodaten und die PIN ein. So sei es auch zu erklären, dass die Täter den genauen Kontostand kannten, um den Betrug noch echter zu gestalten, wie es hieß.

Frau greift Fahrgäste am Bahnhof Hermannstraße an

15.28 Uhr: Eine Frau hat am Mittwoch im Bahnhof Hermannstraße in Neukölln mehrere Personen angegriffen. Wie die Bundespolizei mitteilte, war die 54-Jährige zunächst mit einer Frau in Streit geraten. Als zwei Sicherheitskräfte einschritten, biss sie ihnen in die Hand.

Danach werteten die Beamten Aufnahmen aus der Überwachungskamera aus. Dabei stellten sie zwei weitere weibliche Opfer fest. Die 54-Jährige hatte eine Reisende mit einer gefüllten Einkaufstüte gegen den Kopf geschlagen. Einer weiteren Reisenden hatte sie mit der flachen Hand in das Gesicht geschlagen.

Am Bahnhof Ostkreuz, meldete sich eine 34-Jährige bei der Bundespolizei, die zuvor am Bahnhof Hermannstraße von einer Frau mit einer Metallstange angegriffen wurde. Die Frau erlitt Rötungen am Hals, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Nach Angaben der Bundespolizei hatte die Angreiferin eine circa 15 Zentimeter lange Aluminiumstange dabei.

Die Behörde leitete ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen die Polizeibekannte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte die 54-Jährige auf freien Fuß.

Personen, die am Tattag ebenfalls am Bahnhof Hermannstraße angegriffen worden sind oder Angaben zur Identität der Angegriffenen machen können, werden gebeten sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 Schriftstück bearbeiten Seite 2 von 2 000) genutzt werden.

Prenzlauer Berg: Mann klaut Tablet und Radio – und greift Polizisten an

14.35 Uhr: Ein Dieb hat am Mittwoch Polizisten in Prenzlauer Berg (Pankow) angegriffen. Zuvor hatte der 41-Jährige gegen 12.20 Uhr in der Behmstraße ein Tablet und ein Radio aus einem Elektroaltgeräte-Container gestohlen. Als zwei Mitarbeiter des Recyclinghofes den Tatverdächtigen ansprachen, ergriff er die Flucht. Ein Mitarbeiter versuchte noch, dem Mann die geklauten Gegenstände aus den Händen zu reißen. Der Dieb stieß den Mann jedoch zu Boden. Andere Mitarbeiter konnten ihn festhalten, bis die Polizei eintraf.

Während der polizeilichen Maßnahmen bedrohte und beleidigte der 41-Jährige mehrfach die Einsatzkräfte und äußerte sich fremdenfeindlich sowie volksverhetzend. Im weiteren Verlauf schubste und schlug er die Beamten mit Fäusten gegen den Oberkörper. Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich der Tatverdächtige weiterhin und versuchte die Polizisten zu treten.

Der 41-Jährige wurde einem Polizeigewahrsam zugeführt, in dem ihm Blut abgenommen wurde. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wurde er im Anschluss für eine stationäre Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an. 



Deutschlandfahne und Megafon dabei: Gruppe wird in Friedrichshain von Vermummten angegriffen

14.23 Uhr: Am Mittwoch hat es einen Polizeieinsatz in Friedrichshain gegeben. Wie die Polizei mitteilte, waren insgesamt fünf junge Männer und Frauen (im Alter von 15 bis 23 Jahren) gegen 18.10 Uhr an der Stralauer Straße. Sie hatten eine Deutschlandfahne und ein Megafon mit Stickern – die der rechten Szene zugeordnet werden – dabei.

Die Gruppe gab gegenüber der Polizei an, von 15 Vermummten angesprochen und geschubst worden zu sein. Die Personen hätten die Deutschlandfahne entwendet. Sie hätten auch versucht, in den Besitz des Megafons zu gelangen. Danach seien sie geflüchtet.

Die Polizei konnte sie in der Nähe nicht mehr ausfindig machen. Da am nahegelegenen Rudolfplatz zeitgleich eine Linken-Kundgebung stattfand, begleiteten die Einsatzkräfte die Angegriffenen zum S-Bahnhof Warschauer Straße. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin übernommen. 

Polizei schnappt Drogendealer in Schöneberg

14.17 Uhr: Die Polizei hat am Mittwoch einen Drogendealer in Schöneberg festgenommen. Zuvor war der 31-Jährige den Zivilbeamten gegen 21 Uhr in der Potsdamer Straße aufgefallen, in der er mit seinem Auto in eine Einfahrt gefahren war und wartete. Ein Mann stieg in das Auto und kam nach kurzer Zeit wieder raus.

Eine Kontrolle des 37-Jährigen ergab, dass er im Auto ein Tütchen mit mutmaßlichem Cannabis gekauft hatte. Kurz darauf überprüften die Einsatzkräfte auch den 31 Jahre alten Autofahrer. Die Polizisten fanden mehrere Behälter mit Drogen, Geld und ein Handy. Der Mann wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und danach für ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) eingeliefert. Der Festgenommene soll heute zum Erlass eines Haftbefehls einem Ermittlungsgericht vorgeführt zu werden.

Mann schießt mit Schreckschusswaffe aus Fußgängerin in Marzahn

14.08 Uhr: Die Polizei ist am Mittwoch zu einem Einsatz an die Lea-Grundig-Straße in Marzahn ausgerückt. Den Angaben zufolge stand ein Mann mit nacktem Oberkörper auf dem Balkon und schoss mit einer Waffe zunächst in die Luft. Danach habe er auf eine 45-jährige Frau geschossen, die auf dem Gehweg lief. Die Fußgängerin verständigte die Polizei. Beamte nahmen den verhaltensauffälligen Mann fest.

Nach einer Vorstellung in einem Krankenhaus und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 48-Jährige wieder entlassen. „Bei der Waffe handelt es sich um eine Schreckschusswaffe, die beschlagnahmt wurde“, erklärte die Polizei. Es wurde ein Strafermittlungsverfahren wegen Bedrohung und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an

Mann in Neu-Hohenschönhausen mit Messer verletzt – Not-OP

14.04 Uhr: Ein Mann ist in der vergangenen Nacht bei einem Streit an der Randowstraße in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 18-Jährige mit seinem 23 Jahre alten Begleiter gegen 0.45 Uhr mit einem 26-Jährigen aneinander geraten. Grund für den Konflikt waren familiäre Streitigkeiten. Der 26-Jährige habe dem 18-Jährigen mit einem Messer in den Bauch und Rücken gestochen.

Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Dort musste er notoperiert werden. „Lebensgefahr besteht dem Vernehmen nach nicht“, teilte die Polizei mit. Der Tatverdächtige flüchtete zunächst, Einsatzkräfte konnten ihn jedoch kurze Zeit später in der Nähe festnehmen. Im Polizeigewahrsam musste er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

Grunewald: Radfahrer gerät in den Gegenverkehr und kollidiert mit Auto

13.04 Uhr: Am Mittwochabend ist ein Rennradfahrer in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) laut Polizei in den Gegenverkehr geraten und mit einem Auto zusammengestoßen. Ermittlungen ergaben, dass der 37-Jährige gegen 19.30 Uhr mit seinem Rennrad auf der Havelchaussee in Richtung Kronprinzessinnenweg unterwegs war. In Höhe Lieper Bucht geriet er in einer Rechtskurve in die Gegenfahrbahn und es kam zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Wagen, mit dem eine 48-Jährige in der Havelchaussee in Richtung der Straße Am Postfenn unterwegs war. In der Folge stürzte der Rennradfahrer. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn mit Verletzungen am Kopf und Oberkörper zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

Autofahrer nimmt Radfahrerin in Mitte Vorfahrt und fährt sie an

12.45 Uhr: Am Mittwochabend ist laut Polizei in Mitte eine Radfahrerin angefahren worden. Nach ersten war die 27-Jährige gegen 20.30 Uhr auf der Linienstraße in Richtung Friedrichstraße unterwegs. An der Tucholskystraße habe ein 44-Jähriger mit einem Toyota die Vorfahrt der Frau missachtet und sie angefahren. Die 27-Jährige wurde von Rettungskräften mit Gesichtsverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernommen.

Maskierte überfallen Apotheke in Kreuzberg und stehlen Geld aus Safe

11.55 Uhr: Am Mittwochabend ist laut Polizei eine Apotheke in Kreuzberg überfallen worden. Demnach betraten drei Maskierte gegen 18 Uhr das Geschäft in der Wilhelmstraße. Einer von ihnen soll eine 58 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und dann Geld aus der Kasse genommen haben. Seine beiden Komplizen sollen währenddessen die 46 Jahre alte Inhaberin des Geschäfts in einem Hinterraum mit einer Pistole sowie einem Reizgassprühgerät bedroht und sie aufgefordert haben, den Safe zu öffnen. Dieser Forderung kam die 46-Jährige nach und die Maskierten sollen Geld daraus entnommen haben. Anschließend soll das Trio zu Fuß geflüchtet sein. Verletzt wurde niemand.

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Friedrichshain: Mann geht mit abgebrochener Flasche auf anderen los und verletzt ihn

11.40 Uhr: Polizisten sind am späten Mittwochabend nach Friedrichshain ausgerückt. Vor einem Kiosk in der Neuen Bahnhofstraße schilderten mehrere Passanten, dass sie gegen 23 Uhr mitbekommen hätten, wie ein junger Mann einen vor dem Spätkauf Sitzenden angegriffen hatte. Dabei soll der Tatverdächtige mit einer abgebrochenen Flasche in den Rücken des Mannes gestochen haben und anschließend geflüchtet sein. Der Verletzte, ein 36-Jähriger, wurde bis zum Eintreffen von Rettungskräften von zwei Kollegen erstversorgt und anschließend zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der Angreifer, ein 23-Jähriger, noch in der Nacht an seiner Meldeanschrift festgenommen werden. Er kam in ein Polizeigewahrsam, das er mit Abschluss einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder verlassen durfte. Mit den weiteren Ermittlungen zur gefährlichen Körperverletzung ist nun ein Fachkommissariat betraut.

Zwei Lastwagen brennen auf Autobahn-Parkplatz bei Oberkrämer

10.05 Uhr: Feuerwehr und Rettungskräfte sind seit der Nacht bei einem Großbrand auf einem Rastplatz an der Autobahn 10 im Einsatz. Zwei Lastwagen sind auf dem Parkplatz zwischen Dreieck Havelland und Oberkrämer in Flammen aufgegangen, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte.

Nach ersten Informationen standen die beiden Lkw nebeneinander, während die Fahrer in der Nacht ihre Ruhezeit einlegten. Gegen 3:30 seien die beiden 59-Jährigen demnach von einem lauten Knall geweckt worden und hätten ein Feuer an den Fahrzeugen bemerkt. Beide Männer verließen die Fahrerkabinen laut Polizei rechtzeitig und blieben unverletzt. 

Den Angaben zufolge breiteten sich die Flammen auf beide Fahrzeuge aus und griffen auch auf deren Ladung über. Ein Lastwagen hatte demzufolge Papier, der andere Dämmmaterial geladen. Die Einsatzkräfte hätten den Parkplatz abgesperrt, Autos wurden umgeleitet. Wie und wo genau das Feuer an den Lkw ausbrach, ist demnach noch unklar. Die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt etwa eine Million Euro.

Erneut Schüsse im Märkischen Viertel – Polizeieinsatz

9.19 Uhr: Am Mittwochabend wurden laut Polizei im Ortsteil Märkisches Viertel mehrere Schüsse auf ein Wohnhaus abgegeben. Ein Anwohner die Polizei, da er gegen 21,50 Uhr mehrere Schussgeräusche gehört hatte. Die alarmierten Einsatzkräfte stellten auf dem Gehweg vor dem Haus mehrere Patronenhülsen und Einschusslöcher in der Hausfassade fest. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Wer die Schüsse abgegeben hat und was die Hintergründe sind, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Bereits Mitte April hatte hatte ein Unbekannter aus einem fahrenden Auto heraus auf eine Gruppe Männer geschossen. Verletzt wurde dabei niemand. Nach aktuellem Ermittlungsstand waren familiäre Streitigkeiten der Auslöser für die Tat. Der 36-jährige Schütze wurde kurz nach seiner Flucht in seinem Heimatort in Hessen festgenommen. 

Hündin erschnüffelt 68 Kilogramm Cannabis in Koffern am BER

Kiloweise Cannabis befindet sich im Koffer.
Kiloweise Cannabis befindet sich im Koffer.© Hauptzollamt Potsdam | Hauptzollamt Potsdam

8.39 Uhr: Der Zoll hat in drei Fällen insgesamt rund 150 Kilogramm Cannabis im Gepäck von Reisenden am Hauptstadtflughafen BER entdeckt – auch dank der Hilfe von Zollhündin Heidi. Sie habe 68 Kilogramm Cannabis in Koffern von zwei 27 Jahre alten Männern erschnüffelt, teilte das Hauptzollamt Potsdam mit. Sie waren demnach Anfang April über Doha aus Bangkok eingereist. 

Als die beiden Gepäckstücke geöffnet wurden, seien diverse Vakuumtüten, umwickelt mit einer grauen Folie, zum Vorschein gekommen. Sie hätten eine grünbraune krautähnliche Substanz enthalten. Eine Kofferkontrolle hatte Heidis Fund bestätigt. Ein Drogentest verlief demnach positiv auf Cannabis. Keiner der beiden mutmaßlichen Schmuggler wollte sich zur Sache äußern, wie es weiter hieß.

Hündin Heidi erschnüffelte die Drogen.
Hündin Heidi erschnüffelte die Drogen.© Hauptzollamt Potsdam | Hauptzollamt Potsdam

Zwei Wochen später habe der Zoll am BER mehr als 50 Kilogramm Cannabis im Gepäck einer 18-Jährigen entdeckt, die ebenfalls aus Doha eingereist war. Am Ostermontag zogen Zöllner zudem mehr als 30 Kilogramm Cannabis im Gepäck einer anderen Frau aus dem Verkehr, wie es in der Mitteilung hieß. Auch sie sei aus Bangkok ebenso über Doha nach Deutschland eingereist.

Die beiden Männer und die beiden Frauen wurden demnach vorläufig festgenommen. Der Zoll leitete Strafverfahren wegen des Verdachts des Bannbruchs in Verbindung mit dem Konsumcannabisgesetz ein. Bannbruch begeht, wer laut Abgabenordnung „Gegenstände entgegen einem Verbot einführt, ausführt oder durchführt“.

BM