- Niederschönhausen: 22-Jähriger verletzt jungen Mann und zeigt Hitlergruß
- Mann schlägt in Friedrichshain Frauen mit Flasche
- Oranienburg: Dach in Brand geraten – Mehr als 60 Hunde gerettet
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie in diesem Blog.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 27. April: Elf Menschen durch Pfefferspray in Disco in Cottbus verletzt
15.58 Uhr: In einer Diskothek in Cottbus sind elf Menschen durch Pfefferspray verletzt worden. Ein Sprecher der Polizei sagte, auf einer Herrentoilette sei in der Nacht zum Sonntag Reizgas versprüht worden. Die Diskothek sei geräumt worden. Elf Gäste seien leicht verletzt worden. Zum Hintergrund konnte die Polizei bislang keine Angaben machen. Bislang sei nicht bekannt, wer das Reizgas versprüht habe. Pfefferspray löst etwa Reizungen der Augen und der Atemwege aus.
Mann schlägt in Friedrichshain Frauen mit Flasche
15.48 Uhr: Ein Mann ist am Samstag in Friedrichshain festgenommen worden. Zuvor hatte ein Zeuge gegen 15.50 Uhr beobachtet, wie ein 25-Jähriger an einer Ampel am Strausberger Platz eine 38 Jahre alte Frau zunächst angepöbelt und dann mit einer Flasche ins Gesicht geschlagen hat. Daraufhin alarmierte er die Polizei.
Einsatzkräfte konnten den Verdächtigen in der Nähe festnehmen. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde bekannt, dass der 25-Jährige bereits gegen 8.30 Uhr in der Straße Alt-Stralau eine 45-Jährige beleidigt und angegriffen hatte. Im Polizeigewahrsam musste sich der 25-Jährige einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City).
Oranienburg: Dach in Brand geraten – Mehr als 60 Hunde gerettet
15.46 Uhr: Mehr als 70 Hunde und Katzen sind bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Oranienburg gerettet worden. Der Hauseigentümer wollte eine Dachrinne löten, dabei habe sich der Dachaufbau am Samstagnachmittag entzündet, sagte ein Sprecher der Polizei.

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60 Hunde, zwölf Hauskatzen und vier Großkatzen seien im Haus und auf dem Grundstück gewesen. Zudem habe es dort noch 40 Hühner gegeben. Die Veterinärbehörde wurde eingeschaltet. Die Hunde und Katzen seien im Tierheim, so der Sprecher der Polizei am Nachmittag. Das Haus ist wegen des Brandes unbewohnbar geworden. Bei den Großkatzen handelt es sich laut Polizeisprecher etwa um die Rasse Savannah.
Das Dach entzündete sich aufgrund eines „unsachgemäßem Gebrauchs eines Gasbrenners“, wie es in der Mitteilung der Polizei hieß. Die Feuerwehr war bis in die frühen Abendstunden mit den Löscharbeiten beschäftigt. Eine Bewohnerin sei ambulant behandelt worden.
Hinweise auf sogenanntes Animal Hoarding gibt es laut Polizei nicht. Die Tiere seien nicht verwahrlost gewesen, hieß es. Beim Animal Hoarding geht es um ein zwanghaftes Sammeln von Tieren, deren Besitzer oft überfordert sind.
Niederschönhausen: 22-Jähriger verletzt jungen Mann und zeigt Hitlergruß
15.15 Uhr: Am Samstagnachmittag musste die Polizei in Niederschönhausen wegen einer Körperverletzung ausrücken. Ein 26-jähriger Mann soll gegen 17.50 Ur von einem 22-Jährigen an der Florastraße Ecke Berliner Straße getreten worden sein. Der Tatverdächtige soll den Hitlergruß gezeigt und eine verfassungsfeindliche Parole gerufen haben, ehe er in einen Bus der Linie M1 in Richtung Rosenthal gestiegen und davongefahren sei.
Die Polizei konnte den Mann in einer Personengruppe im Alter zwischen 16 und 54 im Bus antreffen. Beim Tatverdächtigen konnten bei einer freiwilligen Atemalkoholkontrolle 1,47 Promille nachgewiesen werden. Die Gruppe konnte ihren Weg danach fortsetzen, wenig später kam es in der Grabbeallee wieder zu verfassungsfeindlichen Ausrufen – mutmaßlich durch dieselbe Gruppe. Einsatzkräfte griffen die Personen erneut auf und stellten die Identitäten der Personen auf. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts ermittelt.
Zwei S-Bahn-Surfer in Berlin gestorben
9 Uhr: Zwei Menschen sind auf dem Dach einer S-Bahn mitgefahren und dabei gestorben. Die beiden S-Bahn-Surfer seien am frühen Morgen zwischen den Bahnhöfen Schlachtensee und Wannsee ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.
BM




