• Pkw brennt in Steglitz
  • Sechs Verletzte nach Raser-Unfall in Kreuzberg
  • 23-Jährige sticht Frau in Kreuzberg in den Po
  • Junger Mann greift Fußgänger mit Elektroschocker am Alex an
  • Autofahrer überfährt Fußgängerin in Reinickendorf
  • Stau im Osterreiseverkehr – Fünf Auffahrunfälle auf A24
  • Auto mit sieben Menschen überschlägt sich in Märkisch-Oderland

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 18. April 2025: Duo überfällt Gruppe Heranwachsender – Fluchtwagen schleift junge Frau mit

21.26 Uhr: In der vergangenen Nacht wurde eine Gruppe Heranwachsender in Friedrichshain überfallen. Gegen 2 Uhr wurde die Polizei in den Volkspark Friedrichshain alarmiert. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich die Gruppe aus drei jungen Frauen im Alter von 18, 20 und 21 Jahren sowie zwei 19 und 20 Jahre alten Männern im Park. Im Verlauf des Abends soll der Kontakt zu einer weiteren Gruppe junger Parkbesucher entstanden sein. Zwei männliche Personen dieser Gruppe sollen etwas später abermals an das Quintett herangetreten sein und dem 19-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Als der 20-Jährige ihm zu Hilfe geeilt sei, sei er ebenfalls geschlagen und getreten worden. Dem Vernehmen nach ergriff einer der unbekannten Täter eine Musikbox der Gruppe. Die 21-Jährige habe dann versucht, die Musikbox festzuhalten. Durch hohen Kraftaufwand soll der mutmaßliche Räuber ihr zuerst die Musikbox entrissen und anschließend ins Gesicht geschlagen haben. Das Duo sei daraufhin aus dem Volkspark in die Danziger Straße Ecke Paul-Heyse-Straße gerannt. Dort hielt ein Auto an, in das die beiden Täter stiegen. Die 18-Jährige, die ihnen hinterhergerannt sei, habe versucht, die Beifahrertür zu öffnen und sei infolgedessen vom anfahrenden Fluchtwagen einige Meter mitgeschleift worden. Sie erlitt Hautabschürfungen an Armen und Beinen. Alle Angegriffenen lehnten eine ärztliche Behandlung ab. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Fahndung nach den beiden Tätern, übernahm ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 (City).

Pkw brennt in Steglitz

18.15 Uhr: Ein Pkw brennt auf der Schildhornstraße in Steglitz. Der Fahrer bemerkte den Brand aufgrund eines technischen Defekts, so die ersten Erkenntnisse der Polizei, und konnte sich eigenständig befreien. Abgesehen von seinem Auto kam er nicht zu Schaden, teilt die Polizei vor Ort mit. Die Schildhornstraße ist aus Richtung der Schloßstraße sowie von der Autobahn und von der Joachim-Tibortius-Brücke derzeit gesperrt. Ebenfalls betroffen ist die BVG Linie 282 Richtung Breitenbachplatz. Diese fährt jetzt nur bis Rathaus Steglitz.

Auto brennt in Steglitz
Ein Pkw brennt auf der Schildhornstrasse in Steglitz.© Funke Medien | Joshua Kipper

Junger Mann greift Fußgänger mit Elektroschocker am Alex an

16.04 Uhr: Ein junger Mann hat am Donnerstag am Alexanderplatz in Mitte mehrere Fußgänger mit einem Elektroschocker angegriffen und eine Frau sexuell belästigt. Zeugen machten die Polizei gegen 18.50 Uhr darauf aufmerksam. Einsatzkräfte konnten den 18-Jährigen dann in der Nähe der Alex-Wache stellen. Während der Festnahme beleidigte und bedrohte er drei Hinweisgeber. Als die Beamten ihn durchsuchten, fanden sie Drogen. In der Nähe entdeckten sie außerdem eine Taschenlampe mit Elektroschockfunktion. Die dazugehörige Kappe war im Rucksack des Verdächtigen. Während der Sachverhaltsaufnahme teilte ein weiterer Zeuge den Polizisten mit, dass er beobachtet habe, wie der 18-Jährige einer unbekannt gebliebenen Frau an den Po gefasst hatte.

Der 18-Jährige wurde zur Alex-Wache gebracht, um seine Personalien festzustellen. Dort spuckte er in Richtung einer Polizistin und traf sie im Gesicht. Es stellte sich heraus, dass er illegal in Deutschland war. Danach wurde er in ein Polizeigewahrsam gebracht, um ihn auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Blut abzunehmen. Im Anschluss kam er aufgrund seines auffälligen Verhaltens in ein Krankenhaus, in dem er schließlich auf einer psychiatrischen Fachstation aufgenommen wurde.

Montag bis Samstag

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Ein Fachkommissariat für brennpunktorientierte Ermittlungen der Polizeidirektion 5 (City) übernahm die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung, der Beleidigung auf sexueller Grundlage, der Bedrohung, der Beleidigung, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen wegen des unerlaubten Aufenthalts führt das Fachkommissariat für ausländerrechtliche Straftaten der Polizeidirektion 5 (City).

Kopf auf Gehweg geschlagen: Mann nach Streit in Friedrichshain im Krankenhaus

15.48 Uhr: Ein Mann ist in der vergangenen Nacht bei einer Auseinandersetzung in Friedrichshain verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 36-Jährige an der Jessnerstraße Ecke Scharnweberstraße mit einem 36-Jährigen und 43-Jährigen in Streit geraten. Dabei schlug einer der Männer den Kopf des 36-Jährigen mehrfach auf den Boden und trat auf ihn ein.

Eine Zeugin machte Polizisten auf die Situation aufmerksam. Die Einsatzkräfte nahmen die beiden Verdächtigen in der Nähe fest. Rettungskräfte brachten den 36-Jährigen, der Kopfverletzungen erlitten hatte, in ein Krankenhaus. „Lebensgefahr soll dem Vernehmen nach nicht bestehen“, teilte die Polizei am Freitag mit.

Auf einer Wache wurden die Personalien des 36 Jahre alten Verdächtigen festgestellt. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab knapp 0,9 Promille. Der 43-Jährige musste sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme unterziehen. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durften beide gehen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung hat ein Fachkommissariat der Direktion 5 (City) übernommen.

23-Jährige sticht Frau in Kreuzberg in den Po

14.55 Uhr: Ein Streit unter Frauen ist am Donnerstagabend am Mehringplatz in Kreuzberg eskaliert: Den Angaben der Polizei zufolge zog eine 23-Jährige während des Konflikts ein Messer und hantierte zunächst damit in Richtung einer 35-Jährigen. Schließlich habe die Jüngere der Älteren gezielt in den Po gestochen. Die Angreiferin habe auch eine 68 Jahre alte Seniorin mit dem Messer bedroht. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Stau im Osterreiseverkehr – Fünf Auffahrunfälle auf A24

14.37 Uhr: Gleich fünf Auffahrunfälle haben sich im Osterreiseverkehr auf der A24 bei Fehrbellin ereignet. Weil zu den Feiertagen viel los war auf der Autobahn, staute sich der Verkehr mittags zwischen Kremmen und Neuruppin, wie die Autobahnpolizei mitteilte.

Zuerst fuhr am Vormittag eine 39-Jährige zwischen Kremmen und Fehrbellin auf das bremsende Auto eines 40-Jährigen auf. Daraufhin prallte laut Polizei der dahinter fahrende Wagen eines 72-Jährigen auf das Auto der Frau.

Etwa eine Stunde später fuhr laut Polizei an ähnlicher Stelle eine 31-Jährige auf den Wagen eines 37-Jährigen auf, der am Stau-Ende bremste. Wenige Minuten später passierte das Gleiche am neuen Stau-Ende: Eine 76-Jährige prallte mit ihrem Wagen auf das Auto eines 52-Jährigen.

Gleichzeitig gab es einen weiteren Auffahrunfall nur wenige Kilometer weiter nördlich auf der A24. Ein 56-Jähriger bremste am Stau-Ende und ein 38-Jähriger fuhr ihm auf, wie es hieß. Die Schäden schätzen die Beamten auf 5000, 1500, 5000 und 7500 Euro.

Zwei Verletzte nach Verpuffung in Wohnung in Tempelhof

14.28 Uhr: Zwei Personen sind bei einem Wohnungsbrand am Tempelhofer Damm in Tempelhof verletzt worden. Den Angaben der Polizei zufolge war das Feuer gegen 19.30 Uhr nach einer Verpuffung ausgebrochen. Die 65 Jahre alte Bewohnerin und ein 58-jähriger Mann, der sich ebenfalls in der Wohnung aufhielt, erlitten Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen. Rettungskräfte brachten beide in ein Krankenhaus.

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Teile des Gebäudes wurden jedoch beschädigt. Während der Überprüfung der Statik des Hauses mussten mehrere Mieter ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Die Brandwohnung ist weiterhin unbewohnbar. Sie wurde für weitere Ermittlungen beschlagnahmt.

Während der Löscharbeiten war der Tempelhofer Damm zwischen Dudenstraße und Manfred-von-Richthofen-Straße in Richtung Tempelhof für circa eine Stunde gesperrt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

Auto überfährt Fußgängerin in Reinickendorf

13.34 Uhr: Eine Fußgängerin ist am Donnerstag bei einem Unfall in Reinickendorf verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 53 Jahre alter Autofahrer gegen 11.30 Uhr von der Provinzstraße auf die Soldiner Straße abgebogen und hatte die 59-Jährige überfahren, die bei Grün über die Straße gelaufen war.

„Sie erlitt ein Überrolltrauma. Nach Einschätzung des Notarztes sei mit mehreren Brüchen im Becken und Wirbelsäulenbereich zu rechnen“, teilte die Polizei am Freitag mit. Rettungskräfte brachten die Verletzte zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

Sanitäter in Oranienburg von Gruppe bedrängt

13.13 Uhr: Eine Sanitäterin und ein Sanitäter sind bei einem Einsatz in Oranienburg (Landkreis Oberhavel) von mehreren Menschen bedrängt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren die beiden Rettungskräfte im Alter von 34 und 36 Jahren zuvor von der Gruppe zu einem medizinischen Notfall gerufen worden. Bei ihrer Ankunft am Einsatzort wurden sie zunächst verbal aggressiv angegangen.

Die beiden Sanitäter schlossen sich daraufhin in ihrem Rettungswagen ein und riefen die Polizei. Drei Personen aus der Gruppe sollen mit Fäusten auf das Fahrzeug eingeschlagen und es dabei beschädigt haben. Neun Polizeibeamte konnten die Situation schließlich beruhigen. Die Sanitäter behandelten eine Person vor Ort, die nach ersten Erkenntnissen der Polizei stark alkoholisiert war. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.

Auto mit sieben Menschen überschlägt sich in Märkisch-Oderland

11.52 Uhr: Ein 18-Jähriger hat sich mit einem Auto zwischen Altlandsberg (Landkreis Märkisch-Oderland) und dem Ahrensfelder Ortsteil Mehrow überschlagen. In dem Auto saßen insgesamt sieben Menschen, die alle bei dem Unfall verletzt wurden – teilweise schwer, wie die Polizei mitteilte. Lebensgefahr bestehe aber nicht. Abgesehen vom Fahrer waren demnach alle minderjährig. Der Kleinwagen war laut Polizei deutlich überbesetzt.

Das Auto geriet den Angaben zufolge am Donnerstagabend durch einen Fahrfehler ins Schleudern, kam von der Straße ab, überschlug sich und kam schließlich auf einem Feld zum Stehen. Ersthelfer kümmerten sich um die Verletzten. Der Polizei zufolge muss sich der 18-Jährige im Nachgang wegen fahrlässiger Körperverletzung in sechs Fällen verantworten.

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Frau in Britz getötet – Ex-Partner soll in Haft

Mordkommission ermittelt nach Tod einer Frau in Britz
Polizeiwagen stehen vor einem Wohnblock in Britz.© Michael Ukas/tnn/dpa | Michael Ukas

11.39 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod einer 37-Jährigen in Britz (Neukölln) ermittelt die Polizei zu den Hintergründen. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft könnte es sich um einen sogenannten Femizid handeln, wie ein Sprecher sagte. Der Ex-Partner steht im Verdacht, die Frau am Donnerstag getötet zu haben. Gegen den 44-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Mordes beantragt. Ein Ermittlungsrichter soll heute darüber entscheiden. 

Die aus Afghanistan stammende Frau war schwer verletzt im Hausflur eines Mehrfamilienhauses in der Walkenrieder Straße gefunden worden. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch Polizei- und Rettungskräfte starb sie infolge mehrerer Verletzungen am Oberkörper.

Der Mann – ebenfalls ein Afghane – wurde vor Ort festgenommen. Er lebte mittlerweile getrennt von der Frau, wie Polizei und Staatsanwaltschaft erklärten. In der Wohnung, in der die Tat mutmaßlich geschah, hielten sich nach den Angaben vier Kinder der Frau auf. 

Das Paar hatte sich getrennt. Laut Staatsanwaltschaft hatte die Frau nach dem Gewaltschutzgesetz ein sogenanntes Annäherungsverbot bis Juni 2025 erwirkt. Zuvor hatte sie den Mann zweimal wegen Körperverletzung angezeigt, zuletzt im Dezember 2024. Da die Frau hinterher jedoch die Anzeigen zurückgezogen habe, hätten die Verfahren eingestellt werden müssen, so der Sprecher. 

Uckermark: Von Einbrechern geweckt – Diebe flüchten samt Beute

11.16 Uhr: Unbekannte sind in eine Wohnung in Gartz (Landkreis Uckermark) eingebrochen – während die Bewohner schliefen. Die Täter hebelten die Wohnungstür am frühen Freitagmorgen auf und stahlen einen fünfstelligen Geldbetrag aus einer Geldkassette im Wohnzimmer, wie die Polizei mitteilte.

Beim Verlassen der Wohnung verursachten die Täter laut Polizei einen lauten Knall, wovon die beiden Bewohner aufwachten und den Einbruch bemerkten. Die Unbekannten flüchteten daraufhin aus einem Fenster, wie es hieß. Polizisten konnten die Täter trotz schneller Fahndung nicht mehr feststellen.

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Sechs Verletzte nach Raser-Unfall in Kreuzberg

Die Feuerwehr befreit eine verletzte Person aus dem verunfallten Auto.
Die Feuerwehr befreit eine verletzte Person aus dem verunfallten Auto.© Pudwell | Pudwell

10.51 Uhr: Sechs Personen sind in der vergangenen Nacht bei einem Raser-Unfall in Kreuzberg verletzt worden. Wie die Polizei Berlin mitteilte, war ein 19 Jahre alter Polo-Fahrer gegen 0.40 Uhr mit „deutlich überhöhter Geschwindigkeit“ auf die Kreuzung Alexandrinenstraße / Ritterstraße gefahren und dort mit einer 30 Jahre alten Wohnmobil-Fahrerin kollidiert, die ein Stoppschild missachtet hatte. Durch den Zusammenstoß habe sich der Polo gedreht und sei gegen eine Laterne sowie einen geparkten Mercedes gekracht. Durch die Wucht des Aufpralls wurden drei weitere geparkte Autos aufgeschoben. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

BM