• Überholmanöver auf der A13 missglückt – zwei Schwerverletzte
  • Mutmaßliche Drogenhändler im U-Bahnhof festgenommen
  • Hellersdorf: Streit in Tram artet zu Schlägerei aus
  • Friedrichshain: Autofahrer fährt Fußgänger an
  • Unbekannte zünden Motorrad an, Flammen greifen auf Autos über
  • Streit zwischen Frau und Kind eskaliert und endet mit drei Verletzten
  • Autofahrer (84) verwechselt in Grunewald Brems- mit Gaspedal – und baut schweren Unfall
  • Medizinischer Notfall: Fahrer verliert in Buch Kontrolle und kracht gegen Baum

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 15. April 2025: Mann läuft betrunken auf Straße und wird von Motorrad erfasst

17.20 Uhr: In Friedrichshain hat am Montagabend ein Motorradfahrer einen Fußgänger angefahren. Laut Polizei sei der 39-Jährige gegen 18 Uhr mit seinem Motorrad auf der Frankfurter Allee in Richtung Karl-Marx-Allee gefahren, als ein 58-Jähriger plötzlich vor ihm auf die Straße lief. Der Motorradfahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn mit einer Beinverletzung in ein Krankenhaus, in dem er stationär aufgenommen wurde. Ein Atemalkoholtest beim Fußgänger ergab einen Wert von 2,7 Promille. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Café-Angestellte schlagen Schutzgelderpresser in die Flucht

17.18 Uhr: Am Montagnachmittag forderten in Friedrichshain laut Polizei zwei bisher unbekannte Männer Geld in einem Café, ergriffen nach einer körperlichen Auseinandersetzung jedoch die Flucht. Demnach betraten sie gegen 15.30 Uhr das Geschäft in der Neuen Bahnhofstraße und drohten den Mitarbeitenden an, dass es sich nachteilhaft auf das laufende Geschäft auswirken werde, wenn sie der Geldforderung nicht nachkämen. Daraufhin entbrannte eine gewaltsame Auseinandersetzung, bei der durch einen der Angreifer auch ein Messer gezogen worden sein soll. Weitere Personen hätten das Café betreten, es sei mit Stühlen und Tischen geworfen worden. Anschließend hätten zumindest drei beschriebene Tatverdächtige ohne Beute die Flucht ergriffen. Die beiden 36- und 44- jährigen Mitarbeitenden erlitten Verletzungen; die des Jüngeren wurden noch am Ort, die des Älteren ambulant im Krankenhaus behandelt.

Mutmaßliche Drogenhändler im U-Bahnhof festgenommen

17.15 Uhr: Gestern Nachmittag nahmen Polizeibeamte zwei Männer in Mitte fest. Sie beobachten gegen 16 Uhr auf einem Bahngleis im U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße zwei 23 und 45 Jahre alte Männer bei einem möglichen Drogenhandel und überprüften beide Personen im Anschluss. Die Überprüfung des 45-jährigen Erwerbers führte zum Auffinden einer Kugel Heroin. Bei der Überprüfung des Händlers fanden die Beamten zwei Handys, Bargeld sowie ein Werkzeugtool. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Zusätzlich stellten die Polizeikräfte fest, dass gegen den Händler ein Haftbefehl wegen eines ähnlich gelagerten Falles vorliegt. Er wurde in ein Gewahrsam gebracht. Der Erwerber konnte seinen Weg nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen führt das Landeskriminalamt.

Friedrichshain: Autofahrer fährt Fußgänger an

16.00 Uhr: Gestern Abend kam es laut Polizei in Friedrichshain zu einem Verkehrsunfall. Demnach überquerte ein 35-jähriger Fußgänger gegen 18 Uhr die Warschauer Straße in Höhe des U-Bahnhof Warschauer Straße, als er von dem 36-jährigen Fahrer eines Autos angefahren wurde. Der Fußgänger wurde verletzt und von alarmierten Rettungskräften zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.

Unbekannte zünden Motorrad an, Flammen greifen auf Autos über

15.10 Uhr: In der vergangenen Nacht kam es in Tempelhof laut Polizei zu einer Brandstiftung an einem Motorrad. Nach einer Zeugenaussage sollen gegen 2.40 Uhr zwei Unbekannte ein Motorrad mit einer Flüssigkeit überschüttet und in Brand gesetzt haben. Anschließend seien die mutmaßlichen Täter in unbekannte Richtung geflohen. Das Feuer griff auf drei weitere Fahrzeuge über. Das Motorrad der Marke BMW brannte vollständig aus, ein Audi, ein Mitsubishi und ein VW wurden beschädigt. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Während der Löscharbeiten wurde die Alboinstraße von der Totilastraße bis zum Alboinplatz in der Zeit von 2:50 Uhr bis 4 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt das Brandkommissariat.

Streit in Tram artet zu Schlägerei aus

15.05 Uhr: Am Montagnachmittag kam es in Hellersdorf zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Laut Polizei kam es in einer Straßenbahn am U-Bahnhof Hellersdorf gegen 15 Uhr zunächst zu verbalen Streitigkeiten in einer Straßenbahn zwischen einem 28-Jährigen und zwei 36 und 44 Jahre alten Männern. Im weiteren Verlauf soll der 28-Jährige gegen den Hinterkopf des 44-Jährigen geschlagen haben woraufhin dieser zu Boden fiel und eine von ihm gehaltene Glasflasche zu Bruch ging. Der 28-Jährige soll zudem gegen das Bein des 36-Jährigen getreten haben. Nachdem die Beteiligten die Bahn verlassen hatten, kam es auf dem Bahnsteig zu einem Gerangel, wobei der 28-Jährige aus bislang unbekannten Gründen mehrere Schnittverletzungen am Oberschenkel erlitt. Er wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr. Eine Atemalkoholmessung ergab bei den 36 und 44 Jahren alten Männern Werte von rund 0,5 und 0,6 Promille. Die Messung bei dem 28-Jährigen ergab einen Wert von 0,0 Promille. Die beiden Männer konnten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Weg fortsetzen. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang führt ein Fachkommissariat

Streit zwischen Frau und Kind eskaliert und endet mit drei Verletzten

15.00 Uhr: In der Corinthstraße in Friedrichshain sind am Montagabend ein 13-Jähriger und eine 48 Jahre alte Frau aneinandergeraten. Die beiden beschimpften sich gegenseitig, die Frau soll das Kind auch bedroht haben, woraufhin der Junge seinen Vater anrief. Der erschien kurz darauf und legte sich mit der Frau und deren Ehemann an. Bei dem Streit flogen schließlich die Fäuste. Die 48-Jährige wurde am Kopf und am Oberschenkel verletzt. Ihr Mann und der Vater des Kindes erlitten Blessuren am Kopf.

Montag bis Samstag

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Eine ärztliche Behandlung lehnten alle Beteiligten ab. Ein durchgeführter Atem-Alkoholtest bei der Frau ergab einen Wert von 1,05 Promille. Sie wurde anschließend zur Durchführung einer richterlich angeordneten Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen kam sie wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Betonmischer verliert Trommel in Köpenick

Die Trommel liegt auf der Straße.
Die Trommel liegt auf der Straße.© Peise | Peise

12.26 Uhr: Ein Betonmischer hat am Dienstag an der Spindlersfelder Brücke in Treptow-Köpenick seine Trommel verloren. Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurden keine Personen verletzt. Die Hintergründe sind bislang noch unklar. Die Feuerwehr war für die Bergungsarbeiten vor Ort.

Autofahrer (84) verwechselt in Grunewald Brems- mit Gaspedal – und baut schweren Unfall

11.12 Uhr: Zwei ältere Personen sind am Montag bei einem Unfall in Grunewald (Charlottenburg-Wilmersdorf) verletzt worden. Gegenüber der Polizei gab der 84 Jahre alte Autofahrer an, dass er gegen 15 Uhr von der Auerbachstraße auf die Fontanestraße abbiegen wollte. Dabei habe er jedoch das Brems- mit dem Gaspedal verwechselt. Daraufhin kollidierte er mit zwei geparkten Autos. Eines davon überschlug sich. Außerdem wurde es durch die Wucht des Aufpralls gegen die Fassade eines Geschäfts geschleudert. Auch ein Stromverteilerkasten wurde beschädigt.

Der 84-Jährige und seine 83 Jahre alte Beifahrerin erlitten Kopf- und Handverletzungen. Zudem stand die Frau unter Schock. Rettungskräfte brachten die beiden zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 84-Jährige stimmte einer Sicherstellung seines Führerscheins zu und händigte diesen den Einsatzkräften freiwillig aus. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West) ermittelt.

„Schwere staatsgefährdende Gewalttat“ – Razzia in der Sonnenallee

Die Polizei steht vor dem Eingangsbereichs eines Hauses.
Die Polizei steht vor dem Eingangsbereichs eines Hauses. © Sven Kaeuler/dpa | Sven Kaeuler

11.09 Uhr: Der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat steht im Raum: In Neukölln haben Ermittler deshalb am Dienstag eine Wohnung in der Sonnenallee durchsucht. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Medizinischer Notfall: Fahrer verliert in Buch Kontrolle und kracht gegen Baum

Ein Auto fuhr in Buch gegen einen Baum.
Ein Auto fuhr in Buch gegen einen Baum.© Peise | Peise

11.05 Uhr: In Buch (Pankow) hat es am Montag einen schweren Unfall gegeben. Den Angaben der Polizei zufolge hatte ein 70 Jahre alter Autofahrer aufgrund eines medizinischen Notfalls gegen 12.30 Uhr auf der Wiltbergstraße die Kontrolle über seinen Audi verloren. Er fuhr gegen eine Absperrbake und ein geparktes Auto, das wiederum auf zwei weitere geparkte Fahrzeuge geschoben wurde. Anschließend geriet der Audi-Fahrer von dem rechten auf den linken Fahrstreifen und prallte gegen einen Baum.

Rettungskräfte leiteten vor Ort Reanimationsmaßnahmen ein und brachten den 70-Jährigen danach in ein Krankenhaus. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) übernommen.

Brand in Leegebruch – Familie und Hund rechtzeitig gerettet

9.04 Uhr: Zwei Wohnhäuser sind bei einem Brand im Landkreis Oberhavel schwer beschädigt worden. Ersten Angaben der Polizei zufolge war in den frühen Morgenstunden aus bisher unbekannten Gründen ein Haus in Leegebruch in Brand geraten. Das sich schnell ausbreitende Feuer griff auch auf ein angrenzendes Gebäude über.

Verletzt wurde nach aktuellen Informationen niemand. Die Feuerwehr evakuierte die beiden Reihenhäuser und hatte dabei auch eine Tür öffnen müssen, um eine Familie und ihren Hund rechtzeitig aus dem Gebäude zu holen, hieß es weiter. 

Der Dachstuhl beider Häuser sei bei den Löschmaßnahmen entfernt worden. Sobald die Statik geprüft wurde, werde die Kriminaltechnik die Ursache des Brandes untersuchen, erklärte ein Sprecher der Polizei. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch unklar.

Überholmanöver auf der A13 missglückt – zwei Schwerverletzte

Die im Unfall verwickelten Fahrzeuge kamen auf dem Dach oder auf der Seite zum Liegen.
Die im Unfall verwickelten Fahrzeuge kamen auf dem Dach oder auf der Seite zum Liegen.© Peise | Peise

8.02 Uhr: Bei einem missglückten Überholmanöver auf der Autobahn 13 sind im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zwei Menschen schwer verletzt worden. Insgesamt waren am Montagabend drei Fahrzeuge in den Unfall zwischen Ortrand und Ruhland verwickelt, wie die Polizei mitteilte. Sie waren in Richtung Berlin unterwegs gewesen. 

Der Fahrer eines Gespanns mit zwei aufgeladenen Autos war nach Polizeiangaben ausgeschert, um einen Laster zu überholen. Doch der Mann scherte kurz später abrupt wieder ein und touchierte das Fahrzeug dabei. Danach sei der 37-jährige Unfallverursacher ins Schlingern geraten und dann gegen einen von hinten kommenden Wagen und gegen die Mittelleitplanke gestoßen. Beide Autofahrer wurden mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht, der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Der Unfallbereich zwischen den Anschlussstellen Ortrand und Ruhland der A13 in Richtung Berlin war aufgrund von Aufräumarbeiten bis in die späten Abendstunden gesperrt gewesen.

BM