• Jugendgruppe greift drei junge Frauen in Kreuzberg an
  • Feuer in Mehrfamilienhaus in Friedenau – Personen über Drehleiter gerettet
  • Frau am Ostbahnhof sexuell belästigt
  • Neukölln: Raser liefern sich Rennen und sind Führerschein los
  • Paar in Charlottenburg beleidigt und angegriffen – offenbar antisemitischer Hintergrund

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 14. April 2025: 17-köpfige Jugendgruppe greift drei junge Frauen an und beschießt sie mit Pyrotechnik

17.15 Uhr: Am Sonntagabend haben Personen aus einer Gruppe zwei Jugendliche sowie deren Verwandte in Kreuzberg angegriffen. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass sich eine 15-Jährige mit ihrer 16-jährigen Schwester und ihrer 21-jährigen Tante gegen 18 Uhr in der Graefestraße zum Einkaufen aufhielt. Dort seien sie auf eine Gruppe von mehreren männlichen Personen getroffen, von denen 17 Personen im Alter von 14 bis 23 Jahren nachträglich festgestellt werden konnten. In der Gruppe befand sich auch der 15-jährige Exfreund der 15-Jährigen. Er habe mehrere Beleidigungen ausgesprochen, dann eine pyrotechnische Batterie gezündet, sie auf die drei jungen Frauen gerichtet und diese beschossen. Dabei sei die 16-Jährige an der Schulter verletzt worden und habe Brandlöcher an der Kleidung davongetragen. Die 21-Jährige erlitt ein Knalltrauma.

Neben dem Angriff durch Pyrotechnik sollen zumindest ein 19-Jähriger und zwei 18-Jährige aus der Gruppe heraus auch mit Flaschen, Steinen und Stöcken geworfen haben. Die herbeigeeilte Mutter der beiden angegriffenen Mädchen versuchte, die Lage zu beruhigen, sei jedoch ebenfalls beleidigt und bedroht worden. Alarmierte Polizeikräfte stellten die Gruppe, überprüften die Personalien und beschlagnahmten ein Pfefferspray. Zudem wurde die Wohnung des genannten 15-Jährigen durchsucht, was zum Auffinden und Sicherstellen diverser pyrotechnischer Gegenstände und eines Mobiltelefons führte. Die weiteren Ermittlungen werden im Jugendkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) geführt.

Verdächtiger Gegenstand vor der Staatsbibliothek – Polizei gibt Entwarnung

Die Polizei sperrte den Bereich vor der Staatsbibliothek ab.
Die Polizei sperrte den Bereich vor der Staatsbibliothek ab.© Dennis Meischen | Dennis Meischen

15.52 Uhr: An der Staatsbibliothek Unter den Linden in Mitte ist am Montag ein Koffer gefunden worden. Mitarbeiter des Kriminaltechnischen Institutes untersuchten den Gegenstand. Dabei stellte sich heraus, dass von dem Koffer keine Gefahr ausging. Während der polizeilichen Maßnahmen war die Straße auf beiden Seiten für den Verkehr gesperrt, Fußgänger konnten jedoch passieren.

Mädchen (3) läuft in Wilhelmstadt über Straße und wird angefahren

14.22 Uhr: Ein Kind ist am Sonntag bei einem Unfall in Wilhelmstadt (Spandau) verletzt worden. Zeugenaussagen zufolge war das drei Jahre alte Mädchen gegen 15.20 Uhr allein über die Bocksfeldstraße gelaufen und von einer 62 Jahre alten Elektroroller-Fahrerin angefahren worden. Die Dreijährige erlitt Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Zivilfahnder fassen Motorraddiebe in Britz

14.18 Uhr: Die Polizei hat am Montag Motorrad-Diebe in Britz (Neukölln) festgenommen. Zivilfahnder hatten gegen 3.30 Uhr beobachtet, wie das Trio ein Motorrad an der Windscheidstraße Ecke Pestalozzistraße in Charlottenburg in einen Transporter lud. Zuvor waren die 29, 31 und 32 Jahre alten Verdächtigen mit dem Transporter und einem Begleitfahrzeug in dem Bereich umhergefahren.

Mit dem Diebesgut im Laderaum fuhr die Bande über die A100 auf die A113. Zwischen den Anschlussstellen Buschkrugallee und Späthstraße gelang es den Einsatzkräften, die beiden Fahrzeuge anzuhalten und alle drei Männer festzunehmen. Die Motorrad-Diebe kamen in ein Polizeigewahrsam, aus dem sie dem zuständigen Fachkommissariat für Kraftfahrzeugdelikte der Polizeidirektion 2 (West) überstellt wurden. Sie sollen im Laufe des Dienstags einem Ermittlungsgericht zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.

Autofahrer biegt links ab und fährt Radfahrerin in Neukölln an

14.05 Uhr: Eine Radfahrerin ist am Sonntag in Neukölln bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 21 Jahre alter Autofahrer gegen 19.15 Uhr an der Reuterstraße nach links zu einer Tankstelle abgebogen und hatte dabei eine 53 Jahre alte Radfahrerin angefahren, die ihm entgegen kam. Die Frau erlitt eine Beinverletzung. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen führt ein für Verkehrsunfälle zuständiges Kommissariat der Polizeidirektion 5 (City).

Medizinischer Notfall: Autofahrer fährt in Gegenverkehr in Buch

Ein Auto fuhr in Buch gegen einen Baum.
Ein Auto fuhr in Buch gegen einen Baum.© Peise | Peise

14.02 Uhr: Wegen eines medizinischen Notfalls ist ein Autofahrer am Montag auf der Wiltbergstraße in Buch (Pankow) in den Gegenverkehr gefahren. Ersten Informationen von vor Ort zufolge rammte er drei Fahrzeuge leicht und fuhr dann gegen einen Baum. Der Fahrer sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Bahnhof Jungfernheide: Mann mit Federdruckwaffen und unerlaubter Pyrotechnik festgenommen

12.35 Uhr: Am Samstagabend haben Bundespolizisten am S-Bahnhof Jungfernheide (Charlottenburg-Wilmersdorf) einen Mann festgenommen, der mehrere Waffen mit sich führte. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten zwei griffbereite und geladene Federdruckwaffen mit Munition, zwei Einhandmesser, ein Tierabwehrspray sowie verbotene Pyrotechnik. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt. Den polizeibekannten 34-Jährigen erwartet ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie das Sprengstoffgesetz.

Charlottenburg: Messerattacke in U-Bahn – vier Schüsse treffen Angreifer

11.35 Uhr: Nach der tödlichen Messerattacke in einer Berliner U-Bahn ist der mutmaßliche Angreifer von vier Kugeln eines Polizisten getroffen worden. Das hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Obduktion des 43-jährigen Syrers ergeben, der infolge der Verletzungen starb. Zwei Schüsse haben den Mann in Kniehöhe getroffen, jeweils einer am Oberkörper und Hals, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Bislang hieß es, mindestens drei Schüsse hätten den 43-Jährigen getroffen. 

Der Mann soll einen 29-jährigen Deutschen in einer U-Bahn mit einem Küchenmesser niedergestochen und tödlich verletzt haben. Die Männer sollen am Samstagnachmittag in einer U-Bahn der Linie 12 im Berliner Westen „binnen Sekunden“ aneinandergeraten sein, wie es von Polizei und Staatsanwaltschaft hieß. Die Gründe hierfür sind bislang unklar. Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass sich die Männer vorher gekannt haben. Laut Behörden liegen bislang keine Hinweise auf eine islamistisch-terroristische Motivlage vor.

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Der mutmaßliche Angreifer flüchtete und wurde später auf der Straße von dem Polizisten angeschossen. Er soll den Angaben zufolge mit einem Küchenmesser auf zwei Beamte zugegangen sein. Der 43-Jährige wurde in einem Krankenhaus notoperiert, starb aber. 

Paar in Charlottenburg beleidigt und angegriffen – offenbar antisemitischer Hintergrund

11.12 Uhr: Am Sonntagnachmittag sollen laut Polizei in Charlottenburg ein Mann und eine Frau von zwei bislang Unbekannten beleidigt worden sein. Gegen 17 Uhr seien die 33-jährige Frau und der 36-jährige Mann in der Friedbergstraße von einer unbekannten Frau und einem unbekannten Mann verbal angegangen worden. Der 36-Jährige habe die Situation mit seinem Handy filmen wollen, woraufhin die beiden Tatverdächtigen ihn umklammert und das Telefon aus der Hand geschlagen haben sollen. Der Mann erlitt Schmerzen am Arm, lehnte aber eine medizinische Behandlung ab. Seine 33-jährige Begleiterin soll zu dem Zeitpunkt sichtbar eine Kette mit einem Davidstern getragen haben. Der Staatsschutz führt die weiteren Ermittlungen.

Mann belästigt 26-Jährige am Ostbahnhof sexuell

11.04 Uhr: Ein 32 Jahre alter Mann soll eine junge Frau am Sonntagmorgen im Tunnel des Bahnhofs an den Po gefasst haben. Die Frau sprach den Mann daraufhin an. Dieser flüchtete. Die 26-Jährige zeigte die Tat bei der Bundespolizei am Ostbahnhof an. Die Beamten konnten den Grabscher kurz darauf in einem Geschäft im Bahnhof stellen und festnehmen. Gegen den Mann laufen Ermittlungen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung.

PS-Protzer liefern sich Rennen und sind ab sofort Fußgänger

11.00 Uhr: Zwei Verkehrsrowdys, die sich am Sonntagabend ein Autorennen lieferten, sind ihre Führerscheine los. Die Besatzung eines Funkstreifenwagens bemerkte gegen 19 Uhr im Britzer Tunnel zwei Fahrzeuge, die mit heulenden Motoren und deutlich zu schnell unterwegs waren. Ein Augenzeuge wählte zudem den Notruf. Von der Polizeipräsenz offenbar unbeeindruckt, beschleunigten die beiden Raser nach dem im Tunnel montierten ersten Geschwindigkeitsmessgerät stark und reduzierten die Geschwindigkeit vor dem zweiten Messgerät wieder.

Die Einsatzkräfte forderten die beiden auf, die Bundesautobahn an der Abfahrt Tempelhofer Damm zu verlassen. Dort überprüften sie die Personalien der 48 Jahre alten Fahrerin und des ein Jahr jüngeren Fahrers. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen durften die beiden ihrer Wege gehen, allerdings zu Fuß, denn die Führerscheine und die beiden Wagen wurden beschlagnahmt.

Der 47-Jährige zeigte seinerseits an, auf dem Weg von der Wuhlheide zur Autobahnauffahrt Adlershof mehrfach von einem anderen Autofahrer geschnitten und ausgebremst worden zu sein. Während des Überholens habe der Unbekannte zudem eine beleidigende Geste gemacht. Der 47-Jährige fühlte sich dadurch genötigt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte übernommen.

Feuer in Mehrfamilienhaus in Friedenau – Personen über Drehleiter gerettet

10.08 Uhr: In einem Mehrfamilienhaus in der Büsingstraße in Friedenau (Tempelhof-Schöneberg) ist am Montag ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde um 9.18 Uhr Alarm ausgelöst. Es brannte im Keller des Hauses. Drei Treppenräume wurden durch das Feuer verraucht. Neun Personen mussten über eine Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet werden, eine über das Treppenhaus. Die Einsatzkräfte untersuchten sieben Personen auf Verletzungen, eine Person wurde im Anschluss mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Der Brand ist gelöscht. Insgesamt waren 54 Kräfte sowie ein Rettungshubschrauber im Einsatz.

Vermisster aus Rathenow – „Aktenzeichen XY“ berichtet

10.04 Uhr: Über die langwierige Suche nach dem vermissten 24-Jährigen aus Rathenow (Landkreis Havelland) berichtet am Mittwoch die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“. Um weitere Hinweise zu erlangen, werde die Zeugensuche nochmals ausgeweitet und das Verschwinden des Mannes in der Sendung thematisiert, sagte eine Sprecherin der Polizei.

Seit einem Jahr wird nach dem Mann intensiv gesucht. Es fanden bereits größere Taucheinsätze und Durchsuchungen mit Leichenspürhunden statt. Die Mordkommission der Polizei hatte die Ermittlungen übernommen.

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Der junge Mann verschwand im vergangenen April. Er soll in Begleitung eines bislang unbekannten Mannes, der mit einem Fahrzeug unterwegs war, in einem Baumarkt gewesen sein, wie es von der Polizei im Dezember hieß. Im Januar war in einem Wald bei Rathenow nach dem Mann gesucht worden.

Illegale Spritztour in Ostprignitz-Ruppin endet mit einem Schwerverletzten

8.41 Uhr: Ein junger Motorradfahrer ist im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gegen einen Baum geprallt. Der 22-Jährige war den Angaben der Polizei zufolge am Sonntagnachmittag bei Kyritz unterwegs gewesen, als es zu dem Unfall kam. 

Dabei sei der Mann zu schnell gewesen und nahe einer Kiesgrube in einer Kurve von der Straße abgekommen, hieß es weiter. Er prallte gegen einen Baum und wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

Der 22 Jahre alte Fahrer war nicht nur ohne Helm und Führerschein unterwegs, wie die Polizei mitteilte, sondern hatte sich das nicht angemeldete Motorrad auch noch von einem Freund geborgt. Das Fahrzeug wurde an diesen übergeben. Eine Strafanzeige sowie weitere Ermittlungen wurden eingeleitet.

BM