• Jugendliche Räuberbande festgenommen
  • Jugendliche greifen Polizisten an
  • Reizgas im Bus versprüht, mehrere Verletzte
  • Raser rast auf Polizisten zu
  • Mehrere Autos brennen in Neukölln
  • Kleinkind in Teltow von Auto erfasst und schwer verletzt
  • Wohnungstür in Tiergarten angezündet
  • Leblose Frau saß in Moabit auf Beifahrersitz
  • Größere Menge Müll brennt in Werneuchen

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 11. April 2025: Polizei nimmt jugendliche Räuberbande fest

15.59 Uhr: Die Polizei hat am Donnerstagabend in Pankow eine achtköpfige Räuberbande festgenommen. Zwei 17-Jährige hatten zuerst angezeigt, im Paule-Park in Pankow von der Gruppe angehalten worden zu sein, wobei man Geld gefordert habe. Die beiden weigerten sich zunächst, worauf sie von einem der Täter mit einem Messer bedroht wurden, sodass sie sich fügten. Nur eine Viertelstunde später soll die Gruppe sechs weiteren Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren im Durchgang des Rathaus-Centers den Weg versperrt, sie festgehalten und durchsucht haben. Die Gruppe flüchtete mit Raubgut. Einsatzkräfte konnten die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren schließlich festnehmen. Sie fanden bei ihnen offensichtliches Raubugt, ein 15-Jähriger hatte zudem ein verbotenes Messer bei sich, das beschlagnahmt wurde. Die Verdächtigen wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung zweier Jugendlicher, Feststellung der Personalien aller und Abnahme einer DNA-Probe durch den Messerbesitzer wieder freigelassen. Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes.

Jugendliche greifen Polizisten an

14.15 Uhr: Mehrere Jugendliche haben am Donnerstagabend Polizisten in Friedrichshain angegriffen. Die Beamten wollten gegen 21.45 im Rahmen von Ermittlungen eine Gruppe auf der Frankfurter Allee überprüfen, wobei drei Jugendliche abhauten. Die Beamten fanden die drei kurz darauf in einem Treppenhaus. Als ein Polizist jedoch an das Trio herantraten, besprühte ein 16-Jähriger ihn mit Pfefferspray und schlug ihm gegen den Kopf. Während der Beamte sich wehrte, zog ein 15-Jähriger einen Schlagstock, um auf den Polizisten einzuschlagen. Eine Polizistin zog daraufhin ihre Dienstwaffe, worauf der 15-Jährige flüchtete. Weitere Einsatzkräfte nahmen ihn fest, wobei er noch mit dem Schlagstock in Richtung eines Beamten geschlagen haben soll, der den Angriff jedoch unverletzt abwehren konnte. Alle drei Jugendlichen wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Der mit dem Pfefferspray angegriffene Polizist wurd im Gesicht und am Arm verletzt.

Reizgas im Bus versprüht

14 Uhr: Sechs Menschen sind am Donnerstagmittag in Altglienicke durch Reizgas verletzt worden. Laut Polizei hatten zwei 14 und 16 Jahre alte Jugendlichen kurz vor 14 Uhr an der Bushaltestelle Ortolfstraße Ecke Anne-Frank-Straße das Gas in einem BVG-Bus der Linie 260 Richtung Adlershof versprüht. Beide flüchteten daraufhin. Die 46 Jahre alte Busfahrerin und fünf Fahrgäste, darunter eine 13-Jährige und zwei Kinder im Alter von sieben Monaten und fünf Jahren erlitten Atemwegsreizungen. Eine 32-Jährige und ihr Baby wurde vor Ort ambulant versorgt, während 30-Jährige und ihr fünfjähriger Sohn in ein Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Namen und Anschriften der beiden Tatverdächtigen konnten ermittelt werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Raser ohne Führerschein versucht, Polizisten zu überfahren

13.34 Uhr: Bereits am Mittwoch hat ein Raser versucht, zwei Polizisten überfahren. Laut Polizei waren die Beamten bei einer Geschwindigkeitskontrolle in der Skalitzer Straße in Kreuzberg im Einsatz, als sie gegen 12.45 Uhr ein Auto feststellen, das mit rund 90 km/h Richtung Prinzenstraße unterwegs war – bei erlaubten 30 km/h. Die Beamten traten daraufhin auf die Fahrbahn, um den Fahrer zum Anhalten zu bringen. Der jedoch gab noch mehr Gas und fuhr direkt auf die Polizisten zu, die sich nur durch einen Sprung zur Seite retten konnten.

Der BMW-Fahrer raste einfach weiter und soll an der Ecke zum Lausitzer Platz noch bei roter Ampel gefahren sein. Beamte einer Einsatzhundertschaft konnten ihn schließlich auf der Manteuffelstraße sichten und ihn sowie seinen Beifahrer nach einer kurzen Verfolgungsjagd zu Fuß festnehmen. Der 19 Jahre alte Beifahrer wurde kurz darauf wieder freigelassen. Der 22 Jahre alte Fahrer dagegen hatte keinen Führerschein und wurde in einen Polizeigewahrsam gebracht, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde. Der BMW wurde als Tatfahrzeug für ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen beschlagnahmt.

Kleinkind in Teltow von Auto erfasst und schwer verletzt

12.05 Uhr:  Ein Kleinkind ist in Teltow (Potsdam-Mittelmark) von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Das vierjährige Kind hat zuvor mit seiner Mutter am Straßenrand gewartet, um die Straße zu überqueren, wie die Polizei mitteilte. Plötzlich soll es nach ersten Erkenntnissen der Polizei auf die Straße gelaufen und dort mit dem Wagen eines 48-Jährigen zusammengestoßen sein.

Montag bis Samstag

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Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Ein Rettungshubschrauber brachte das schwer verletzte Kind in ein Krankenhaus. Ob Lebensgefahr besteht, gab die Polizei nicht an. Während des Einsatzes war die Lichterfelder Allee für knapp eine Stunde voll gesperrt. Die Polizei ermittelt.

Größere Menge Müll brennt in Werneuchen

10.30 Uhr: Im Landkreis Barnim brennen 350 Kubikmeter Sperrmüll auf einem Recyclinghof. Das Feuer auf dem Gelände in Werneuchen war in den frühen Morgenstunden aus bisher unbekannten Gründen ausgebrochen, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Mittlerweile seien die Flammen jedoch unter Kontrolle. Der „rbb“ hatte zuerst berichtet. 

Der Einsatz werde noch einige Stunden andauern, hieß es weiter. Um alle Glutnester zu beseitigen, müsse der Müllberg auseinandergezogen und gezielt abgelöscht werden. Aktuell sind etwa noch 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr dafür vor Ort. Eine Gefahr für umliegende Anwohner bestehe derzeit nicht.

Polizei stoppt Wagen mit lebloser Frau auf Beifahrersitz

9.57 Uhr: In Moabit stoppte eine Polizeistreife ein extrem langsam fahrendes Auto. Bei der Kontrolle machten die Beamten eine schreckliche Entdeckung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mutmaßliche Brandstiftung an einer Wohnungstür

09.54 Uhr: Am Donnerstagnachmittag brannte es laut Polizei in Tiergarten. Demnach soll ein 43-jähriger Mann gegen 14.30 Uhr die Wohnungstür eines Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus an der Dennewitzstraße in Brand gesetzt haben. Die Feuerwehr löschte den Brand. Der 52-jährige Nachbar war zum Zeitpunkt des Brandes nicht in der Wohnung. Durch den Brand wurde niemand verletzt. Die weiteren Ermittlungen führt das Landeskriminalamt.

Mehrere Autos brennen in Neukölln

09.26 Uhr: In der vergangenen Nacht brannten laut Polizei in Britz drei Autos. Einsatzkräfte bemerkten gegen 1.40 Uhr Feuer an den auf der Haarlemer Straße geparkten Wagen und alarmierten die Feuerwehr, die die Brände löschte. Ein Pkw brannte vollständig aus, zwei Kleintransporter wurden durch die Feuer beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Die Haarlemer Straße musste im Bereich Buschkrugallee bis Zaandamer Straße von 1,40 Uhr bis 2.45 Uhr vollständig gesperrt werden. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe der drei Brände gehen die Ermittlerinnen und Ermittler von einem Zusammenhang der Taten aus. Ein politischer Hintergrund ist bislang nicht erkennbar. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts übernommen.

BM