• Frau findet Mann mit Stichverletzung in Steglitz – Not-OP
  • Unfall in Ahrensfelde: Radfahrer wird von Auto angefahren und stirbt
  • Panne auf A10 endet in schwerem Unfall – Person tot
  • Mann läuft in Hellersdorf über die Straße und wird von Tram erfasst
  • Berliner Polizei setzt Elektroschocker gegen Messer-Mann ein
  • Mann in Tram in Mitte mit Messer verletzt
  • Geräte aus Büro gestohlen – Razzia in Prenzlauer Berg und Steglitz

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 10. April 2025: Frau findet Mann mit lebensgefährlicher Stichverletzung

18.26 Uhr: Ein 36-Jähriger hat bei einem Streit in Steglitz eine lebensgefährliche Stichverletzung davongetragen. Eine Anwohnerin fand den Mann in der Nacht am Boden liegend gegenüber einer Bushaltestelle in der Bismarckstraße und alarmierte Rettungskräfte, wie die Polizei mitteilte. Der 36-Jährige wurde in einem Krankenhaus notoperiert und wird auf der Intensivstation versorgt. 

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Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Nach bisherigen Ermittlungen war der Mann mit einem noch Unbekannten in einen Streit geraten. Dabei habe er die Verletzung erlitten. Hintergründe der Tat sind bislang unbekannt.

Radfahrer stirbt nach Unfall in Ahrensfelde

17.30 Uhr: Ein Radfahrer ist in Ahrensfelde (Landkreis Barnim) von einem Auto angefahren und tödlich verletzt worden. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte starb der 71-Jährige noch an der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte. Der 18 Jahre alte Autofahrer erlitt einen Schock und kam zur medizinischen Betreuung in eine Klinik. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt nach der Unfallursache.

Polizei setzt Elektroschocker gegen Messer-Mann ein

11.37 Uhr: Ein Mann ist in der vergangenen Nacht in einer Unterkunft an der Romain-Rolland-Straße in Heinersdorf (Pankow) festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 39-Jährige trotz eines Hausverbots zurückgekehrt und hatte eine Familie bedroht. Der betrunkene Mann hatte ein Küchenmesser dabei. Polizisten forderten ihn auf, das Haus zu verlassen. Doch der Mann ignorierte das.

Während seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Zwei Beamte erlitten Verletzungen. Letztendlich wurde der 39-Jährige mithilfe eines Elektroschockers zu Boden gebracht. Danach wurde er in einem Krankenhaus behandelt. Eine Alkoholtest ergab einen Wert von knapp drei Promille. Zur Ausnüchterung wurde der Mann in ein Polizeigewahrsam gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Geräte aus Büro gestohlen – Razzia in Prenzlauer Berg und Steglitz

11.06 Uhr: Einsatzkräfte haben am Mittwoch nach einem Diebstahl zwei Anschriften in Prenzlauer Berg und Steglitz durchsucht. Im Zeitraum von Juni bis Oktober 2024 waren hochwertige Geräte aus Büroräumen eines Technikkonzerns in Mitte gestohlen worden (Schaden 80.000 Euro). Einige der Produkte waren noch nicht offiziell auf dem Markt erhältlich.

Bei den Durchsuchungen wurden Beweismittel sichergestellt, unter anderem einen Teil der entwendeten Produkte im geschätzten Wert von rund 20.000 Euro. Eine 41-Jährige muss sich demnächst wegen des Verdachts der Hehlerei, ein 45-Jähriger wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls verantworten. Die Ermittlungen des Abschnittskommissariats des Polizeiabschnitts 28 und der Staatsanwaltschaft Berlin dauern an.

Mann weigert sich, Hostel in Mitte zu verlassen – Polizeieinsatz

10.53 Uhr: In einem Hostel an der Köpenicker Straße in Mitte hat es am Mittwoch einen Polizeieinsatz gegeben. Eine Mitarbeiterin schilderte den Einsatzkräften, dass ein ehemaliger Gast im Eingangsbereich ständig Alkohol trinke und aggressiv gegenüber anderen Gästen sei. Die Aufforderungen des Personals, das Hostel zu verlassen, ignorierte der 52-Jährige. Auch auf Anweisungen der Polizisten reagierte er nicht. Erst unter Anwendung eines Transportgriffes sei es den Beamten gelungen, ihn vor das Hostel zu bringen. Dort habe der Mann dann über Schmerzen im Handgelenk geklagt. Rettungskräfte konnten jedoch keine Verletzungen feststellen.

Im weiteren Verlauf unterstellte er einem Kollegen rassistisches Handeln. Außerdem zeigte er den Hitlergruß und rief eine Parole. Nach einer rechtlichen Belehrung brachten die Beamten den 52-Jährigen für eine erkennungsdienstliche Behandlung und Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Anschließend konnte er gehen. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Staatsschutz übernommen.

Mann läuft in Hellersdorf über die Straße und wird von Tram erfasst

10.50 Uhr: Ein Mann ist am Mittwoch bei einem Tram-Unfall in Hellersdorf verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 44-Jährige um kurz vor 16 Uhr über die Fußgängerfurt an der Kreuzung Henny-Porten-Straße/Quedlinburger Straße/Stendaler Straße gelaufen – und hatte nicht auf die Straßenbahn geachtet. Der Tram-Fahrer hatte noch versucht zu bremsen.

Nach dem Zusammenstoß stürzte der Fußgänger und erlitt eine Kopfverletzung sowie Schürfwunden. Passanten, unter ihnen eine Krankenschwester, leisteten Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten den 44-Jährigen in ein Krankenhaus. Der Straßenbahn-Fahrer stand unter Schock. Auch er wurde in eine Klinik gebracht. Der Tram-Verkehr in Richtung Riesaer Straße war für circa 40 Minuten unterbrochen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 3 (Ost) übernommen.

Panne auf A10 endet in schwerem Unfall – Person tot

7.01 Uhr: Auf der Autobahn 10 hat ein Lkw in der Nacht zwei Personen erfasst – eine der beiden ist bei dem Unfall gestorben. Zum Zustand und zu den Verletzungen der zweiten Person gibt es bislang keine Informationen. Die Fahrbahn war nach Polizeiangaben zwischen Genshagen und Rangsdorf in Richtung Schönefelder Kreuz zunächst vollständig gesperrt gewesen. Mittlerweile ist jedoch ein Fahrstreifen freigeräumt worden, wie die Verkehrsinformationszentrale Berlin (VIZ) mitteilte. Autofahrer sollten sich demnach auf einen Stau von 30 Minuten einstellen. 

Zuvor war ein Auto wegen fehlendem Sprit auf der Strecke liegen geblieben. Ein Pannenfahrzeug sollte das Problem lösen und beim Nachfüllen helfen, doch in dem Geschehen kam es zum Zusammenstoß mit dem Lkw. Die genaueren Hintergründe seien nach Angaben der Polizei weiterhin unklar, da die Unfallaufnahme noch immer andauere. 

Mann in Tram in Mitte bei Messerangriff verletzt

Mann in Tram niedergestochen, Täter flüchtet zu Fuß, Mitte
Polizisten stehen am Einsatzort in Berlin-Mitte.© Morris Pudwell | bm

6.04 Uhr: Ein Mann ist in der Nacht zu Donnerstag in einer Linie der Straßenbahn M2 niedergestochen und schwer verletzt worden. Laut ersten Informationen von vor Ort ereignete sich der Messerangriff gegen 2.30 Uhr an der Haltestelle Karl-Liebknecht-Straße im Bereich des Alexanderplatzes in Mitte. Mehr darüber lesen Sie hier.

BM