• Köpenick: Auto kracht gegen Baum – eine Person verletzt
  • Charlottenburg: Luft aus den Reifen mehrerer Tesla gelassen
  • Betrunkener Autofahrer fährt in Weißensee in geparkte Autos
  • Marzahn-Hellersdorf: Unbekannte legen Betonplatten auf Gleis

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 9. April 2025: Drogendeal in Charlottenburg beobachtet – Polizei durchsucht Wohnung

16.50 Uhr: Die Polizei hat am Dienstag einen Drogenhandel in Charlottenburg beobachtet. Ein 42-Jähriger war gegen 14.40 Uhr an der Kamminer Straße in ein Auto eines 29-Jährigen gestiegen und hatte dieses nach wenigen Metern Fahrt wieder verlassen. Daraufhin schritt die Polizei ein und durchsuchte die Männer. Die Einsatzkräfte fanden Kokain und Geld bei dem Fahrer und im Auto. Auch der 42 Jahre alte Käufer hatte Drogen.

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Im Anschluss wurde die Wohnung des Dealers durchsucht. Dort entdeckten Polizisten über 100 zum Verkauf vorbereitete kleine Gefäße mit Kokain sowie Ausweisdokumente anderer Personen, nach denen bereits per Fahndungen gesucht wurde. Der Mann wurde einem Fachkommissariat für Drogendelikte überstellt, welches die weiteren Ermittlungen übernommen hat.

Fahnder nehmen Taschendiebe in Staaken fest

16.24 Uhr: Mehrere Taschendiebe sind am Mittwoch in Staaken (Spandau) festgenommen worden. Zuvor waren Polizisten auf drei Männer im Alter von 51, 53 und 55 Jahren sowie auf eine 41–jährige Frau aufmerksam geworden, weil sie Kunden mehrerer Bankfilialen gezielt beobachtet hatten. Schließlich klauten sie einem 87-Jährigen in einem Bus in der Heerstraße das Portemonnaie.

Die Fahnder brachten das Quartett in ein Polizeigewahrsam. Sie sollen am Donnerstag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der den Erlass von Untersuchungshaftbefehlen prüft. Die weiteren Ermittlungen führt das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamtes.

In Schlangenlinien gefahren und andere Autos geschnitten – Polizei stoppt SUV-Raser in Brandenburg

16.20 Uhr: Ein Raser ist am Dienstag von der Polizei gestoppt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Zeuge zuvor beobachtet, wie der 47-Jährige mit einem gemieteten SUV gegen 12.30 Uhr mit hohen Geschwindigkeiten von der Straße Alt-Biesdorf über Alt-Kaulsdorf und Alt-Mahlsdorf bis nach Brandenburg fuhr. Er fuhr in Schlangenlinien und schnitt andere Autofahrer. Als er an einer roten Ampel mehrfach im Stand Gas gab, zeigte sein 40 Jahre alter Beifahrer den sogenannten Hitlergruß.

Brandenburger Polizeibeamte hielten den Fahrer an, hinzugezogene Berliner Einsatzkräfte stellten das Fahrzeug sicher und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen und festgestellter Ordnungswidrigkeiten.

Marienfelde: Frau schlägt 29-Jähriger mit Faust gegen den Kopf

16.18 Uhr: Eine Frau ist am Mittwoch in Marienfelde (Tempelhof-Schöneberg) angegriffen worden. Den Angaben der Polizei zufolge hatte die 29-Jährige gegen 7.25 Uhr an einer Bushaltestelle an der Waldsassener Straße gestanden, als eine 37-Jährige sie fremdenfeindlich beleidigt hatte. Daraufhin wechselte sie die Straßenseite. Die 37-Jährige folgte ihr und schlug ihr mit der Faust gegen den Kopf. Alarmierte Einsatzkräfte konnten die Verdächtige in der Nähe ausfindig machen und deren Identität feststellen. Der Staatsschutz führt die weiteren Ermittlungen.

Polizeieinsatz wegen Mann mit Waffe auf Balkon in Prenzlauer Berg

16.04 Uhr: Ein Mann mit einer Waffe auf einem Balkon hat am Mittwoch in Prenzlauer Berg (Pankow) einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Zeuge hatte gegen 13.30 Uhr vorbeifahrende Beamte auf den Mann an der Greifenhagener Straße aufmerksam gemacht. Eine Richterin ordnete die Durchsuchung der Wohnung an, woraufhin Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) die Tür gewaltsam öffneten.

Die in der Wohnung befindlichen Männer im Alter von 23 und 29 Jahren wurden festgenommen. Im Zuge der Festnahme erlitt der Jüngere eine Schürfwunde am Kopf, die er jedoch nicht behandeln lassen wollte. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden Polizisten eine Softairwaffe, die dem 23-Jährigen gehören soll. Nach der Beendigung der polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer wieder auf freien Fuß. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord).

Wegen politischer Haltung: Jugendlicher wird in Alt-Treptow angegriffen

14.19 Uhr: Ein Jugendlicher und ein Mann sind in der vergangenen Nacht in Alt-Treptow angegriffen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten vier Männer und zwei Frauen den 17-Jährigen und 24-Jährigen angesprochen und provoziert, als sie aus dem S-Bahnhof Treptower Park gekommen waren. Der Grund: Die Gruppe hatten den Jugendlichen aus den sozialen Medien wiedererkannt, in denen er seine politischen Ansichten geäußert hatte.

Die vier Männer schlugen und traten den 17-Jährigen und den 24-Jährigen. Außerdem bedrohte einer der Verdächtigen den Jugendlichen mit einem spitzen Gegenstand und versuchte ihn zu attackieren. Anschließend flüchtete die Gruppe in Richtung Treptower Park. Der Jugendliche und der junge Mann wurden leicht verletzt, lehnten aber eine medizinische Versorgung ab. Der Staatsschutz führt die weiteren Ermittlungen.

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Marzahn-Hellersdorf: Unbekannte legen Betonplatten auf Gleis

13.10 Uhr: Ein Güterzug ist am Dienstag gegen 18.45 Uhr im Bereich des Biesdorfer Kreuzes (Marzahn-Hellersdorf) mit vier Betonplatten kollidiert. Der Lokführer hatte nicht mehr rechtzeitig bremsen können. Beschädigungen an dem Zug konnten Bundespolizisten nicht feststellen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Zug weiterfahren. Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und sucht nach Zeugen, die die Tat beobachtet haben.

Verletzte Frau wohl doch nicht von Wildschwein angegriffen

12.29 Uhr: Hinter dem angeblichen Angriff eines Wildschweins auf eine Frau im Müggelpark in Berlin steht womöglich doch ein Mensch. Nach der Einlieferung der Frau ins Krankenhaus seien dem Klinikpersonal Zweifel gekommen, ob die Frau tatsächlich von einem Tier angegriffen wurde, sagte eine Polizeisprecherin. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen hätten sich Zweifel an den Angaben des Zeugen ergeben. 

Die Frau war in der Nacht zu Dienstag ins Krankenhaus gekommen, sie hatte nach Polizeiangaben schwere Verletzungen. Nach einer Notoperation befinde sie sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Die Feuerwehr hatte zunächst von leichten Verletzungen berichtet. 

Ob bei dem Angriff eine Waffe im Spiel war, sei Teil der Ermittlungen, hieß es von der Polizei. Weitere Hintergründe teilte sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mit.

Charlottenburg: Luft aus den Reifen mehrerer Tesla gelassen

11.30 Uhr: Vom Nachmittag des 7. April bis zum Nachmittag des 8. April wurden laut Polizei in Charlottenburg Sachbeschädigungen an insgesamt sechs Autos der Marke Tesla festgestellt. Bislang Unbekannte hatten die Luft aus den Reifen der in der Wundtstraße und in der Nehringstraße geparkten Wagen gelassen und Bekennerschreiben sowie Sticker mit politischem Inhalt an den Fahrzeugen hinterlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin führt die weiteren Ermittlungen.

Betrunkener Autofahrer kracht in Weißensee in geparkte Autos

10.43 Uhr: Ein betrunkener Autofahrer hat in der vergangenen Nacht in Weißensee (Pankow) einen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 29 Jahre alte Transporter-Fahrer auf der Charlottenburger Straße die Kontrolle verloren. Er kollidierte mit fünf geparkten Autos. Der Kleintransporter war nicht mehr lenk- und fahrfähig.

Herauslaufende Betriebsstoffe mussten von der Feuerwehr mit Bindemittel aufgefangen werden. Polizisten nahmen den 29-Jährigen fest. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab knapp 2,4 Promille. Anschließend wurde ihm noch Blut abgenommen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten seinen Führerschein. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Autofahrer entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 1 (Nord) übernommen.

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Auto kracht in Köpenick gegen Baum

In Köpenick waren einem Kombi mehrere Bäume im Weg.
In Köpenick waren einem Kombi mehrere Bäume im Weg.© Morris Pudwell | Morris Pudwell

10.05 Uhr: In Köpenick ist bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zu Mittwoch nach ersten Informationen eine Person verletzt worden. Gegen 23 Uhr verlor der Fahrer eines VW-Kombis auf der Rudolf-Rühl-Allee, direkt nach einer relativ scharfen Linkskurve, die Kontrolle über sein Fahrzeug, touchierte mehrere Bäume und kam am Straßenrand zum Stillstand. Eine Person wurde nach ersten Erkenntnissen in ein Krankenhaus transportiert.

BM