Am Mittwochmorgen, kurz nach 8 Uhr, ist in der Walliser Straße in Reinickendorf ein 38-jähriger Mann auf einem Gehweg getötet worden. Z.uerst hatte die „B.Z.“ berichtet. Es kam zu mehreren Festnahmen von Tatverdächtigen, die in der Nähe des Verletzten aufgefunden wurden. Sie werden nun nacheinander vernommen, um den Tathergang zu rekonstruieren.
Informationen dieser Redaktion zufolge soll der Verstorbene mit einer Machete bewaffnet in eine Bäckerei an der Residenzstraße gelaufen sein. Was genau er dort mit der Stichwaffe wollte, war zunächst unklar. Es wurde ihm jedoch zum Verhängnis. Zeugenaussagen zufolge soll er von einer Gruppe von fünf Personen im Alter von 24, 37, 39, 50 und 57, Jahren aus dem Laden verfolgt worden sein. Die Personen sollen im Anschluss auf offener Straße auf den Macheten-Mann eingetreten und ihn mit Baseballschlägern malträtiert haben, bis dieser sich nicht mehr rührte. Als Todesursache wird dementsprechend Erschlagen vermutet.

Zeugen sollen das Opfer entdeckt haben. Zwei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Löschfahrzeug waren am Einsatzort. Es ist nicht bekannt, wer genau den Notruf wählte. Ein herbeigerufener Notarzt versuchte noch, den Mann wiederzubeleben – vergeblich. Er erlag seinen Verletzungen. Laut Polizei wird wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts durch die Mordkommission ermittelt. Der Fundort wurde weiträumig abgesperrt. Experten der Kriminaltechnik untersuchten die Umgebung und sicherten Spuren und andere mögliche Beweise. Auch Zeugen wurden befragt.
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„Wir erleben in der Hauptstadt leider immer häufiger, dass Streitigkeiten mit Gewalt und dem Einsatz von tödlichen Waffen ausgetragen werden“, sagt Benjamin Jendro, Sprecher der Berliner Gewerkschaft der Polizei GdP. „Wir haben große Hoffnungen, dass die Tat lückenlos aufgeklärt wird..“ Die Kollegen des Abschnitts 12 hätten hervorragend agiert und mit der sehr schnellen Festnahme dringend Tatverdächtiger eine gute Grundlage für die weiteren Ermittlungen gelegt.
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