• Einsatz in Mitte: Wasserschutzpolizei birgt leblosen Mann aus der Spree
  • Corona-Hilfen erschlichen – Hausdurchsuchungen in Berlin
  • Motorradfahrer bei Abbiegeunfall in Oberschöneweide verletzt
  • Mann in Neu-Hohenschönhausen brutal niedergeschlagen – Täter flüchten
  • Unbekannter attackiert Mann mit Reizgas in Friedrichshain
  • 36-Jähriger überfallt Mann in einem Neuköllner Hausflur – Festnahme
  • Feuerwehreinsatz in Wittenau: Schwerverletzter Mann aus Tiefgarage gerettet

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Nachrichten vom Vortag finden Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 20. März 2025: Corona-Hilfen erschlichen – Hausdurchsuchungen in Berlin

16.55 Uhr: Wegen des Verdachts auf Corona-Subventionsbetrug in Höhe von etwa 1,8 Millionen Euro hat das Landeskriminalamt Berlin mehrere Objekte durchsucht. Die Beamten seien an vier Privatanschriften in Pankow, Rummelsburg, Lichtenrade und Wilmersdorf sowie in einer Rechtsanwaltskanzlei auf die Suche nach Unterlagen gegangen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin mit. Die Ermittler wurden dort auch fündig .Insgesamt gebe es vier Beschuldigte: Zwei Rechtsanwälte im Alter von 35 und 53 Jahren, einen weiteren 35 Jahre alten Mann und eine 54-jährige Frau.

Der 53-jährige Rechtsanwalt soll in den Jahren 2020 bis 2022 in mindestens 80 Fällen über seinen beim Bundeswirtschaftsministerium registrierten Account für etwa 66 Unternehmen, Gewerbetreibende und Freiberufler Anträge auf Corona-Wirtschaftshilfen gestellt haben. Der 35 Jahre alte Rechtsanwalt soll an mindestens 22 dieser Anträge mitgewirkt haben. Ihnen soll klar gewesen sein, dass für die Betroffenen gar kein Anspruch auf die beantragten Fördergelder bestand und die Angaben dafür falsch waren. 

Der andere 35-Jährige wird verdächtigt, Antragsteller angeworben zu haben und somit Beihilfe geleistet zu haben. Insgesamt seien über den Account des 53-Jährigen Anträge in einer Gesamthöhe von über 7,5 Millionen Euro gestellt worden, von denen insgesamt knapp 1,8 Millionen Euro ausgezahlt wurden.

Motorradfahrer bei Abbiegeunfall verletzt

16.50 Uhr: Am Donnerstagmorgen ist laut Polizei ein Motorradfahrer bei einem Unfall in Oberschöneweide verletzt worden. Demnach befuhr ein 19-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug gegen 7:45 Uhr die Wilhelminenhofstraße in Richtung Edisonstraße. Beim Linksabbiegen in eine Grundstückseinfahrt in Höhe der Straße Waltrau-Krause-Weg habe er einen entgegenkommenden 20-jährigen Motorradfahrer, der die Wilhelminenhofstraße in entgegengesetzte Richtung fuhr, angefahren, hieß es. Daraufhin stürzte der Zweiradfahrer und erlitt schwere Verletzungen am Rumpf. Rettungskräfte brachten den Mann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Autofahrerin fährt Radfahrer in Wilmersdorf an

15.26 Uhr: Ein Radfahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Wilmersdorf verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war eine 59 Jahre alte Autofahrerin gegen 18.20 Uhr auf der Waghäuseler Straße unterwegs und hatte den 58-Jährigen an der Kreuzung zur Prinzregentenstraße angefahren. Der Radfahrer war von rechts gekommen.

Der 58-Jährige stürzte und erlitt eine Verletzung an Hand und Kopf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

Auch interessant

Autofahrerin fährt Mädchen auf E-Scooter in Prenzlauer Berg an

14.46 Uhr: Zwei Mädchen sind am Mittwoch bei einem Unfall in Prenzlauer Berg (Pankow) verletzt worden. Den Polizei-Angaben zufolge war eine 14-Jährige mit einer 12-Jährigen auf einem E-Scooter gegen 19.50 Uhr auf der Straße Zur Rinderauktionshalle unterwegs. An der Einmündung zur Richard-Ermisch-Straße wurden sie von einer 40 Jahre alten Autofahrerin erfasst.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Die beiden Mädchen stürzten und erlitten diverse Verletzungen an Kopf und Beinen. Rettungskräfte brachten sie in Begleitung der Eltern in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 1 (Nord) hat die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall übernommen.

Mann schlägt mit Einkaufskorb nach Frau in Mitte

14.38 Uhr: Ein Mann hat am Mittwoch an der Friedrichstraße in Mitte Frauen beleidigt. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann gegen 19.30 Uhr in einem Supermarkt zwei 26-Jährige beschuldigt, sich an der Kasse vorgedrängelt zu haben. Danach beleidigte er sie fremdenfeindlich. Nach einer von ihnen schlug er mit einem Einkaufskorb. Die Frau klagte über Schmerzen im Rücken. Der Tatverdächtige flüchtete in unbekannte Richtung. Die weiteren Ermittlungen hat der Staatsschutz übernommen

Unbekannte beschmieren Motiv an der East Side Gallery

14.17 Uhr: Unbekannte haben ein Motiv an der East Side Gallery in Friedrichshain beschmiert. Wie die Polizei mitteilte, hatten Einsatzkräfte einen Schriftzug in roter Farbe festgestellt, der offensichtlich in Bezug zum Nahostkonflikt steht. Der Staatsschutz übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Mann zündet Müllcontainer in Alt-Hohenschönhausen an

14.15 Uhr: Ein Mann hat am Mittwoch an der Konrad-Wolf-Straße, Seefelder Straße und Suermondstraße in Alt-Hohenschönhausen (Lichtenberg) mehrere Müllcontainer angezündet. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen. Den Polizei-Angaben zufolge wurden keine Personen verletzt. Der Brandstifter konnte flüchten. Zu allen Fällen ermittelt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 (Ost).

Frau beleidigt Mann in Pankow rassistisch

13.20 Uhr: Der Staatsschutz hat die Ermittlungen gegen eine Frau aufgenommen. Zuvor hatte eine Zeugin am Mittwochnachmittag beobachtet, wie eine 56-Jährige in einer Grünanlage am Arnswalder Platz in Prnzlauer Berg einen Mann rassistisch beleidigte. Daraufhin rief sie die Polizei. Die Einsatzkräfte trafen die Verdächtige an, der Mann war jedoch verschwunden.

Toter Mann nahe Museumsinsel in der Spree gefunden

12.40 Uhr: An der Museumsinsel in Mitte ist eine Leiche aus dem Kupfergraben geborgen worden. Zeugen sahen am Mittag einen toten Menschen im nördlichen Teil des Spreekanals im Wasser treiben, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr zog den Körper aus dem Wasser. Die Polizei ermittelt nun, wie der Mensch gestorben ist. Angaben zur Identität lagen zunächst nicht vor.

Auto erfasst beim Abbiegen Radfahrer in Hellersdorf

11.14 Uhr: Ein Radfahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Hellersdorf verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 38-Jährige gegen 18 Uhr über die Nossener Straße gefahren und von einem 22 Jahre alten linksabbiegenden Autofahrer erfasst worden. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang hat ein Fachkommissariat der Direktion 3 (Ost) übernommen.

Mann in Neu-Hohenschönhausen niedergeschlagen – Gruppe flüchtet

10.50 Uhr: Am Mittwochabend ist ein 37-jähriger Mann in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) Opfer eines Übergriffs geworden. Der alkoholisierte Mann war gegen 20:20 Uhr in der Randowstraße unterwegs, als ihm eine fünfköpfige Gruppe folgte. Drei Mitglieder der Gruppe schlugen ihm plötzlich mit Fäusten gegen den Kopf.

Eine Passantin fand den blutenden Mann am Boden liegend und alarmierte den Rettungsdienst. Der 37-Jährige wurde mit Gesichtsverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Täter flüchteten unerkannt. Die Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost) hat die Ermittlungen aufgenommen.

Angriff in Friedrichshain: Mann mit Reizstoffsprühgerät attackiert

10.49 Uhr: Ein 39-jähriger Mann ist am Mittwochabend in Friedrichshain von einem Unbekannten angegriffen worden. Laut Angaben der Polizei entfernte der Mann gegen 19 Uhr einen Aufkleber von einem Lichtmast in der Boxhagener Straße, als er plötzlich von einem ihm unbekannten Mann aggressiv angesprochen wurde. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Angreifer den 39-Jährigen mit einem Reizstoffsprühgerät attackierte und anschließend in Richtung Holteistraße flüchtete.

Der 39-Jährige wählte den Notruf und wurde aufgrund des Vorfalls zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen des Angriffs, dauern an.

Überfall in Neukölln – 36-Jähriger festgenommen

10.48 Uhr: In Neukölln ist am Mittwochvormittag ein 32-Jähriger überfallen worden. Der Mann hatte gegen 11 Uhr das Mehrfamilienhaus an der Hermannstraße betreten, als ihm ein Unbekannter folgte. Als der 32-Jährige den Eindringling aufforderte, das Haus zu verlassen, eskalierte die Situation. Der Täter drückte ihn an die Wand, entriss ihm das Mobiltelefon und würgte ihn. Zudem schlug der Angreifer mehrfach auf das Opfer ein.

Der 32-Jährige konnte sich schließlich befreien und in den Hof flüchten, während der Täter ihm weiterhin folgte und ihn beleidigte. Als der Täter versuchte, das gestohlene Handy in seinem Rucksack zu verstauen, gelang es dem Opfer, es zurückzuholen. Dabei bemerkte er, dass der Notruf die ganze Zeit aktiv war. Wenig später konnte der Täter, ein 36-Jähriger, festgenommen werden.

Der Festgenommene hatte einen Atemalkoholwert von rund 2,6 Promille. Der 32-Jährige wurde mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht, konnte es jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Der 36-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen, wo auch eine Blutentnahme erfolgte. Die Ermittlungen hat ein Fachkommissariat übernommen.

Tiefgaragenbrand in Wittenau: Mann schwer verletzt

6.41 Uhr: Am späten Mittwochabend ist die Berliner Feuerwehr zu einem Großeinsatz in Wittenau (Reinickendorf) ausgerückt. In einer Tiefgarage im Eichborndamm war ein Brand ausgebrochen.

Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden. Allerdings führte die starke Verrauchung, insbesondere durch die Verbindung zu mehreren Hausaufgängen, zu aufwendigen Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen.

Ein schwer verletzter Mann wurde mit einer Rettungshaube aus der Tiefgarage gerettet. Als Rettungskräfte ihn versorgen wollten, leistete er Widerstand, so dass Polizeieinsatzkräfte ihn zunächst überwältigen mussten, um ihn dann zur weiteren Behandlung in einen Rettungswagen zu bringen. Der bisher noch nicht identifizierte Mann wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Insgesamt waren 67 Feuerwehrleute über zwei Stunden im Einsatz.

dpa/BM