Der Raffinesse von Trickbetrügern sind offenbar keine Grenzen gesetzt, immer wieder tauchen neue Abzockmaschen auf, mit denen arglose Menschen um ihr Geld gebracht werden sollen. Relativ neu in Berlin ist der Trickbetrug mittels einer Prank-Bank-App. Wobei das englische Wort „Prank“ verharmlosend ist, bedeutet es doch im ursprünglichen Wortsinne schlicht so viel wie „Streich“.
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Ein mehr als übler „Streich“ ist es jedoch, wenn Trickbetrüger auf der Straße Menschen ansprechen und sie um Hilfe bitten, weil angeblich ihre Geldkarte nicht funktioniert, sie aber dringend Bargeld benötigen. Zur Erhöhung ihrer Glaubwürdigkeit zeigen die Täterinnen oder Täter ein Personaldokument vor und übersenden dieses mitunter auch an die Opfer (häufig via WhatsApp).
Anschließend suggerieren sie über die auf ihrem Handy installierte Prank-Bank-App eine Banküberweisung auf das Konto des Opfers, das den vermeintlich überwiesenen Betrag im schlimmsten Fall vom eigenen Konto abhebt und dem Täter oder der Täterin übergibt. Zu einer tatsächlichen Überweisung des Geldes kommt es jedoch nicht.
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Die Polizei rät, auf entsprechende Hilfeersuchen niemals einzugehen und im Notfall die Polizei zu verständigen. Die Zahl der Betrügereien mit falschen Bank-Apps habe sich in Berlin zuletzt deutlich erhöht.
tok



