• 49-Jähriger schreit auf der Straße herum und bedroht Passanten
  • Mann bedroht Mitbewohner in Flüchtlingsunterkunft mit Messer
  • Mann zum zweiten Mal mit Messer angegriffen
  • Autofahrer öffnet Tür: Radfahrer schwer verletzt
  • Bei einem Bootsunfall ist ein Mann gestorben. Ein weiterer wird vermisst

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag finden sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 15. März 2025: Polizei nimmt mutmaßlichen Einbrecher in Rudow fest

16.25 Uhr: Die Berliner Polizei hat am Freitagabend einen Mann festgenommen, der zuvor in ein Einfamilienhaus eingebrochen sein soll. Eine Zeugin hatte den 40-Jährigen in der Kanalstraße beobachtet, wie er sich durch das Kellerfenster Zutritt zum Haus verschaffte. Die Polizei umstellte sodann das Gebäude und nahm den Tatverdächtigen fest. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er am Abend wieder auf freien Fuß gesetzt. Weitere Ermittlungen dauern an.

Mann randaliert auf der Straße und bedroht Passanten

15.20 Uhr: Ein 49-Jähriger hat am Freitagmorgen in der Wichertstraße in Prenzlauer Berg lautstark herumgeschrien und Passanten bedroht. Der Polizei zufolge sei eine Jugendliche telefonierend an dem Mann vorbeigelaufen, worauf er ihr hinterhergelaufen sei. Die Jugendliche flüchtete in den nächsten Hauseingang und schloss die Tür, worauf der 49-Jährige auf die Tür einschlug und eintrat, um sie zu öffnen. Dabei bedrohte und beleidigte er die junge Frau lautstark.

Ein 33-Jähriger brachte den Mut auf, dem Mann zu sagen, dass er damit aufhören solle. Darauf soll der 49-Jährige die Fäuste gehoben und einen Kugelschreiber aus der Gesäßtasche gezogen haben, mit dem er mehrfach Richtung Hals und Oberkörper des 33-Jährigen gestochen habe. Der Bedrohte konnte nur knapp ausweichen, hielt aber dann den Randalierer fest, bis die Polizei eintraf, die der Mann auch sofort beleidigte. Er wurde in einen Gewahrsam gebracht und sollte am Samstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Mann bedroht anderen in Flüchtlingsunterkunft mit Messer

15 Uhr: Ein 29 Jahre alter Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft in Biesdorf soll in der Nacht zu Samstag einen 53-Jährigen mit einem Messer bedroht haben. Die Polizisten und Bundespolizisten drohten dem 29-Jährigen bei ihrer Ankunft in der Dingolfinger Straße an, einen Taser einzusetzen. Daraufhin ließ sich der Mann festnehmen. Allerdings trat bei der Fahrt in einen Polizeigewahrsam um sich und versuchte, einen Beamten mit Kopfstößen zu attackieren, was ihm aber nicht gelang. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann entlassen.

Radfahrer fährt auf Kreuzung und wird angefahren

13 Uhr: In der Nacht zu Samstag ist ein Fahrradfahrer in Pankow angefahren und schwer verletzt wurden. Gegen 0.45 Uhr soll ein 67 Jahre alter Autofahrer bei grünem Ampellicht auf die Kreuzung der Berliner Straße Richtung Mühlenstraße gefahren sein, als plötzlich ein 27 Jahre alter Radfahrer auf die Fahrbahn gefahren sei, so die Polizei. Bei dem Zusammenstoß stürzte der 27-Jährige und erlitt ein Polytrauma. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Mann innerhalb weniger Tage zweimal mit Messer angegriffen

12.44 Uhr: Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ist in Neukölln ein Mann durch Messerstiche verletzt worden. Der Polizei zufolge war der 31-Jährige bereits am 11. März, also am Dienstag, Opfer einer Attacke geworden. Am Freitag griffen ihn gegen 17.50 Uhr erneut sechs Personen in der Weichselstraße an. Zunächst besprühten sie ihn mit Reizgas und stachen ihm dann in den Oberschenkel. Anschließend flüchteten die Unbekannten. Der Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden, Lebensgefahr besteht nicht.

Autofahrer öffnet Tür, Radfahrer schwer verletzt

12.14 Uhr: Ein Fahrradfahrer ist am Freitagabend bei einem Unfall in Wittenau schwer verletzt worden. Der 62-Jährige war laut Polizei gegen 18.20 Uhr mit seinem E-Bike auf der Wittenauer Straße Richtung Finsterwalder Straße unterwegs, als in Höhe des Bernshausener Rings ein Autofahrer die Tür seines geparkten Wagens öffnete. Der Radfahrer konnte nicht mehr bremsen und rammte die Autotür, wodurch er stürzte. Der Mann erlitt Brüche an der Hüfte und den Beinen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 34 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt.

Ein Toter und ein Vermisster bei Bootsunfall

8.16 Uhr: Zwei Männer sind in Brandenburg an der Havel auf dem Kleinen Beetzsee mit einem Boot gekentert – einer starb wenige Stunden später, der andere gilt als vermisst. Das rund neun Quadratmeter große Kajütboot war am Freitagnachmittag gegen ein Wehr gefahren, wie ein Polizeisprecher mitteilte. 

Zwei 17-Jährige bemerkten demnach einen der Männer im Wasser und zogen ihn an Land. Der 27-Jährige sei von Rettungskräften reanimiert und in ein Klinikum gebracht worden, dort aber rund sechseinhalb Stunden später gestorben. Die beiden 17-Jährigen hätten sich bei der Rettungsaktion eine leichte Unterkühlung zugezogen und seien ambulant versorgt worden, so der Sprecher.

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Die Einsatzkräfte suchten den Angaben zufolge unter anderem mit Booten, Tauchern und einem Hubschrauber das Wasser sowie die Umgebung nach dem Vermissten ab, jedoch ohne Erfolg. Bei ihm dürfte es sich um den Eigentümer des Bootes handeln. Die Suche nach ihm sollte bei Tageslicht fortgesetzt werden.

dpa/BM