- Polizei nimmt 30-Jährigen nach verfassungsfeindlicher Geste in Friedrichshain fest
- Fahrer flüchtet vor Kontrolle und gefährdet Polizisten in Oberschöneweide
- Polizei nimmt mutmaßliche Drogenhändler in Kreuzberg fest
- Mann ruft Nazi-Parole in Neukölln – Staatsschutz ermittelt
- Charlottenburg-Nord: Taxi kracht in geparkte Autos – Fahrer tot
- Frankfurt (Oder): Autofahrer stirbt nach Unfall
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag finden sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 13. März 2025: Vor Polizisten verfassungsfeindliche Geste gezeigt
18.40 Uhr: Am Donnerstagmittag hat ein 30-jähriger Mann in Friedrichshain eine verfassungsfeindliche Geste gezeigt, nachdem er von der Polizei einen Platzverweis erhalten hatte. Gegen 12:10 Uhr hob der Mann in der Straße An der Schillingbrücke den rechten Arm. Nach seiner Festnahme ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von rund 1,7 Promille. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin hat die Ermittlungen aufgenommen.
Flucht vor Verkehrskontrolle: Unbekannter Fahrer gefährdet Polizisten in Oberschöneweide
18.35 Uhr: In der Nacht auf Donnerstag gefährdete eine unbekannte Person einen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle in Oberschöneweide. Gegen 3 Uhr wollten Einsatzkräfte ein Fahrzeug in der Griechischen Allee überprüfen, als sich ein weiteres Auto mit lauten Motorengeräuschen näherte. Ein Polizist trat mit einer Anhaltekelle auf die Fahrbahn, um das Fahrzeug zu stoppen. Statt langsamer zu fahren, beschleunigte der Fahrer plötzlich und fuhr frontal auf den Polizisten zu. Dieser konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten.
Die flüchtende Person missachtete mehrere Verkehrsregeln, fuhr ohne Licht und über eine rote Ampel. An der Einmündung Fritz-Kirsch-Zeile Ecke Wattstraße kam das Fahrzeug zum Stehen, und der Fahrer setzte seine Flucht zu Fuß fort. Trotz einer umfangreichen Fahndung konnte er unerkannt entkommen. Das Fahrzeug wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.
Festnahmen nach mutmaßlichem Drogenhandel
18.33 Uhr: Am Mittwochnachmittag nahmen Einsatzkräfte in Kreuzberg mutmaßliche Drogenhändler fest. Gegen 16:15 Uhr beobachteten Fahnder der Verkehrspolizei, wie ein Fahrer eines Mietfahrzeugs in der Charlottenstraße parkte. Ein 28-Jähriger Mitfahrer stieg mit einer gefüllten Tüte aus und übergab diese an einen 22-Jährigen. Als die Polizei den Käufer ansprach, ließ dieser die Tüte fallen und versuchte zu flüchten. In der Tüte befanden sich über acht Kilogramm Ecstasytabletten.

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Der 22-Jährige wurde in der Nähe festgenommen, nachdem er bei seiner Flucht auf einen Mercedes sprang und diesen beschädigte. Er leistete bei der Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten. Weitere Polizeikräfte stoppten den Toyota in der Markgrafenstraße, wobei zwei Insassen flüchteten. Ein Mann wurde gefasst, der zweite entkam.
Im Fahrzeug wurden rund 17 Kilogramm Ecstasytabletten sowie mehrere Handys und Bargeld gefunden und beschlagnahmt. Nach einer richterlich angeordneten Durchsuchung des 28-Jährigen wurden weitere Beweismittel sichergestellt. Alle fünf Verdächtigen im Alter von 22 bis 42 Jahren kamen in Polizeigewahrsam. Der 28-jährige Fahrer und der 22-jährige Käufer werden heute einem Haftrichter vorgeführt.
Taxi kracht in geparkte Autos – Fahrer tot
15.12 Uhr: Ein Taxifahrer ist bei einem Unfall in Charlottenburg-Nord gestorben. Der 65-Jährige kam mit seinem Wagen in der Nacht im Heilmannring von der Fahrbahn ab und fuhrt gegen mehrere geparkte Autos, wie die Polizei mitteilte. Der Mann verlor nach dem Unfall das Bewusstsein. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb er noch am Unfallort. Die Polizei ermittelt nach der Unfallursache.
Autofahrer stirbt nach Unfall
14.43 Uhr: Ein Autofahrer ist bei Frankfurt (Oder) mit seinem Wagen gegen einen Baum gefahren und tödlich verletzt worden. Für den 84-Jährigen kam jede Hilfe zu spät – er starb noch an der Unfallstelle, wie die Polizei mitteilte. Die Kriminalpolizei ermittelt nach der Unfallursache. Der Wagen prallte demnach zwischen Frankfurt (Oder) und dem Ort Pillgram (Landkreis Oder-Spree) gegen den Baum.
Mann macht sich an Auto in Charlottenburg zu schaffen – Zeugen rufen Polizei
13.17 Uhr: Polizisten haben am Mittwoch einen Dieb in Charlottenburg festgenommen. Zuvor hatten mehrere Zeugen beobachtet, wie sich der Verdächtige gegen 18.30 Uhr an einem in der Franklinstraße geparkten Auto zu schaffen machte. Als sie ihn ansprachen, ergriff der Mann die Flucht. Weil die Zeugen ihm folgten und die Polizei über seinen Standort informierten, konnte der 30-Jährige kurz darauf auf der Gotzkowskybrücke gestellt werden. Anschließend kam er in ein Polizeigewahrsam, in dem er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Außerdem wurde ihm Blut abgenommen. Danach wurde er für das nun ermittelnde Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) eingeliefert.
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Autofahrer fährt Jugendlichen in Neukölln an und flüchtet
9.55 Uhr: Ein Jugendlicher ist am Mittwoch in Neukölln bei einem Unfall verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war der 15-Jährige gegen 16 Uhr über einen Zebrastreifen in der Silbersteinstraße gelaufen und von einem Auto erfasst worden. Nach dem Unfall flüchtete der Autofahrer.
Der Jugendliche ging zuerst nach Hause und dann mit seiner Mutter in ein Krankenhaus. Er hatte eine Kopfplatzwunde und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Der 15-Jährige wurde stationär in der Klinik aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Direktion 5 (City) übernommen.
Mann ruft Nazi-Parole in Neukölln – Staatsschutz ermittelt
9.45 Uhr: Ein Mann, der am Mittwoch in Neukölln eine verfassungsfeindliche Parole gerufen hat, ist festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 65-Jährige gegen 18 Uhr in einem Café an der Emser Straße zunächst mehrfach Streit verursacht und gepöbelt. Ein Mitarbeiter verwies ihn des Lokals. Als er auf dem Gehweg stand, rief er „Heil Hitler“.
Die Polizei stellte den Mann. Ein Alkoholtest konnte nicht durchgeführt werden, weil er aufgrund einer Erkrankung nicht richtig pusten konnte. Nach der Feststellung seiner Identität konnte er gehen. Die Ermittlungen hat der Staatsschutz übernommen.
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dpa/BM




