- Niederschöneweide: Autorennen mit fast 120 km/h – Kind nicht angeschnallt
- Wieder Polizeieinsatz wegen Puppe im Landwehrkanal
- Mehrere Autos sowie Wohnhaus durch Feuer beschädigt
- Mann bestiehlt Reisende in ICE nach Berlin
- Homophobe Attacke in einem Lokal in Neukölln
- Neu-Hohenschönhausen: Streit am Imbiss endet im Krankenhaus
- Lieferant auf Parkplatz in Marzahn bestellt und brutal überfallen
- Mopedfahrer kollidiert mit Autofahrerin in Pankow
- Baggerfahrer bei Unfall am Erdbeerhof nur leicht verletzt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 10. März: Wieder Polizeieinsatz wegen Puppe im Landwehrkanal
17,40 Uhr: Eine Puppe im Landwehrkanal hat nach einem Bericht in der BZ einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Puppe trieb im Wasser und hatte Kinderkleidung an. Erst bei näherem Hinsehen ließ sich feststellen, dass es sich nicht um eine leblose Person handelte. Polizisten konnten die Puppe gegen 12.30 Uhr zwischen Maybachufer und Kottbusser Brücke in Kreuzberg aus dem Wasser ziehen. In den vergangene Wochen hatte es mehrere ähnliche Fälle mit im Wasser treibenden Puppen gegeben. Noch ist unklar, was hinter den Aktionen steckt.
Mehrere Autos sowie Wohnhaus durch Feuer beschädigt
16.40 Uhr: In Charlottenburg-Nord wurden am Montagmorgen sieben Fahrzeuge – sechs Autos und ein Transporter – sowie ein nahestehendes Wohnhaus durch einen Brand beschädigt. Gegen 4.45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei einen brennenden Smart in der Goebelstraße. Beim Eintreffen der Polizei standen bereits drei Autos in Vollbrand. Vier weitere Fahrzeuge und der Eingangsbereich eines angrenzenden Wohnhauses wurden aufgrund der Hitzeentwicklung beschädigt. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Brände. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts Berlin hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung übernommen.
Mann bestiehlt Reisende in ICE nach Berlin und schließt sich in Toilette ein
15.40 Uhr: Ziemlich dumm verhielt sich am Sonntagnachmittag ein alkoholisierter Dieb, nachdem er in einem ICE von Wolfsburg nach Berlin zwei Reisenden Bargeld gestohlen hatte. Der Mann schloss sich in eine Bordtoilette ein, aus der ihn Bundespolizisten am Halt Berlin-Spandau „befreiten“. Bei der Durchsuchung der sanitären Räumlichkeiten konnten die 600 Schweizer Franken nicht aufgefunden werden, jedoch fanden die Beamten eine Systemkamera in einem Papierbehälter. Die Kamera konnte dem Bestohlenen ausgehändigt werden. Die Überprüfung der Dokumente des Algeriers ergab den Verdacht, dass dieser sich unerlaubt in Deutschland aufhält. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls und des unerlaubten Aufenthalts gegen den polizeibekannten 52-Jährigen ein. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt.
Homophobe Attacke in einem Lokal in Neukölln
15.40 Uhr: In der vergangenen Nacht wurde in Neukölln die Polizei wegen einer Körperverletzung in ein Lokal gerufen. Kurz vor 3 Uhr soll in der Sonnenallee ein Unbekannter einen 36-jährigen Mann angesprochen und gefragt haben, ob dieser schwul sei und machte dann eine homophobe Äußerung. Als er die Frage verneinte, soll sich der Mann zunächst von dem 36-Jährigen abgewandt und ihn dann plötzlich mit einem Reizgasspray angegriffen haben. Der bislang unbekannte Tatverdächtige habe dabei auch eine danebensitzende 74-Jährige mit dem Reizgas verletzt und dem Mann ins Gesicht geschlagen. Der Unbekannte sei in Richtung Schönstedtstraße geflüchtet. Beide verletzten Personen lehnten eine medizinische Versorgung ab. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat.
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Zeuge erkennt Dieb in Kreuzberg wieder – Festnahme
13.36 Uhr: Die Polizei nahm am Sonntag einen Dieb in Kreuzberg fest. Zuvor hatte ein Zeuge den 35-Jährigen gegen 18.30 Uhr dabei beobachtet, wie er einer Frau Gegenstände am U-Bahnhof Kottbusser Tor entwendete. Der Zeuge alarmierte die Polizei. In der Zwischenzeit konnte der Dieb aber flüchten. Gegen 19.50 Uhr fiel der Verdächtige dem Zeugen erneut am Kottbusser Tor auf. Er alarmierte wieder die Polizei, die den Mann festnahm.

Montag bis Samstag
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Bei der Durchsuchung des 35-Jährigen fanden die Einsatzkräfte mehrere Handys. Er befindet sich nun in einem Polizeigewahrsam. Eine Richtervorführung zum Erlass eines Haftbefehls wird durch das bearbeitende Kommissariat des Landeskriminalamts Berlin geprüft.
Lieferant auf Parkplatz in Marzahn bestellt und brutal überfallen
13.34 Uhr: Ein Trio überfiel am Sonntag einen Essenslieferanten in Marzahn. Den Polizei-Angaben zufolge hatte einer von ihnen den 39-Jährigen gegen 21.15 Uhr auf einen Parkplatz im Pyramidenring bestellt. Als der Lieferant das Essen aus dem Auto holen wollte, packte ihn ein zweiter, maskierter Mann von hinten und bedrohte ihn mit einem Messer. Der Lieferant wehrte sich zunächst. Daraufhin kam ein dritter, ebenfalls maskierter Mann mit einer Schusswaffe und schlug ihm mit dem Knauf auf den Hinterkopf.
Das Trio durchsuchte dann das Auto und die Jacke des Lieferanten. Neben Bargeld entwendeten sie Zigaretten und flüchteten unerkannt. Der Angegriffene verzichtete auf ärztliche Behandlung. Wegen des geschätzten Alters der Tatverdächtigen, die als jugendlich beschrieben wurden, ermittelt das Jugendkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost).
Mopedfahrer kollidiert mit Autofahrerin in Pankow
12.28 Uhr: Zwei Personen wurden am Sonntag bei einem Unfall in Pankow verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war gegen 18 Uhr ein Mopedfahrer auf der Berliner Straße von einer Autofahrerin übersehen worden, die von der Binzstraße gekommen war. Bei der Kollision erlitt der 33-Jährige Verletzungen an der Halswirbelsäule und am rechten Unterarm. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Laut Polizei besteht keine Lebensgefahr. Die Autofahrerin erlitt leichte Kopfverletzungen.
Wegen der polizeilichen Maßnahmen und Rettungsarbeiten war die Berliner Straße zwischen 18.30 Uhr und 23 Uhr n Richtung Breite Straße zwischen der Maximilianstraße und Binzstraße gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord).
Imbiss-Streit endet im Krankenhaus
11.52 Uhr: Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Neu-Hohenschönhausen (Lichtenberg) ein Streit an einem Imbiss, der für einen Mann im Krankenhaus endete. Gegen 17 Uhr habe es an einem Lokal in der Falkenberger Chaussee einen Streit gegeben: zwei Mitarbeiter, 32 und 20 Jahre alt, gegen zwei Kunden, 47 und 34 Jahre alt. Es ging um die Bezahlung der Bestellung. Daraus soll eine Prügelei auf dem Gehweg vor dem Imbiss entstanden sein, bei dem die beiden Kunden mit Fäusten und Tritten bearbeitet wurden. Der 47-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf und am Oberkörper, er musste zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der 34-Jährige hatte Hautabschürfungen im Gesicht. Die beiden Imbiss-Mitarbeiter müssen sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.
Am Schäfersee – Straßenraub in Reinickendorf
11.44 Uhr: Am Sonntagabend soll in Reinickendorf eine unbekannte Gruppe einen Jugendlichen überfallen haben. Wie die Polizei mitteilt, habe sich der 15-Jährige gegen 20.40 Uhr mit einem Kumpel Am Schäfersee verabredet. Er wollte mit ihm einen vorangegangenen Streit besprechen. Plötzlich sei eine fünf- bis siebenköpfige Gruppe hinzugekommen sein. Diese Personen umstellten den Jugendlichen, schlugen und traten auf ihn ein. Zudem nahmen sie ihm Bargeld ab und flohen dann in unbekannte Richtung. Der 15-Jährige sei kurzzeitig nicht bei Bewusstsein gewesen. Als er wieder zu sich kam, sei er zur Wohnung eines Freundes gegangen, um die Polizei zu verständigen. Mit einer Platzwunde am Kopf musste er zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Autorennen in Niederschöneweide – 2-Jährige unangeschnallt im Fahrzeug
11.37 Uhr: Am Sonntagabend fand in Niederschöneweide (Bezirk Treptow-Köpenick) ein illegales Autorennen statt. Wie die Polizei mitteilt, haben Zivilbeamte gegen 21.20 Uhr in der Köpenicker Landstraße Ecke Minna-Todenhagen-Straße zwei Autos, einen BMW und einen Mercedes, wahrgenommen. Beide seien mit zu schneller Geschwindigkeit – nebeneinander fahrend – in Richtung Baumschulenstraße unterwegs gewesen. Die Polizisten waren so ausgestattet, dass sie die Geschwindigkeit der beiden Raser messen konnten: 118 km/h in einer 50er-Zone. Mit ihrer Raserei gefährdeten die beiden Autos andere Verkehrsteilnehmer. Auf der Kiefholzstraße waren sie noch mit gemessenen 116 km/h unterwegs, ehe sie kurz vor der Treptower Straße von der Polizei gestoppt wurden.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der 32-jährige Mercedes-Fahrer keinen Führerschein hatte. Im Wagen waren auch seine Ehefrau und ein Kind, die beide nicht angeschnallt waren. Das 2-jährige Mädchen hielt sich im Fußraum auf. Den BMW steuerte ein 24-Jähriger, dessen Fahrzeug und Führerschein beschlagnahmt wurde. Beide müssen sich wegen eines verbotenen Autorennens verantworten. Die Halterin des Mercedes, 55 Jahre alt, wird verdächtigt, geduldet zu haben, dass der 32-Jährige ohne Führerschein gefahren ist.
Diebstahl im Krankenhaus
10.19 Uhr: Am Sonntagnachmittag konnte die Polizei einen mutmaßlichen Dieb in Tiergarten (Mitte) festnehmen. Der 28-jährige Tatverdächtige besuchte laut Mitteilung der Polizei gegen 10 Uhr einen Freund in einem Krankenhaus in der Lützowstraße (die Evangelische Elisabeth Klinik). Ein Mitpatient des Besuchten, ebenfalls 28 Jahre alt, soll kurz darauf bemerkt haben, dass seine Briefbörse mit Bargeld, Schlüssel und Handy fehlten. Das Klinikpersonal verständigte die Polizei. Gegen 15.15 Uhr kam der Besucher in die Klinik zurück, wo ihn Beamte festnehmen konnte. Sowohl das Handy als auch die Schlüssel des Bestohlenen konnten ihm zurückgegeben werden. Der mutmaßliche Dieb behauptete allerdings, das Geld bereits ausgegeben zu haben.
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Baggerunfall am Erdbeerhof: Fahrer nur leicht verletzt
10.13 Uhr: Nach einem Baggerunfall auf einer Baustelle von „Karls“ Erdbeerhof konnte der Fahrer das Krankenhaus wieder verlassen. „Der Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt und wurde nach ein bis zwei Stunden aus dem Krankenhaus entlassen“, sagte Gründer und Geschäftsführer Robert Dahl. Dort sei er zur Kontrolle untersucht worden. „Viel Glück im Unglück.“
Laut Dahl war am Samstag auf einer Baustelle am Erdbeerhof ein Bagger auf einem Erdhügel seitlich umgekippt. Das Areal rund um den Freizeitpark soll in den kommenden Jahren großflächig ausgebaut werden. Wohnungen für Mitarbeiter, ein weiterer Freizeitpark, Hotels und Ferienhäuser sollen nach und nach entstehen. Das „Erlebnis-Dorf“ in Elstal ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien im Berliner Speckgürtel.
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Festnahme nach Wohnungseinbruch
9.48 Uhr: Der Polizei gelang es, am Sonntagabend in Lichtenrade (Tempelhof-Schöneberg) einen Einbrecher festzunehmen. Demnach sei gegen 19.10 Uhr dem Sohn der Eigentümerin eines Einfamilienhauses am Töpchiner Weg anhand von Überwachungskameras ein Mann aufgefallen, der sich im Haus aufhielt. Der 26-jährige Sohn verständigte die Polizei, die den vermeintlichen Einbrecher in der Nähe des Hauses festnehmen konnten. Der 46-Jährige soll eine Sporttasche mit Brecheisen, Schraubendreher sowie Handschuhe, eine Taschenlampe und ein Funkgerät bei sich geführt, aber keine Beute gemacht haben. Im Haus konnten Einsatzkräfte Einbruchsspuren feststellen. Der 46-jährige Tatverdächtige soll am Montag bei einem Haftrichter vorstellig werden.
Kellerbrand in Marienfelde
9.15 Uhr: Die Berliner Feuerwehr und Polizei mussten am Sonntagabend gegen 21 Uhr zu einem Hochhaus in die Waldsassener Straße im Tempelhof-Schöneberger Ortsteil Marienfelde ausrücken.

Dort kam es laut Informationen von vor Ort aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Kellerbrand. Dabei sollen direkt mehrere Aufgänge des Hochhauses verraucht worden sein. Die Feuerwehr konnte sich rasch einen Zugang zum Brandherd verschaffen und die Einsatzstelle unter Kontrolle bringen. Die Hausaufgänge zu dem Hochhaus wurden mit mehreren Druckbelüftern vom Rauch befreit. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen keine.
Ein Brandkommissariat der Berliner Polizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen vor Ort übernommen. Die Waldsassener Straße war zwischen Hildburghauser Straße und dem Tirschenreuther Ring für den Straßenverkehr und Buslinien gesperrt.
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Kremmen: Smoker verursacht Brand eines Wohnhauses
8.41 Uhr: Ein gemeinsames Essen endete im brandenburgischen Kremmen (Landkreis Oberhavel) in einem Brand zweier Doppelhaushälften. Die Personen hatten nach dem Essen einen noch warmen Smoker, ein Grill-ähnliches Gerät, das zum Garen von Lebensmitteln genutzt wird, unter ein Vordach gestellt, wie die Polizei mitteilte. Zunächst habe das Vordach Feuer gefangen, schließlich seien die Flammen auch auf die beiden Dachstühle des Wohnhauses übergegangen. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen am Nachmittag - allerdings mussten sie später noch einmal zurückkehren, da Glutnester neu aufgebrannt waren.
In dem Geschehen seien zwei Frauen im Alter von 48 und 63 Jahren leicht verletzt worden. Zudem sei ein Sachschaden von ungefähr 300.000 Euro entstanden – beide Doppelhaushälften seien nun nicht mehr bewohnbar. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.
dpa/BMO







