Eine mutmaßliche Vergewaltigung im Friedrichshainer Technoclub „Berghain“ sorgt derzeit für Aufregung im Netz. Ein entsprechender Post auf der Plattform „Reddit“, in dem um Hinweise gebeten wird, hat bereits mehr als 240 Reaktionen hervorgerufen. Demnach wurde am frühen Morgen des 2. März eine Person auf der Toilette der Panorama-Bar sexuell missbraucht.

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Der Täter soll ein Mann mit einem großen „Berghain“-Tattoo am Hals oberhalb des Adamsapfels sein. Er sei aus Italien, lebe aber im englischen Manchester, heißt es weiter. „Ich weiß nicht, ob das wahr ist“, schreibt der Verfasser des Posts aber dazu.

Vergewaltigung im Berghain? Berliner Polizei ermittelt wegen eines Sexualdelikts

Auch die Berliner Polizei sei involviert, was eine Behördensprecherin auf Anfrage bestätigt. „Ein Ermittlungsverfahren wird im Fachkommissariat für Sexualdelikte im Landeskriminalamt geführt.“ Weitere Angaben könne man aus Gründen des Opferschutzes nicht machen.

In den Kommentaren unter dem Reddit-Post schildern einige, dass sie ähnliche übergriffige Situationen mit dieser Person erlebt haben wollen. Das meiste davon wurde anonym oder pseudonym gepostet, sodass sich der Wahrheitsgehalt nicht nachweisen lässt. Im Ursprungspost, der in der vergangenen Woche verfasst wurde, ist mittlerweile ein Update ergänzt worden.

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Demnach seien „dank der Community“ das Instagram-Profil und die Telefonnummer des mutmaßlichen Täters bekannt, der sich wieder in Manchester aufhalten soll. Der Verfasser fragt, ob jemand den Namen kennt oder weitere Beobachtungen gemacht hat und bittet, sich in diesem Fall bei der Polizei zu melden. Diese sei „vertrauenswürdig und mache einen guten Job“.

DJane Lakuti gibt an, mutmaßlichen Täter nicht persönlich zu kennen

Der mutmaßliche Täter soll behauptet haben, über die Gästeliste der DJane und Panorama-Bar-Resident Lakuti ins Berghain gekommen sein. „Ich habe keinerlei Verbindung zu dieser Person“, schreibt Lakuti in einem Instagram-Post.

Sie habe sich mit ihm lediglich online über Musik ausgetauscht, nachdem er einen Auftritt von ihr in Manchester besucht habe. Er sei höflich gewesen. Sie habe großes Mitgefühl für das mutmaßliche Opfer. Über die Person und deren Zustand ist nichts bekannt.

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Das legendäre Berghain, das für lange Warteschlangen und seine strenge Türpolitik bekannt ist, feierte im Dezember sein 20-jähriges Bestehen. In der Berliner Clubszene ist es eine feste Institution und zählt auch weltweit zu den besten Clubs. Nur wer einmal drin war, weiß, wie es im Inneren aussieht. Denn im Berghain herrscht striktes Fotoverbot.