- Drei Schwerverletzte nach Frontalcrash in Weissensee
- Friedrichshain-Kreuzberg: Viele Verletzte nach Brand in Wohnhaus
- Maskierter überfällt Wettbüro in Schöneberg
- Mehrere Raubtaten begangen: Polizei nimmt Mann fest
- Rahnsdorf: Autofahrerin fährt Radfahrer an
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 8. März: Drei Schwerverletzte nach Frontalcrash in Weissensee
17.45 Uhr: Bei einem Unfall auf dem Malchower Weg in Berlin-Weissensee sind Informationen unserer Redaktion zufolge vier Personen verletzt worden, drei davon schwer. Ersten Erkenntnissen zufolge sind zwei PKW frontal zusammengestoßen, wobei erheblicher Sachschaden entstand.
Mehrere Raubtaten begangen – Polizei nimmt Mann fest
16.10 Uhr: Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Berlin wurde gestern Nachmittag in Marzahn ein Haftbefehl gegen einen 33 Jahre alten Mann vollstreckt. Zivile Einsatzkräfte der Brennpunktinspektion nahmen den Mann gegen 17:20 Uhr auf der Marzahner Promenade fest. Der 33-Jährige steht in Verdacht, berlinweit 23 schwere Raubtaten, zum Teil unter Einsatz von Waffen, begangen zu haben. Die Einsatzkräfte brachten den Beschuldigten in ein Polizeigewahrsam. Er wird heute einem Richter zur Verkündung des bereits gegen ihn vorliegenden Haftbefehls vorgeführt.
Maskierter überfällt Wettbüro in Schöneberg
16.05 Uhr: Gestern Vormittag wurden Einsatzkräfte der Polizei wegen eines Überfalls auf ein Wettbüro nach Schöneberg gerufen. Ein Mitarbeiter sagte aus, gegen 11.20 Uhr habe ein maskierter Mann in dem Lokal in der Martin-Luther-Straße die Herausgabe des Kasseninhalts gefordert. Dabei habe er dem Mitarbeiter Gewalt angedroht und einen schusswaffenartigen Gegenstand vorgehalten. Der Unbekannte soll das Bargeld entgegengenommen haben und damit in unbekannte Richtung geflüchtet sein. Der Mitarbeiter wurde nicht verletzt. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung führt ein Fachkommissariat.
Autofahrerin fährt Radfahrer an
14.55 Uhr: In Rahnsdorf wurde gestern Nachmittag ein Radfahrer verletzt. Eine 90-jährige Autofahrerin befuhr gegen 17:20 Uhr mit ihrem Wagen den Fürstenwalder Damm in Richtung Erkner. Beim Linksabbiegen in den Püttbergeweg übersah sie offenbar den 39-jährigen Radfahrer, der auf dem Radweg der Fürstenwalder Allee vom Fürstenwalder Damm kommend in Richtung Friedrichshagen unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß. Der Radfahrer stürzte und erlitt dabei derart erhebliche Hautabschürfungen am Kopf und an den Beinen, dass er von alarmierten Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.
Mann soll anderen an Kasse rassistisch beleidigt haben
14.07 Uhr: Am Freitagnachmittag wurden Einsatzkräfte der Polizei zu einem Großmarkt in Moabit gerufen. Ein 40-Jähriger gab an, gegen 15.50 Uhr an einer Kasse im Großmarkt in der Erna-Samuel-Straße gestanden zu haben. Dort sei es zu einem Konflikt mit einem anderen Kunden gekommen. Dieser habe ihn im Rahmen des Streitgesprächs rassistisch und fremdenfeindlich beleidigt und zudem verbal bedroht. Der 33-jährige Tatverdächtige befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch auf dem Parkplatz des Großmarktes. Dort stellten die Beamten seine Personalien fest. Er durfte anschließend seinen Weg fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts.
Polizisten nach Fußballspiel angegriffen
14.05 Uhr: Einsatzkräfte der Polizei wurden am Freitagabend nach einem Fußballspiel in Lichtenberg angegriffen. Nachdem das Regionalligaspiel im Stadion in der Normannenstraße störungsfrei verlaufen war, kam es gegen 21:25 Uhr beim Abstrom der Fußballfans zunächst zu Provokationen und anschließend zu tätlichen Angriffen auf die Einsatzkräfte. Dabei wurden fünf Polizeikräfte leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Zwei 18-Jährige, ein 23-Jähriger und ein 31-Jähriger wurden festgenommen. Sie mussten sich im Polizeigewahrsam Blutentnahmen unterziehen. Die Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung dauern an.
Razzia bei Drogenhändler im Märkischen Viertel
13.30 Uhr: Polizisten haben am Freitagvormittag im Ortsteil Märkisches Viertel einen 37 Jahre alten Mann festgenommen, nachdem sie bei einer Durchsuchung seiner Wohnung zahlreiche Drogen gefunden hatten. Er wurde noch gestern einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der entsprechend dem Antrag der Staatsanwaltschaft wegen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz Haftbefehl erlassen und in Vollzug gesetzt hat.
Ihm wird vorgeworfen, bereits seit längerem Amphetamin und Cannabis an unbekannte Abnehmer zu verkaufen. Nach Aufnahme der Ermittlungen im November 2024 verdichteten sich zunächst die Anhaltspunkte für eine rege Handelstätigkeit. Bei der gestern an seiner Wohnanschrift in der Finsterwalder Straße im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin erfolgten Durchsuchung konnten etwa 1,4 Kilogramm Amphetamin, weitere 94 verkaufsfertig verpackte Druckverschlusstütchen mit Amphetamin, 721 Ecstasy-Tabletten, etwa ein Kilogramm Marihuana und 800 Gramm Haschisch sowie verschiedene verschreibungspflichtige und dem Betäubungsmittelgesetz unterfallende Medikamente beschlagnahmt werden.

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Griffbereit neben den Drogen soll der Beschuldigte außerdem einen Baseballschläger, einen Schlagstock, eine Machete, sieben Einhandmesser und ein Springmesser abgelegt haben, um so im Bedarfsfall seine Handelstätigkeit absichern zu können. Außerdem musste der Kampfmittelräumdienst hinzugezogen werden, weil in der Wohnung Pyrotechnik gefunden wurde.
Auto in Staaken angezündet
12.15 Uhr: In Kreuzberg brannte in der vergangenen Nacht laut Polizei ein Auto. Gegen 0.40 Uhr bemerkte ein Taxifahrer Feuer im Frontbereich eines am Fahrbahnrand der Trebbiner Straße geparkten VW und alarmierte die Polizei. Hinzualarmierte Brandbekämpfer der Berliner Feuerwehr löschten die Flammen. Zwei neben dem VW stehende Autos, ein Hyundai und ein weiterer VW, wurden durch den Brand ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand. Nach bisherigen Erkenntnissen wird von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen. Weitere Ermittlungen führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.
Radfahrerin fährt bei Rot los und wird von Auto erfasst
11.10 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg hat sich eine Radfahrerin am Freitagnachmittag erhebliche Verletzungen zugezogen. Laut Polizei überfuhr die 47-Jährige gegen 17.30 Uhr bei Rot einen Fußgängerüberweg an der Straße des 17. Juni in Richtung S-Bahnhof Tiergarten. Gleichzeitig bog eine 32 Jahre alte Autofahrerin mit ihrem Wagen von der Bachstraße kommend nach links in die Straße des 17. Juni ein. Es kam zum Zusammenstoß. Dabei erlitt die Radfahrerin innere Verletzungen. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte.
Viele Verletzte nach Brand in Kreuzberger Wohnhaus
10.12 Uhr: Bei einem Brand in einem fünfgeschossigen Haus in Kreuzberg sind 16 Menschen verletzt worden, eine Person davon schwer. Vier von ihnen kamen laut Angaben eines Sprechers der Feuerwehr zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Zur Art der Verletzungen machte er zunächst keine Angaben.
Das Feuer in der Erdgeschosswohnung war am Morgen ausgebrochen. Inzwischen sei der Brand gelöscht, sagte der Sprecher. Acht Menschen wurden demnach mit sogenannten Brandfluchthauben aus dem Gebäude gerettet. Diese schützen vor dem Einatmen von Brandgasen .Die Brandursache war zunächst unklar. Die Feuerwehr war mit knapp 70 Einsatzkräften vor Ort.
Auto fährt gegen geparkten Transporter - Fahrer verletzt
9.50 Uhr: Ein Autofahrer hat in Basdorf (Landkreis Barnim) die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ist gegen einen geparkten Transporter gekracht. Der Mann wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Sein Auto war laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten, als es zu dem Zusammenstoß kam. Die Zühlsdorfer Straße musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Weitere Informationen gab es zunächst nicht.
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BM/dpa




