• Friedrichshain-Kreuzberg: Raser fährt auf Flucht vor Polizei beinahe Mutter und Kind an
  • Fahrzeuge der Bundeswehr in Spandau angezündet
  • Feuerwehr löscht Wohnungsbrand in Neukölln
  • Mehrere Brände an Brücken-Baustelle in Neukölln gelegt
  • Märkisches Viertel: Motorrad brennt – Flammen greifen auf Haus über

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 7. März 2025: Feuerwehr rettet Person aus Rummelsburger Bucht

21.16 Uhr: Am Freitagabend ist es zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr an der Rummelsburger Bucht gekommen. Um kurz vor 21 Uhr fuhren ein halbes Dutzend Einsatzwagen an das Ufer des Gewässers, darüber leuchtete ein Hubschrauber das Gebiet aus. Der Einsatz dauerte allerdings nur wenige Minuten. Wie Einsatzkräfte vor Ort mitteilten, ist eine Person ins Wasser gefallen, konnte aber schnell wieder herausgezogen werden. Sie wurde anschließend untersucht.

Feuerwehr Rummelsburger Bucht
Am Freitagabend war die Feuerwehr an der Rummelsburger Bucht im Einsatz.© Julian Würzer | Julian Würzer

Seniorin in Charlottenburg fällt auf Betrüger rein

14.29 Uhr: Eine Seniorin in Charlottenburg ist am Donnerstag Opfer von Betrügern geworden. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Unbekannter bei der 84-Jährigen angerufen und sich als ihr Enkel ausgegeben. Er erzählte der Frau unter Tränen, dass er einen schweren Unfall verursacht habe.

Im weiteren Verlauf des Telefonats sprach ein angeblicher Polizist. Er teilte der Frau mit, dass man von ihr eine Kaution in Höhe von 75.000 Euro benötigt, damit ihr Enkelkind nicht inhaftiert wird. Wenn sie das Geld nicht aufbringen könne, solle sie das gesamte Bargeld, das sie besitzt und alle Wertsachen wie Schmuck oder Münzsammlungen in eine Tüte packen, um sie einem angeblichen Gutachter zu übergeben.

Kurze Zeit später erschien ein Unbekannter an der Wohnung und nahm die Tüte, in der sich ein vierstelliger Geldbetrag, Uhren und diverser Schmuck befand, entgegen. Erst als der vermeintliche Enkel mit dem angeblichen Polizisten nicht bei ihr zu Hause erschienen, bemerkte die Seniorin den Betrug. Die weiteren Ermittlungen führt eine Fachdienststelle des Landeskriminalamtes.

Wilmersdorf: Mann bezahlt in Tankstelle – Dieb klaut Tasche mit Geld

14.18 Uhr: Ein Mann hat am Donnerstag eine Tasche mit Geld aus einem Auto an der Blissestraße in Wilmersdorf gestohlen. Zu dem Vorfall kam es gegen 17.30 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle während der 42 Jahre alte Autofahrer bezahlen war. Als er darauf aufmerksam wurde, verfolgte er den Verdächtigen, der in Richtung Am Volkspark lief. An einem Hauseingang holte der Unbekannte ein Reizstoffgerät heraus und attackierte seinen Verfolger damit. Letztendlich konnten Polizisten den 20 Jahre alten Verdächtigen festnehmen.

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Da der 20-Jährige in Folge des Reizgaseinsatzes ebenfalls unter Augenreizungen litt, wurde er zunächst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Danach kam er für eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam und wurde anschließend wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) übernommen.

Fußgänger läuft in Kreuzberg bei Rot und wird angefahren

13.31 Uhr: Ein Mann ist am Donnerstag bei einem Unfall in Kreuzberg verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 20-Jährige gegen 16.10 Uhr trotz roter Ampel über die Straße Hallesches Ufer gelaufen und von einem Auto erfasst worden. Der Autofahrer war auf der Busspur gefahren und hatte Fahrzeuge von rechts überholt.

Rettungskräfte brachten den 20-Jährigen mit multiplen Verletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Für die Unfallaufnahme war die Unfallstelle für mehrere Stunden gesperrt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City).

Razzia nach Raubüberfällen auf dem Alex

13.23 Uhr: Nach schweren Raubüberfällen im vergangenen Jahr hat die Polizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft am Donnerstag Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle im gesamten Stadtgebiet vollstreckt. Acht Wohnungen wurden durchsucht. Die Einsatzkräfte sicherten Beweismittel. Drei Personen wurden festgenommen.

Die Ermittlungen richten sich gegen elf Verdächtige im Alter von 15 bis 22 Jahren. Sie stehen im Verdacht, im Spätsommer und Herbst 2024 an Raubtaten auf dem Alexanderplatz bzw. in der Umgebung beteiligt gewesen zu sein, bei denen sie Geld, Handys und Uhren erlangten. Dabei sollen sie erhebliche Gewalt, auch unter Verwendung von Messern und Pfefferspray, angewendet haben. Einer der Opfer erlitt eine Kieferfraktur, zudem sollen zwei anderen die Zähne herausgeschlagen worden sein.

Fahrzeuge der Bundeswehr in Spandau angezündet

12.14 Uhr: Mehrere Fahrzeuge der Bundeswehr haben in der vergangenen Nacht auf einem Grundstück an der Straße Freiheit in Spandau gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, waren Passanten gegen 1.45 Uhr auf die Flammen aufmerksam geworden und hatten die Feuerwehr gerufen. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen. Es wurden insgesamt sieben Fahrzeuge beschädigt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Raser fährt auf Flucht vor Polizei beinahe Mutter und Kind an

12.10 Uhr: Die Polizei hat am Donnerstag einen Raser gestoppt. Zuvor war der 22-Jährige einem Polizisten gegen 16.30 Uhr an der Kreuzung Alt-Friedrichsfelde / Löwenberger Straße in Lichtenberg aufgefallen. An einer Ampel wurde er aufgefordert anzuhalten. Stattdessen fuhr der Autofahrer in den Gegenverkehr und versuchte zu flüchten. Er raste über die Frankfurter Allee in Richtung Schulze-Boysen-Straße.

Beim Abbiegen in den Wiesenweg fuhr er fast eine Mutter mit ihrem Kind an, die mit Fahrrädern unterwegs waren. In der Neuen Bahnhofsstraße in Friedrichshain-Kreuzberg schnitt ein Polizeiauto dem Autofahrer den Weg ab. Dieser versuchte zunächst noch, zu Fuß weiterzuflüchten, konnte jedoch schnell von den Polizisten gestoppt werden. Der 22 Jahre alte Beifahrer blieb im Wagen sitzen.

Wie sich herausstellte, war der Raser ohne gültigen Führerschein unterwegs und hatte einen Schlagring bei sich. Die Polizei stellte die Autoschlüssel sicher, da nicht klar war, wem das Auto gehörte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige am Ort entlassen. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

Koffer voller falscher Luxusware: Mann am Flughafen BER erwischt

Diese Dinge fanden Zöllner.
Diese Dinge fanden Zöllner.© Hauptzollamt Potsdam | Hauptzollamt Potsdam

10.12 Uhr: Mit drei Koffern und Handgepäck voller gefälschter Luxusartikel hat der Zoll in Berlin am Flughafen BER einen Mann erwischt. Die Zöllner stoppten den 28-Jährigen, als er durch den Ausgang für anmeldefreie Ware gehen wollte, wie das Hauptzollamt Potsdam mitteilte.

Im Gepäck des Mannes fanden die Beamten Schuhe, Kleidung und Taschen, die Etikette und Aufdrucke hochpreisiger Modemarken hatten, wie auf Fotos der Polizei zu sehen ist. Den Fahndern gegenüber gab der Mann bei der Kontrolle im Januar an, die Ware für 1000 Euro in Istanbul gekauft zu haben. Bestimmt seien die Artikel für Familie und Freunde in Guinea.

Eine Prüfung ergab laut Zoll schließlich, dass die Artikel gefälscht waren. Wären sie echt gewesen, hätten sie den Angaben zufolge einen Marktwert von 46.000 Euro. Die Zöllner leiteten ein Steuerstrafverfahren gegen den Mann ein. Nach dem Verfahren werde die Ware vernichtet, hieß es.

Motorradfahrer fährt bei Rot in Charlottenburg-Wilmersdorf – drei Verletzte

9.31 Uhr: Drei Menschen sind bei einem Unfall am Kurfürstendamm in Charlottenburg-Wilmersdorf verletzt worden. Nach Angaben der Polizei war ein 29 Jahre alter Motorradfahrer in Richtung Schlüter Straße über Rot gefahren. Daraufhin stieß er mit einer 30-jährigen Autofahrerin zusammen und riss einen 81-jährigen Fußgänger um. Der Motorradfahrer wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Die beiden anderen Beteiligten wurden nur leicht verletzt. Die Polizei ermittelt.

Wohl Internet-Ausfall in Friedrichshain nach Brand

Rauch kommt aus dem Kasten in Friedrichshain.
Rauch kommt aus dem Kasten in Friedrichshain.© Pudwell | Pudwell

6.32 Uhr: Ein Telekommunikationskasten an der Scharnweberstraße in Friedrichshain hat in der vergangenen Nacht gebrannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie viele Haushalte nach dem Brand kein Internet, Telefon- oder TV-Signal haben, war am Freitagmorgen unklar.

Mehrere Brände an Brücken-Baustelle in Neukölln gelegt

Die Feuerwehr löscht einen Brand in Neukölln.
Die Feuerwehr löscht einen Brand in Neukölln.© Pudwell | Pudwell

6.24 Uhr: Ein Mann soll in der vergangenen Nacht in Neukölln mehrere Brände an einer Brücken-Baustelle gelegt haben. Zeugen sollen ihn an der Lahnstraße Ecke Niemetzstraße, Niemetzstraße und anschließend im Mittelbuschweg gesehen haben. Er soll einen Kanister mit Benzin bei sich gehabt haben.

Ersten Informationen von vor Ort zufolge wurden durch die Feuer eine Gitterbox mit Schutt auf einem Gehweg, ein Pkw, Baustellenfahrzeuge, Baustellenzäune, Arbeitsgeräte an und in der Baustelle in Mitleidenschaft gezogen. Es handelt sich um die Baustelle vom Neubau der „Niemetzstraßen-Brücke“.

Eine schnell eingeleitete Nahbereichsabsuche der Polizei nach dem Verdächtigen soll erfolglos geblieben sein. 

Feuerwehr löscht Wohnungsbrand in Neukölln

Feuerwehrleute stehen vor dem Haus an der Ederstraße.
Feuerwehrleute stehen vor dem Haus an der Ederstraße.© Pudwell | Pudwell

6.18 Uhr: In einer Wohnung in der dritten Etage eines fünfgeschossigen Hauses an der Ederstraße in Neukölln hat es in der vergangenen Nacht gebrannt. Ersten Informationen von vor Ort zufolge konnte die Feuerwehr die brennenden Möbel schnell löschen und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Wohnungen verhindern. Mindestens zwei Personen seien von Rettungskräften gesichtet worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Ederstraße war während der Löscharbeiten mindestens zwei Stunden in beide Richtungen gesperrt.

Märkisches Viertel: Motorrad brennt – Flammen greifen auf Haus über

Das Motorrad brannte ab.
Das Motorrad brannte ab.© Peise | Peise

6.04 Uhr: Ein Motorrad ist am Donnerstagabend am Dannenwalder Weg im Märkischen Viertel (Reinickendorf) angezündet worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein Zeuge gegen 20.10 Uhr auf die brennende Abdeckung aufmerksam geworden. Als die Feuerwehr eintraf, standen das Motorrad und auch ein daneben geparktes Moped voll in Flammen. Das Feuer griff auf die Hauswand über.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste ein Teil der Anwohner das Gebäude verlassen. Es wurden keine Personen verletzt. Der Dannenwalder Weg war in der Zeit von 20.20 Uhr bis 21.25 Uhr zwischen Schorfheidestraße und Wentowsteig gesperrt. Die weiteren Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts Berlin.

BM/dpa