• Randalierer greift Polizisten in Pankow an und verletzt sie
  • Mann beleidigt Gruppe in U-Bahn-Zug in Mitte
  • Nachbarin hört Geräusche: Polizei nimmt Einbrecher in Charlottenburg-Nord fest
  • Neukölln: Islamophober Hintergrund – Moschee bedroht
  • Auf Friedhof in Dahlem: Männer mit Schusswaffe wollen Seniorin ausrauben

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 3. März 2025: Autofahrer erfasst beim Linksabbiegen Motorradfahrer in Steglitz

17.25 Uhr: Ein Mann ist am Montag bei einem Unfall in Steglitz verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein 82 Jahre alter Autofahrer gegen 9.45 Uhr von der Düppelstraße nach links auf die Dünther Straße abgebogen und hatte dabei einen entgegenkommenden 76 Jahre alten Motorradfahrer erfasst. Der Motorradfahrer stürzte und erlitt Verletzungen an Bein und Rumpf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Das Verkehrsunfallkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) ermittelt.

Jugendclub in Senftenberg mit Steinen beworfen

15.46 Uhr: Ein alternativer Jugendclub ist in Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) mit Steinen beworfen worden. Da bei der Attacke in der Nacht zu Sonntag ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand, auch das Haus blieb unbeschädigt.

Laut Polizei meldeten Besucher eine Gruppe, die mit Steinen den Club bewarf. Alarmierte Einsatzkräfte konnten vor Ort oder im Umfeld Verdächtige finden. Vor dem Gebäude lagen jedoch mehrere Steine. Noch am Abend seien Gäste des Clubs befragt worden, sowie Zeugen, die den Sachverhalt bestätigten. Die Ermittlungen dauerten zunächst an.

Auch interessant

Polizisten in Pankow angegriffen und verletzt

15.15 Uhr: Polizisten sind am Sonntagabend in Pankow angegriffen und verletzt worden. Die Polizei war wegen eines Randalierers in die Berliner Straße gerufen worden. Dort hörten sie Lärm in der 5. Etage eines Mehrfamilienhauses. Zudem waren im Treppenhaus über mehrere Etagen aufgeplatzte Farbeimer, Blumentöpfe, Erde und Mobiliar verteilt, die der Mann durch das Haus geworfen hatte.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Der 21-Jährige hörte auch bei Eintreffen der Beamten nicht auf, sondern bewarf sie mit Blumentöpfen und weiteren Gegenständen, wobei er sie auch bedrohte. Der einen undefinierbaren Gegenstand in der Hand hielt, zogen sich die Beamten zunächst zurück. Der Mann folgte ihnen allerdings und warf etwas in Richtung des Kopfes eines Polizisten, der ausweichen konnte. Der Mann trat den Beamten daraufhin, sodass er zu Boden stürzte. Ein weiterer Beamter stürzte bei der Verfolgung des Mannes über eine Metallkonstruktion.

Der Mann konnte schließlich festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er in einer psychiatrischen Abteilung aufgenommen wurde. Ein Beamter erlitt bei dem Einsatz einen Bruch der Hand, ein zweiter erlitt Schmerzen am Bein.

Rassistische Beleidigungen in Mitte

15.10 Uhr: Ein 65-Jähriger soll am Sonntagnachmittag in einem U-Bahn-Zug in Mitte mehrere Männer wegen ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt haben. Die Gruppe von fünf Männern war gegen 17.50 Uhr am U-Bahnhof Pankstraße in einen Zug der U8 Richtung Hermannstraße gestiegen. Ein 25-Jähriger, der deeskalieren wollte, wurde ebenfalls beleidigt, bedroht und angespuckt, so die Aussagen. Die Polizei nahm den offenbar betrunkenen 65-Jährigen im U-Bahnhof Alexanderplatz fest.

Einbrecher auf frischer Tat erwischt

15.04 Uhr: Die Polizei hat am frühen Montagmorgen in Charlottenburg drei Einbrecher auf frischer Tat geschnappt. Dienstkräfte hatten gegen 3.40 Uhr zwei Männer in der Wilmersdorfer Straße dabei beobachtet, wie sie sich an einer Ladentür zu schaffen gemacht hatten. Ein dritter stand offenbar „Schmiere“. Allerdings scheiterten die Männer bei dem Versuch, in den Laden einzubrechen und fuhren mit zwei Autos Richtung Stuttgarter Platz davon. Die Polizei nahm die drei Männer im Alter von 45, 48 und 52 Jahren fest und sicherte Spuren am Tatort. Die Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend entlassen.

Neukölln – Bedrohung mit islamophobem Hintergrund

13.13 Uhr: Am Sonntagnachmittag alarmierte ein Vorstand einer Moschee in Neukölln die Polizei. Demnach habe ein Vertreter des Gotteshauses, das sich in der Richardstraße befindet, am Samstagabend einen Brief sowie einen USB-Stick im Briefkasten gefunden. Darauf sollen sich Karikaturen sowie Anregungen zu Gewalt gegen Musliminnen und Muslime sowie Moscheen befunden haben. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Frau rassistisch beleidigt und bedroht

12.47 Uhr: Am Sonntagnachmittag ereignete sich in einer U-Bahn in Mitte eine rassistische Beleidigung. Laut Mitteilung betrat eine 33-jährige Frau gegen 17:25 Uhr am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße eine U-Bahn der Linie 8. Dort soll sie ein Mann auf Arabisch als Prostituierte bezeichnet haben. Außerdem soll er in gebrochenem Deutsch gefragt haben, warum die Frau kein Kopftuch trage. Zudem habe er noch gedroht, sie zu verletzen, falls er sie wiedersehe. Der Tatverdächtige habe dann am U-Bahnhof Jannowitzbrücke die U-Bahn verlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Festnahme nach versuchtem Fahrraddiebstahl in Friedrichshain

12.35 Uhr: Polizisten konnten am Sonntagabend einen Mann festnehmen, der in Friedrichshain ein Fahrrad klauen wollte. Gegen 20.15 Uhr sahen die Beamten an der Rüdersdorfer Straße einen 54-Jährigen vor einem Supermarkt. Dieser soll versucht haben, ein Fahrradschloss zu knacken. Die Polizisten sprachen ihn laut Mitteilung an, er soll versucht haben, zu flüchten. Die Beamten konnten ihn allerdings festhalten und aufs Revier bringen. Kurz zuvor soll der Mann bereits als Ladendieb aufgetreten sein, zudem soll er stark alkoholisiert (2,85 Promille) gewesen sein. Zur Stunde werde geklärt, ob der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt werde.

Festnahme nach versuchter Geldautomaten-Sprengung

12.32 Uhr: Polizei-Beamte konnten in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Mann festnehmen, der versuchte, einen Geldautomaten zu sprengen. Tatort war gegen 22.50 Uhr eine Bankfiliale in der Frankfurter Allee (Friedrichshain). Dort hatte ein Zeuge einen maskierten Mann beobachtet. Laut Mitteilung war ihm auf dem Gehweg vor der Filiale auch ein Auto aufgefallen, an dessen Steuer ein anderer Mann saß. Der Tatverdächtige sei zu Fuß geflüchtet, die Beamten konnten ihn dann aber in der Rigaer Straße festsetzen. Der andere Mann am Steuer des Fahrzeugs sei ebenfalls Richtung Rigaer Straße geflüchtet. Gegen den gefassten 25-Jährigen habe bereits ein Haftbefehl vorgelegen. Das Fahrzeug, ein Mercedes, konnte in Prenzlauer Berg sichergestellt werden, der Fahrer allerdings nicht ausfindig gemacht werden. Am Tatort deuteten die Beschädigungen am Automaten sowie die gefundenen Utensilien darauf hin, dass der Automat gesprengt werden sollte.

Vorfall in Steglitz – Unbekannte tritt Frau gegen Knie, verfolgt und beleidigt sie

11.17 Uhr: Der Staatsschutz hat die Ermittlungen zu einem Vorfall in Steglitz aufgenommen. Als eine 25-jährige Frau in der vergangenen Nacht gegen 1.15 Uhr mit ihrem Lebensgefährten aus dem Bus der Linie M48 aussteigen wollte, wurde sie von einer Frau daran gehindert. Zudem trat die Unbekannte der 25-Jährigen gegen das linke Knie. Nachdem die beiden aus dem Bus ausgestiegen waren, verfolgte und beleidigte die Unbekannte sie. Sie versuchte mehrfach, die 25-Jährige körperlich anzugreifen, was der Begleiter verhindern konnte.

Vier Unbekannte springen auf Dach von Berliner S-Bahn

S Bahn Surfer Marzahn
Am Sonntagnachmittag befinden sich vier Unbekannte auf einer S-Bahn.© Thomas Peise | Thomas Peise

11.46 Uhr: Am Sonntagnachmittag sind gegen 15.50 Uhr vier Unbekannte am S-Bahnhof Marzahn auf das Dach einer S-Bahn gesprungen. Den Vorgang bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei der Berliner Morgenpost. Ein Zeuge habe die Polizei alarmiert, die vier Personen, dem Anschein nach Jugendliche, konnten allerdings nicht festgesetzt werden.Bei der S-Bahn habe es sich um eine S7 Richtung Ahrensfelde gehandelt. Die Strecke zwischen Springpfuhl und Ahrensfelde war vorübergehend gesperrt.

Auch interessant

Amateurfußballspiel in Mitte eskaliert

11.28 Uhr: Ein Amateurfußballspiel am Sonntag in der Koloniestraße in Gesundbrunnen (Mitte) ist wegen einer heftigen Auseinandersetzung abgebrochen worden. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Neuruppin: Mann stirbt nach Explosion in seinem Haus

10.25 Uhr: Ein Mann ist nach einer Explosion in seinem Haus in Neuruppin (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) gestorben. Der 69-Jährige wurde mit einem Hubschrauber schwer verletzt in eine Klinik gebracht, wo er später seinen Verletzungen erlag, wie die Polizei mitteilte. Die 68 Jahre alte Ehefrau des Mannes blieb demnach unverletzt, kam aber zur Kontrolle ebenfalls in eine Klinik.

Zunächst war unklar, wie es zu der Explosion am Sonntagmorgen in dem Einfamilienhaus kam. Ein Feuer brach aus, das von der Feuerwehr laut Mitteilung gelöscht wurde. Das Haus gilt derzeit als einsturzgefährdet und soll stabilisiert werden. Erst dann könne der Brandort untersucht werden. Unklar war zunächst auch, ob der Mann infolge der Explosion oder des Brandes starb.

Auto brennt in Lichtenberg – Flammen greifen auf weitere Fahrzeuge über

10.21 Uhr: Ein Auto hat am Sonntag an der Frankfurter Allee in Lichtenberg gebrannt. Wie die Polizei mitteilte, brannten der weiße Ford Transit sowie ein danebenstehender Volkswagen vollständig aus. Durch die Hitze wurde ein weiteres Fahrzeug beschädigt. Weitere Ermittlungen zur Brandstiftung führt ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin.

Auf Friedhof in Dahlem: Männer mit Schusswaffe wollen Seniorin ausrauben

10.17 Uhr: Zwei Männer haben am Sonntag versucht, eine Frau auf dem Friedhof am Hüttenweg in Dahlem (Steglitz-Zehlendorf) zu überfallen. Den Polizei-Angaben zufolge stand die 74-Jährige um kurz vor 16 Uhr an einem Grab, als zwei Personen sie aufforderten, ihre Handtasche und ihren Autoschlüssel herauszugeben. Dabei hielt das Duo ihr jeweils eine Schusswaffe vor. Die Seniorin verweigerte die Herausgabe und rief laut um Hilfe. Daraufhin flüchteten die Männer in unbekannte Richtung. Die Seniorin blieb unverletzt. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd).

Frau muss nach Unfall in Wittenau aus Auto befreit werden

10.10 Uhr: Eine Frau ist am Sonntag bei einem Unfall in Wittenau (Reinickendorf) verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 22 Jahre alte Autofahrerin einem Autofahrer an der Tessenowstraße Ecke Oranienburger Straße gegen 5.45 Uhr die Vorfahrt genommen. Der Autofahrer soll mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. Nach dem Zusammenstoß flüchtete der Autofahrer in unbekannte Richtung.

Rettungskräfte befreiten die 22-Jährige aus ihrem Wagen. Mit Verletzungen am Becken wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Ermittlungen zum Unfall ergaben, dass der Geflüchtete ein 37-jähriger Mann ohne gültige Fahrerlaubnis ist. Außerdem war das Fahrzeug nicht zugelassen und es waren entwendete Kennzeichen angebracht. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) hat die weiteren Ermittlungen übernommen

Nachbarin hört Geräusche: Polizei nimmt Einbrecher in Charlottenburg-Nord fest

10.08 Uhr: Zwei Wohnungseinbrecher sind in der vergangenen Nacht in Charlottenburg-Nord festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte eine Nachbarin gegen 22.40 Uhr verdächtige Geräusche aus einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Heilmannring gehört und die Polizei verständigt. Als die Einsatzkräfte eintrafen, verließen zwei 28-jährige Männer gerade eine Wohnung. Bei den beiden fanden die Beamten Einbruchswerkzeuge und Wertsachen. Die Tatverdächtigen kamen in ein Polizeigewahrsam und sollen am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, der den Erlass von Haftbefehlen prüft. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) übernommen.

BM/dpa