- Vermisster aus Pflegeeinrichtung wird tot aufgefunden
- 14-jähriges Mädchen von mehreren Unbekannten verprügelt
- Kind rennt in Reinickendorf plötzlich auf die Straße – Auto erfasst Vierjährigen
- Mit Messer gedroht und geflüchtet – Polizei tasert 34-Jährigen
- Radfahrerin und Auto kollidieren – 80-Jährige schwer verletzt
- Mann nach Brand in Berlin-Neukölln schwer verletzt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 2. März 2025: Vermisster von Spaziergänger tot aufgefunden
17.01 Uhr: Am Sonntagvormittag fand ein Spaziergänger einen leblosen Mann in Buckow (Neukölln). Gegen 11 Uhr fand ein 64-Jähriger während seines Spazierganges auf dem Gelände des Vivantes Klinikums an der Zadekstraße den Toten auf einer Grünfläche und alarmierte die Polizei. Ebenfalls alarmierte Rettungskräfte sowie ein Notarzt stellten den Tod des Gefundenen fest. Ermittlungen ergaben, dass es sich dabei um einen seit dem 28. Februar 2025 als vermisst geltenden 86-jährigen Bewohner einer nahegelegenen Pflegeeinrichtung handelt. Genaueres zur Todesursache ist bislang nicht bekannt. Der Verdacht liegt jedoch nah, dass der Mann bei den niedrigen Temperaturen in der Nacht zu Sonntag erfroren ist. Die Ermittler können Fremdeinwirkung, also ein Verbrechen, als Ursache für den Tod des Mannes ausschließen. Auch über Selbstmordabsichten ist derzeit nichts bekannt geworden“, sagte Sprecherin Wack laut „BZ“. Das Todesermittlungsverfahren wird vom dafür zuständigen Fachkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) geführt.
14-Jährige wird von neunköpfiger Gruppe geschlagen und getreten
16.42 Uhr: In der Nacht zu Sonntag griffen mehrere Personen in Niederschöneweide (Treptow-Köpenick) eine Jugendliche an. Dem bisherigen Ermittlungsstand zufolge soll eine 14-Jährige gegen 22:30 Uhr auf einem Parkplatz an der Schnellerstraße nach Streitigkeiten aus einer neunköpfigen Personengruppe heraus aufgefordert worden sein, sich auf den Boden zu knien und einer bisher noch unbekannten Tatverdächtigen die Hände und beschuhten Füße zu küssen. Die Tatverdächtige soll dem Mädchen beim Küssen ihrer Füße ins Gesicht getreten haben. Die anderen Personen der Gruppe sollen daraufhin die auf dem Boden liegende Jugendliche ebenfalls getreten und geschlagen haben.
Darüber hinaus soll eine Person der Gruppe das Tatgeschehen mit einem Smartphone gefilmt haben. Anschließend wurde der 14-Jährigen das Handy weggenommen und in die nahegelegene Spree geworfen. Durch die Gewaltanwendungen erlitt das Mädchen diverse Verletzungen im Gesicht und klagte über Schmerzen an einem Handgelenk und den Beinen. Alarmierte Rettungskräfte brachten die 14-Jährige, die deutlich unter dem Eindruck des Geschehenen stand, zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Namhaftmachung der Tatverdächtigen, übernimmt ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost).
Teenager machen Motorradrennen auf Parkplatz – Beinahe-Zusammenstoß mit Autofahrer
16.31 Uhr: Am gestrigen Sonnabendabend trugen zwei Motorradfahrer auf einem Parkplatz im Ortsteil Mahlsdorf in Marzahn-Hellersdorf Beschleunigungsrennen aus. Zeugenaussagen ergaben, dass ein 17- und ein 18-Jähriger gegen 19 Uhr auf einem Kundenparkplatz an der Straße Alt-Mahlsdorf mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf Motorrädern hin- und hergefahren sein sollen. Dabei sei ein Unfall mit einem unbeteiligten Autofahrer nur durch eine Gefahrenbremsung vermieden worden. Alarmierte Einsatzkräfte beschlagnahmten die Führerscheine der beiden Personen und leiteten Strafermittlungsverfahren wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen ein.
19-Jähriger seilt sich an Haus ab und stürzt ab
14.52 Uhr: Ein 19-Jähriger ist in der Nacht zu Sonntag in Kreuzberg aus großer Höhe gestürzt. Wie die Polizei mitteilte, alarmierte gegen 23.30 Uhr eine Zeugin die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus an der Skalitzer Straße, nachdem sie gesehen hatte, wie sich ein Mann an der Fassade des Hauses abseilte und dann hinunterstürzte. Die Einsatzkräfte fanden den 19-Jährigen auf einem Vordach liegend und riefen Rettungskräfte hinzu. Unter dem Einsatz technischer Hilfsmittel retteten diese den Verletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll nach derzeitigem Stand nicht bestehen. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches und zum Grund des Abseilens dauern an.
Mit Messer gedroht und geflüchtet – Polizei tasert 34-Jährigen
13.20 Uhr: Ein 34-Jähriger hat am Samstagvormittag in Mahlsdorf (Bezirk Marzahn-Hellersdorf) den Mitarbeiter eines Autohauses mit einem Messer bedroht. Wie die Polizei mitteilte, betrat der Mann gegen 11.15 Uhr das Geschäft an der Straße Alt-Mahlsdorf. Dort setzte er sich an den Arbeitsplatz eines 47-Jährigen, legte ein Messer auf den Tisch und äußerte zusammenhangslose Bemerkungen. Der Mitarbeiter fühlte sich bedroht und alarmierte die Polizei. Als der Tatverdächtige die Einsatzkräfte hörte, eilte er nach draußen. Mit einem Auto flüchtete er stadtauswärts auf der B1, die Polizisten verfolgten ihn. Bei seiner Flucht fuhr der Tatverdächtige Slalomlinien und wechselte auf die Gegenfahrbahn. Kurz vor der Kreuzung Kressenweg touchierte er fünf Fahrzeuge des Gegenverkehrs und eine Bordsteinkante, bevor er mit einem bereits querstehenden Einsatzwagen kollidierte und zum Stehen kam. Unter dem Einsatz eines Tasers holten die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen aus dem Fahrzeug und brachten ihn zu Boden. Dort leistete der 34-Jährige Widerstand, sodass abermals der Taser eingesetzt wurde. Rettungskräfte brachten den Mann in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses. Er soll noch heute einem Ermittlungsgericht vorgeführt werden. Im Rahmen der Festnahme des Tatverdächtigen erlitt ein Polizeibeamter Verletzungen an einem Arm, setzte seinen Dienst jedoch fort.
Kind rennt in Reinickendorf plötzlich auf die Straße – Auto erfasst Vierjährigen
12.44 Uhr: Ein 32 Jahre alter Autofahrer hat am Samstag in Reinickendorf ein vierjähriges Kind angefahren. Wie die Polizei berichtete, hatte sich das Kind gegen 17.15 Uhr von der Hand seiner Großmutter losgerissen. Der Junge sei dann zwischen zwei Fahrzeugen auf die Straße gelaufen. Der 32-jährige Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr das Kind an. Rettungskräfte brachten es mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus.
Toter Mensch auf Baugelände gefunden
12.10 Uhr: In Berlin ist ein lebloser Mensch auf einem Baugelände gefunden worden. Das teilte die Polizei mit, die gemeinsam mit einem Notarzt zu dem Gelände im Stadtteil Neukölln gerufen wurde. Der Notarzt stellte vor Ort den Tod des Menschen fest. Die Einsatzkräfte wurden gegen 11 Uhr zu dem Baugelände in den Juchaczweg gerufen. Es gab zunächst keine weiteren Informationen dazu, wie der Mensch starb. Derzeit laufen die Ermittlungen.
Radfahrerin und Auto kollidieren – 80-Jährige schwer verletzt
12.02 Uhr: Bei einem Verkehrsunfall in Templin (Landkreis Uckermark) ist eine 80–jährige Radfahrerin schwer am Kopf verletzt worden. Die Frau sei seitlich mit einem Auto kollidiert, erklärte ein Sprecher der Polizei. Durch diese Berührung sei die Frau gestürzt. Wie es zu dem Zusammenstoß kam, ist völlig unklar. Nach dem Unfall am Samstag wurde die Frau per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Polizei ermittelt nun.
Mann nach Brand in Berlin-Neukölln schwer verletzt
11.19 Uhr: In Neukölln ist ein Mann bei einem Feuer schwer verletzt worden. Der 66-Jährige hielt sich in seiner Wohnung im Erdgeschoss in der Kirchhofstraße auf, als das Feuer ausbrach, wie die Polizei mitteilte. Feuerwehr und Polizei rückten zum Einsatzort aus. Der 66-jährige Mann wurde vor Ort reanimiert und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Sieben weitere Personen wurden aus dem Mehrfamilienhaus unverletzt in Sicherheit gebracht. Die Polizei ermittelt derzeit zur Brandursache und geht dabei von fahrlässiger Brandstiftung aus. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Dabei musste die Straße bis zum Morgen gesperrt werden. Derzeit laufen die Ermittlungen.
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BM/dpa


