Das Büro des CDU-Bundestagsabgeordneten Jan-Marco Luczak ist erneut beschmiert worden. In der Nacht zu Donnerstag wurden Eingangsbereich und Fassade des Gebäudes in der Schöneberger Kolonnenstraße großflächig mit hellblauer Farbe bespritzt – offenbar in Anspielung auf die AfD.

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Luczak zeigte sich entsetzt von dem erneuten Angriff: „Der Wahlkampf bekommt langsam totalitäre Züge. Insbesondere die CDU steht im Fadenkreuz, wir hatten sogar schon körperliche Angriffe auf ehrenamtliche Helfer. Es wird versucht, uns mit Gewalt einzuschüchtern und mundtot zu machen“, hieß es in einer Erklärung. Er sieht den Grund für die Attacken vor allem in der Migrationspolitik der CDU: „Als Politiker der CDU werde ich als ,Nazi‘ und ,Faschist‘ beleidigt. Und das nur, weil ich die offenkundigen Probleme bei der illegalen Migration anspreche.“ Für ihn ist klar: „Ich lasse mich nicht mundtot machen. Ich kämpfe weiter für meine Überzeugungen, jetzt erst recht!“

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Schon vergangene Woche war Luczaks Büro beschmiert worden

Die Farbattacke ist bereits der zweite Angriff auf Luczaks Büro innerhalb weniger Tage. Bereits vergangen Mittwoch war es mit dem Spruch „Steigbügelhalter 1930“ beschmiert worden. Luczak postete auf der Plattform X ein Foto seines beschmierten Büros und verurteilte den Angriff mit den Worten: „Die Gleichsetzung der CDU mit Nazis in der Debatte zum Stopp der illegalen Migration ist unerträglich und relativiert die Gräuel der NS-Zeit.“ Der Abgeordnete erstatte Anzeige. Nun ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin.

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Vermehrt Angriffe gegen die CDU aber auch andere Parteien

Seit der gemeinsamen Bundestagsabstimmung mit der AfD zur Migrationspolitik sehen sich insbesondere CDU-Wahlkämpfer Angriffen ausgesetzt. So wurden bereits vergangene Woche zwei Wahlkämpfer der CDU-Jugendorganisation Junge Union in Schöneberg angegriffen. Doch auch die anderen Parteien berichten vermehrt von Angriffen gegen ihre Mitglieder und Büros.

jst/BM