Große Neuerung im Zoo Berlin: Endlich sind die Panda-Zwillinge Leni und Lotti gemeinsam mit ihrer Mama Meng Meng im verglasten Gehege zu sehen. Fünf Monate sind die beiden Jungtiere jetzt alt. Bislang waren sie nur einzeln in ihrem Babybettchen zu bestimmten Zeiten für Besucher sichtbar. Doch längst sind sie groß genug, um aus dem Bett herauszukrabbeln.
Leni und Lotti fangen an, am Bambus zu knabbern
„Leni und Lotti entwickeln sich hervorragend,“ sagt Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem. In den vergangenen Wochen hätten die Zwillinge alles gelernt, was sie bräuchten, um ihrer Mutter eigenständig folgen zu können. „Sie fangen inzwischen auch schon an, spielerisch am Bambus zu knabbern“, so Knieriem. Es sei eine Freude, den Dreien zuzuschauen.

Für Panda-Mutter Meng Meng ist es nach den Brüdern Pit und Paule die zweite Zwillingsgeburt in Berlin. Daher ist es kein Wunder, dass sie sich ganz routiniert im Umgang mit ihrem Nachwuchs zeigt. Gelassen knabbert sie am Bambus, während die beiden Jungtiere in unmittelbarer Nähe herumklettern und auch mal herunterpurzeln.
Besucher sollten immer Geduld mitbringen
Panda-Fans können nun die neugierigen Erkundungstouren, ausgedehnten Kuscheleinheiten und wohlverdienten Nickerchen der Zwillinge mit ihrer Mama selbst beobachten. Allerdings kann die Panda-Familie wählen, ob und wann sie sich für Ruhezeiten in den rückwärtigen Stall zurückziehen möchte. Besucher sollten Geduld mitbringen.
Die beste Chance, die Familie aktiv zu erleben, bietet sich am Vormittag. Und falls die Jungtiere mit der Mutter gerade nicht zu sehen sind, ist immer noch Panda-Vater Jiao Qing auf der anderen Seite des Panda Gardens da. Er lebt von der Familie getrennt in seinem eigenen Bereich.



