- Mann tot in Hausflur gefunden – Verdacht auf Tötungsdelikt
- Razzia bei Fahrraddieben erfolgreich
- Polizei identifiziert Hotel-Räuber
- 49-Jähriger baut betrunken Unfall mit geklautem Auto
- Drei brennende Autos in Spandau
- Jugendliche Möchtegern-Räuber scheitern kläglich
- Polizei fasst Tankstellenräuber
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 30. Januar 2025: Mann leblos in Hausflur – Verdacht auf Tötungsdelikt
19.34 Uhr: Ein 59 Jahre alter Mann ist in Berlin-Marzahn mutmaßlich getötet worden. Der Mann lag leblos in einem Hausflur, als die Polizei am frühen Abend an dem Tatort in der Märkischen Allee eintraf, wie eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Sanitäter hätten nur noch den Tod feststellen können.

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Ein Mann konnte im Hausflur festgenommen werden. Zuvor soll es eine Auseinandersetzung gegeben haben. Die Sprecherin macht zunächst keine weiteren Angaben, auch nicht zu einer möglichen Tatwaffe und der Todesursache. „Wir gehen aktuell von einem Tötungsdelikt aus. Die Mordkommission hat die weiteren Ermittlungen übernommen.“
Razzia gegen Fahrraddiebe – fünf Verhaftungen
15.45 Uhr: Am Donnerstagmorgen durchsuchten Polizei und Staatsanwaltschaft in Oberschöneweide, Neukölln, Friedenau und Friedrichshain mehrere Gebäude wegen des Verdachts des bandenmäßigen Fahrraddiebstahls und der Hehlerei. Fünf Personen wurden dabei aufgrund bereits vorliegender Haftbefehle festgenommen.
Nach intensiven Ermittlungen einer speziell bei der Polizei gegründeten Ermittlungsgruppe (EG Sattelschlepper) und der Staatsanwaltschaft Berlin besteht der Verdacht, dass sich die Beschuldigten im August 2023 in Schöneweide zusammengeschlossen haben sollen, um Fahrräder, E-Bikes und Fahrradzubehör wie etwa Fahrradanhänger zu entwenden und an außenstehende Dritte weiterzuverkaufen. Die Mitglieder der aus mindestens sieben Personen bestehenden mutmaßlichen Bande sollen miteinander verwandt sein, auch ein strafunmündiger Junge soll sich an den Taten beteiligt haben.
Zwischen Oktober und November 2024 soll die Gruppe so mindestens 19 Fahrräder und drei lediglich mittels Schnellspanner fixierte Fahrradsättel und E-Bikes entwendet haben. Der Versuch des Diebstahls eines E-Roller scheiterte an einer PIN-Sicherung. Der Gesamtschaden beläuft sich nach jetzigem Stand auf mehrere 100.000 Euro.

An dem Einsatz waren rund 250 Polizeikräfte beteiligt. Bei den Durchsuchungen stellten sie zahlreiche Beweismittel sicher, darunter gestohlene Fahrräder, E-Bikes, Fahrradanhänger und Tatwerkzeuge. Außerdem wurde Bargeld in Höhe von 24.450 Euro eingezogen. Die Festgenommenen im Alter von 20 bis 40 Jahren werden nun einem Ermittlungsrichter zur Entscheidung über die Invollzugsetzung der Haftbefehle vorgeführt.
Polizei identifiziert mutmaßlichen Hotel-Räuber
15.06 Uhr: Die Polizei hat nach eigenen Angaben den Tatverdächtigen zu einem Überfall auf ein Hotel in Prenzlauer Berg identifiziert. Es handelt sich um einen 31 Jahre alten Mann, der bereits wegen eines anderen Delikts in Haft ist. Der Mann soll im September 2024 mit einer Schusswaffe eine Hotelangestellten bedroht und Geld erbeutet haben.
49-Jähriger betrunken am Steuer von geklautem Auto erwischt
13.33 Uhr: In Wedding nahm die Polizei gestern Abend einen 49-Jährigen fest, der mit einem mutmaßlich gestohlenen Auto gegen eine Säule gefahren war. Der Vorfall ereignete sich laut Polizei auf einem Supermarktparkplatz in der Reinickendorfer Straße. An der Säule und am Auto entstand Sachschaden. Bei der Kontrolle des Mannes bemerkten die Einsatzkräfte Alkoholgeruch. Eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von über 3,9 Promille.
Außerdem stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen Fahrzeugschlüssel und keine Fahrerlaubnis hatte. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Halter des Renault den Wagen am Mittag in der nahegelegenen Sprengelstraße abgestellt hatte. Er gab an, den Tatverdächtigen nicht zu kennen. Der 49-Jährige wurde festgenommen. Im Polizeigewahrsam musste er sich einer Identitätsfeststellung und einer Blutentnahme unterziehen.

Polizei fasst Tankstellenräuber
11.50 Uhr: Gestern Abend nahmen Polizisten in Waidmannslust zwei mutmaßliche Tankstellenräuber fest. Ein Polizeibeamter außer Dienst bemerkte gegen 20 Uhr zwei dunkel gekleidete Männer, die sich in der Nähe einer Tankstelle am Oraniendamm verdächtig verhielten. Hinzugerufene Zivilkräfte beobachteten dann, wie sich das Duo zunächst maskierte und dann die Tankstelle betrat. Die beiden Männer bedrohten in der Folge eine 61-jährige Mitarbeiterin und drängten sie zum Öffnen der Kasse. Als die Räuber kurz darauf mit Geld aus den Verkaufsräumen flüchten wollten, griffen die Kräfte zu und nahmen die beiden fest, wobei sich ein Beamter leicht an einer Hand verletzte. Anschließend wurden der 22-Jährige und der 23-Jährige in ein Polizeigewahrsam gebracht, dort erkennungsdienstlich behandelt und der Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 (Nord) überstellt. Sie sollen heute einem Ermittlungsgericht zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden.
Jugendliche Möchtegern-Räuber scheitern kläglich
11.45 Uhr: Am Mittwochabend haben Polizisten zwei Jugendliche nach einem Raubversuch in Kreuzberg festgenommen. Gegen 21 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Zeuge die Polizei zum Checkpoint Charlie. Er berichtete, dass er über einen längeren Zeitraum drei Jugendliche dabei beobachten konnte, wie sie mutmaßlich einen Souvenirshop an der Friedrichstraße ausgespäht haben sollen. Als keine Passanten und Kundinnen sowie Kunden mehr im Bereich des Geschäftes gewesen seien, habe sich einer der Jugendlichen maskiert und ein Pfefferspray hervorgeholt. Jedoch war inzwischen die Eingangstür des Geschäftes verschlossen worden. Nach mehrmaligem vergeblichen Rütteln ergriffen die Jugendlichen die Flucht. Die Polizeikräfte griffen zwei von ihnen in der Nähe auf. Es handelte sich um einen 15- und einen 16-Jährigen. Der 15-Jährige führte ein Pfefferspray und Kleidung zur Maskierung mit sich. Beide wurden zur Feststellung der Identitäten zu einem Polizeiabschnitt gebracht und später von dort von Angehörigen abgeholt. Das Kommissariat für Jugenddelikte der Polizeidirektion 5 (City) hat die Ermittlungen zu dem versuchten schweren Raub übernommen.
Polizei nimmt Sprayerin in Johannisthal fest
10.46 Uhr: Polizisten haben in der Nacht zu Donnerstag eine mutmaßliche Graffitisprayerin in Johannisthal festgenommen. Ein Fahrradfahrer bemerkte gegen 22:45 Uhr drei Personen unter der Massantebrücke, die offenbar eine Schallschutzwand mit einem Graffiti beschmierten, und alarmierte die Polizei. Kurz darauf nahmen Polizistinnen und Polizisten eine 28-Jährige am Ort fest, die diverse Spraydosen bei sich trug und Farbanhaftungen an der Kleidung hatte. Die beiden mutmaßlichen Mittäter konnten entkommen. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten die Spraydosen und brachten die Festgenommene zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Im Anschluss wurde sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamts Berlin.
Zwei Männer in Wedding durch Messerstiche verletzt
10.34 Uhr: Gestern Abend wurden nach Polizeiangaben in Wedding zwei Männer durch Messerstiche verletzt. Ein 26-Jähriger gab an, er habe sich gegen 21.25 Uhr in einem Toilettenhäuschen in der Müllerstraße befunden, als ein bislang Unbekannter den Eingang geöffnet und unvermittelt mit einem Messer auf ihn eingestochen habe. Dabei soll der Unbekannte den Fuß seines Gegenübers durchstochen haben. Ein 22-Jähriger gab an, er habe einen Streit zwischen zwei Personen schlichten wollen. Dabei habe ihn einer der Streitenden mit einem Messer an der Hand verletzt. Bei beiden Körperverletzungen soll es sich um denselben Täter handeln, er habe sich anschließend in unbekannte Richtung entfernt. Hintergrund sollen Streitigkeiten im Drogenmilieu gewesen sein. Alarmierte Rettungskräfte brachten die beiden Verletzten zu ambulanten Behandlungen in Krankenhäuser. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat.
Drei brennende Autos in Spandau
7.32 Uhr: Gestern Abend haben in Spandau drei Autos gebrannt. Wie die Polizei schreibt, alarmierte ein Passant gegen 23.30 Uhr Polizei und Feuerwehr in die Nauener Straße, nachdem er dort ein Feuer an einem geparkten Auto entdeckt hatte. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, brannten bereits ein Renault und zwei Fords. Die Brandbekämpfer löschten die Flammen. Der Renault und ein Ford brannten komplett aus. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts ermittelt.
Pkw prallt auf der Allee der Kosmonauten gegen einen Baum
5.58 Uhr: Gestern Nachmittag gegen 16 Uhr verlor ein Pkw-Fahrer auf der Allee der Kosmonauten in Marzahn die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde das Auto erheblich beschädigt. Ob der Fahrer verletzt wurde ist noch nicht bekannt.

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BM/dpa




