• Mann nach Streit in Kneipe in Neukölln niedergestochen
  • Reste der Berliner Mauer durch Kritzeleien verunstaltet
  • Geldautomat in Falkenberg gesprengt
  • Schöneberg: Jugendliche besprühen Frau in Bus mit Reizgas
  • Personen schlagen und treten Jugendlichen in Hellersdorf
  • Drei Autos brennen in Spandau

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 28. Januar 2025: Geldbörse im Möbelhaus gestohlen in Schöneberg – Polizei nimmt Dieb auf Parkplatz fest

17.20 Uhr: Ein Dieb ist am Montag in Schöneberg festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten Einsatzkräfte gegen 19.45 Uhr einen 32-Jährigen beobachtet, der in einem Möbelhaus am Sachsendamm Ausschau nach unbeaufsichtigten Gegenständen hielt. Bei einer für ihn günstigen Gelegenheit griff er sich einen unbeaufsichtigten Einkaufswagen mit einer Handtasche darin. Diesen schob er in eine andere Abteilung und nahm die Geldbörse aus der Tasche. Fahnder stellten ihn auf dem Parkplatz. Der Tatverdächtige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und soll am Dienstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen hat ein Fachkommissariat des Landeskriminalamts Berlin übernommen.

Russischer Terrorfinanzierer in Berlin festgenommen

17.13 Uhr: Sicherheitsbehörden haben am Montag in Berlin einen mutmaßlichen Unterstützer der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) festgenommen. Das teilte die Generalbundesanwaltschaft am Dienstag mit. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

Polizei fasst zufällig mutmaßlichen Sexualstraftäter auf der A12

14.32 Uhr: Polizeibeamte haben auf der Autobahn 12 einen wegen Vergewaltigung per Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Im Rahmen von Grenzkontrollen kontrollierten die Einsatzkräfte am Montagabend einen Reisebus, der aus Polen kam, wie es von der Polizei hieß.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

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Bei der Überprüfung der Personalien eines 30 Jahre alten Mannes stellte sich dann heraus, dass gegen ihn ein Untersuchungshaftbefehl wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung vorliegt. Den hat das Amtsgericht Verden verhängt. Der Mann wurde festgenommen und wird nun dem Haftrichter vorgeführt.

Betrunkenes Duo bricht Fahrgast in S-Bahn die Nase

14.04 Uhr: Zwei Männer haben am Montag auf einen 45-Jährigen in einer S-Bahn eingeschlagen. Wie die Bundespolizei mitteilte, waren die drei Männer in der S9 gegen 21.20 Uhr in einen Streit geraten. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung. Die Männer brachen dem 45-Jährigen die Nase. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei nahm das betrunkene Duo am Bahnhof Alexanderplatz in Mitte vorläufig fest. Alkoholtests ergaben 3,24 und 3,78 Promille. Die Überprüfung der Personalien des 53-Jährigen ergab, dass dieser gegen das Einreiseverbot verstoßen hat. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen die 53- sowie 27-jährigen polizeibekannten Männer. Zudem leiteten Beamte ein Strafverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthaltes gegen den 53-Jährigen ein.

Reste der Berliner Mauer durch Kritzeleien verunstaltet

13.15 Uhr: In der vergangenen Nacht bemerkten Polizeikräfte Farbschmierereien an einem Abschnitt der East Side Gallery in der Mühlenstraße in Friedrichshain. Gegen 0:10 Uhr stellten sie die Schriftzüge in arabischer Sprache mit Bezug zum Nahostkonflikt an dem Teil des Restes der Berliner Mauer fest, auf dem die Flagge der Bundesrepublik Deutschland und der Davidstern abgebildet sind. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts Berlin führt die weiteren Ermittlungen.

Männer reißen Wahlplakat in Marzahn runter

11.22 Uhr: Zwei Männer haben am Montag gegen 18.30 Uhr an der Poelchaustraße Ecke Murtzaner Ring in Marzahn ein Wahlplakat von einer Laterne gerissen. Alarmierte Polizisten trafen an der Bruno-Baum-Straße auf vier Personen im Alter von 15 bis 20 Jahren. Ein 19- und ein 20-Jähriger gaben die Tat auf Nachfrage zu. Nachdem ihre Personalien festgestellt wurden, wurden sie wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Staatsschutz.

Personen schlagen und treten Jugendlichen in Hellersdorf

10.32 Uhr: Ein Jugendlicher ist am Montag in Hellersdorf verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatten Personen aus einer 15 bis 20-köpfigen Gruppe den 16-Jährigen gegen 19.30 Uhr in der Kurt-Weil-Gasse nach Streitigkeiten angegriffen. Sie brachten ihn zu Boden, schlugen und traten ihn. Vor dem Eintreffen der Polizei flüchteten die Angreifer. Den Einsatzkräften gelang es kurz darauf, drei Tatverdächtige, ein 14- und ein 16-Jähriger sowie eine 37 Jahre alte Frau, in der Nähe festzunehmen. Nachdem ihre Personalien festgestellt wurden, konnten sie wieder gehen.

Der Jugendliche erlitt Prellungen und Hautabschürfungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die drei Tatverdächtigen müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zur Namhaftmachung der weiteren Tatverdächtigen, übernahm das Kommissariat für die Bekämpfung von Jugenddelikten der Polizeidirektion 3 (Ost).

Drei Autos brennen in Spandau

10.18 Uhr: Am Dienstagmorgen hat laut Polizei in Hakenfelde (Spandau) ein Auto gebrannt. Gegen 3 Uhr alarmierte eine 54-jährige Zeugin die Feuerwehr zu einem Parkplatz an der Schönwalder Allee Ecke Cautiusstraße, nachdem sie Flammen an dem geparkten VW bemerkt hatte. Beim Eintreffen der Polizei hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brand bereits gelöscht. Der VW war vollständig ausgebrannt, ein nebenstehender Renault sowie ein Citroen wurden durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Nach bisherigem Erkenntnisstand soll es sich um eine Brandstiftung handeln. Weitere Ermittlungen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts Berlin übernommen.

Schöneberg: Jugendliche besprühen Frau in Bus mit Reizgas

10.16 Uhr: In Schöneberg haben am Montag zwei Jugendliche eine Frau in einem Bus mit Reizgas besprüht und später bei der Festnahme Widerstand geleistet. Gegen 14.50 Uhr kam es laut Polizei an der Leberstraße Ecke Gustav-Müller-Platz in einem BVG-Bus der Linie 204 in Fahrtrichtung Zoologischer Garten zu einem Streit zwischen der 29-Jährigen und den beiden Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren. Die Frau hatte die beiden ermahnt, nachdem sie sich lautstark und aggressiv unterhalten und Gegenstände auf den Boden geworfen hatten. Einer der beiden Jugendlichen sprühte der Frau daraufhin Reizgas ins Gesicht. Anschließend stieg das Duo aus und flüchtete in Richtung S-Bahnhof Südkreuz.

Die 29-Jährige erlitt Atemwegsbeschwerden und wurde von alarmierten Rettungskräften zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch eine 38 Jahre alte Frau und ein 60 Jahre alter Mann, beide Fahrgäste im Bus, klagten über Atembeschwerden. Sie wurden am Ort behandelt.

Eine gute Stunde später erkannte ein Fahrgast aus dem Bus die beiden Jugendlichen in einem anderen Bus der Linie 204 in der Potsdamer Straße wieder und wählte den Notruf. Einsatzkräfte griffen die beiden Jugendlichen in der Nähe auf und nahmen sie fest, nachdem die beiden zunächst versucht hatten zu flüchten. Gegen die polizeilichen Maßnahmen leisteten die Jugendlichen Widerstand.

Eine Beamtin und ein Beamter wurden dadurch verletzt. Die Beamtin musste daraufhin ihren Dienst vorzeitig beenden. Der 14-Jährige musste sich im Polizeigewahrsam erkennungsdienstlichen Maßnahmen unterziehen. Bei ihm fanden die Einsatzkräfte gefälschte Geldscheine. Anschließend wurde er in die Obhut eines Verwandten übergeben. Den 15-Jährigen holte seine Mutter nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf dem Polizeiabschnitt ab

Geldautomat in Falkenberg gesprengt

9.40 Uhr: Unbekannte Täter haben in Falkenberg (Landkreis Elbe-Elster) einen Geldautomaten einer Bankfiliale gesprengt. Nach Angaben der Polizei hörten Anwohner gegen 3 Uhr einen lauten Knall. Kurz darauf seien Männer gesehen worden, die aus dem Gebäude liefen und mit einem Auto Richtung Uebigau wegfuhren. 

Wie hoch der Schaden ist, ob und wie viel Geld gestohlen wurde, werde noch ermittelt, so die Polizei. Vor dem Gebäude lagen nach der Sprengung Glassplitter. Nach den Tätern fahnden Spezialisten des Landeskriminalamts Brandenburg.

Neukölln: Mann nach Streit in Kneipe niedergestochen

8.32 Uhr: Am frühen Dienstagmorgen ist die Polizei zu einer gefährlichen Körperverletzung nach Neukölln alarmiert worden. Zwei Männer im Alter von 21 und 29 Jahren sollen gegen 3 Uhr vor einem Lokal in der Hermannstraße in Streit geraten sein. Der 21-Jährige habe in der Folge den Älteren mit einem Messer attackiert und an den Armen sowie Händen verletzt.

Der Tatverdächtige konnte am Ort festgenommen und in ein Polizeigewahrsam gebracht werden. Der verletzte 29-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren, noch andauernden Ermittlungen hat ein Fachkommissariat übernommen.

BM/dpa