Seit der Einführung der Taser bei der Berliner Polizei im Mai 2024 wurden diese insgesamt 49 Mal eingesetzt. Das sage Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Der Einsatz wurde insgesamt 71 Mal angedroht.

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„Taser können Leben retten“, so Slowik Meisel weiter. So hätte zuletzt in Karlshorst (Lichtenberg) durch einen Einsatz des Distanz-Elektro-Impulsgerät (DEIG) – so der offizielle Name – ein bewaffneter Ladendieb gestellt werden können. „Der Schusswaffeneinsatz der Polizei ist damit verhindert worden.“ Nur durch den Taser gelang es, den Mann festzunehmen. Die Geräte würden Leben retten.

Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel.
Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel.© dpa | Bernd von Jutrczenka

Geräte werden auf den Abschnitten vorrätig gehalten

Zum Ende des vergangenen Jahres waren bei der Berliner Polizei rund 250 Taser im Einsatz, sagte Innenstaatssekretär Chrstian Hochgrebe (SPD). Die Geräte seien in den Direktionen und bei der Brennpunkt- und Präsenzeinheit (BPD) vorrätig.

Die Taser würden auf den Abschnitten vorrätig gehalten, um dann eingesetzt zu werden, ergänzte die Polizeipräsidentin. „Eine Mannausstattung ist nicht erforderlich.“ Insgesamt seien rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit den Geräten geschult worden.

50.000 Volt machen Zielperson handlungsunfähig

Der Taser verschießt kleine Pfeile mit Widerhaken, die in den Körper eindringen und über Drähte mit dem Gerät verbunden sind. So wird ein Elektroimpuls von 50.000 Volt übertragen, der die Zielperson handlungsunfähig macht.

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Sie kamen zuletzt vor allem immer dann zum Einsatz, wenn eine Person etwa aufgrund psychischer Probleme nicht auf polizeiliche Aufforderungen reagierte oder eine Gefahr für sich und andere darstellte. Sie haben allerdings nicht nur Befürworter. Gegner befürchten die Gefahr von Herzproblemen oder Verletzungen beim Sturz.