• Pankow: Versuchte Geldautomatensprengung
  • Angreifer schlägt Frau im Bahnhof mit Flasche auf den Kopf
  • Kreuzberg: Drogenhändler wirft Fahrrad auf Polizisten – Festnahme
  • Spandau: Angriff mit Baseball-Schläger
  • Weißensee: Schwerer Raub an Seniorin
  • Zwei Autofahrer rasen durch 30er-Zonen
  • Steglitz: Festnahme nach verfassungsfeindlicher Parole

Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die Blaulicht-News vom Vortag lesen Sie hier.

Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 17. Januar 2025: Bewaffnetes Duo überfällt Apotheke in Kreuzberg

16.28 Uhr: Zwei Männer haben am Donnerstag eine Apotheke an der Rudi-Dutschke-Straße in Kreuzberg überfallen. Wie die Polizei mitteilte, bedrohte einer der beiden die Apothekerin gegen 18 Uhr mit einer mutmaßlichen Schusswaffe und zwang die 42-Jährige, die Kasse zu öffnen. Danach drängte der bewaffnete Mann die Frau in ein Büro, während sein Komplize das Geld aus der Kasse in eine Plastiktüte schüttete.

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Im Büro war zu diesem Zeitpunkt noch ein 38 Jahre alter Apotheken-Mitarbeiter, den der bewaffnete Mann ebenfalls bedrohte und ihn aufforderte, ein Handy herauszugeben. Anschließend flüchteten die Täter mit dem Telefon und Bargeld aus der Apotheke. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) übernahm die weiteren Ermittlungen.

Durchsuchungen auch in Berlin wegen Kinderpornografie-Verdacht

16.04 Uhr: Die Polizei hat mehrere Wohnungen in Oberbayern und Berlin nach kinder- und jugendpornografischen Inhalten durchsucht. Die Beamten stellten dabei umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Elektrogeräte wie Laptops, Handys und Festplatten. Auch eine geladene Schreckschusswaffe, 280 Opioid-Tabletten und eine unterschlagene Girokarte wurden beschlagnahmt, wie die Polizei mitteilte. 

Die Beschuldigten im Alter zwischen 15 und 54 Jahren seien nach Polizeimaßnahmen, wie der Abnahme von Fingerabdrücken, wieder entlassen worden, hieß es weiter. Das Beweismaterial soll nach den Durchsuchungen am Donnerstag ausgewertet werden.

Angreifer schlägt Frau im Hauptbahnhof mit Flasche auf den Kopf

15.48 Uhr: Mit einer Glasflasche ist eine Frau im Berliner Hauptbahnhof von einem Angreifer auf den Kopf geschlagen und verletzt worden. Bundespolizisten fassten einen betrunkenen 23-jährigen Mann in der Nacht als mutmaßlichen Täter, wie mitgeteilt wurde.

Er soll die Frau kurz nach Mitternacht in einem Wärmebereich des Bahnhofs auch mit Fäusten geprügelt und dann gegen den Kopf getreten haben, wie Videos laut Bundespolizei zeigten. Der Mann war der Polizei bereits bekannt und wurde von der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen sexueller Belästigung gesucht.

Bus muss abrupt in Spandau bremsen – Fahrgäste stürzen

13.40 Uhr: Mehrere Fahrgäste sind am Donnerstag in einem Bus in Spandau gestürzt. Wie die Polizei mitteilte, war das Fahrzeug gegen 18 Uhr auf der Klosterstraße unterwegs, als eine 36 Jahre alte Fußgängerin von links durch den stockenden Verkehr auf die Busspur lief. Der 65 Jahre alte Busfahrer konnte durch eine Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern, dabei stürzten jedoch sieben Fahrgäste im Alter von 10 bis 75 Jahren.

Eine 75-Jährige und eine 65-Jähriger wurden in ein Krankenhaus gebracht, konnten dieses jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen. Die Fußgängerin wurde wegen eines Atemalkoholwertes von rund zwei Promille in ein Polizeigewahrsam gebracht, in dem ihr Blut abgenommen wurde. Die weiteren Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 2 (West).

Rollerfahrer stürzt in Charlottenburg – Autofahrer flüchtet

13.38 Uhr: Ein Rollerfahrer ist am Donnerstag bei einem Unfall in Charlottenburg verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 72-Jährige gegen 16 Uhr auf der Kantstraße in Richtung Messegelände unterwegs, als ein vor ihm fahrender Autofahrer stark bremste. Der Rollerfahrer musste ebenfalls stark bremsen und stürzte. Durch den Sturz brach sich der Senior den rechten Arm. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Autofahrer fuhr vom Unfallort weg. Die weiteren Ermittlungen zur Verkehrsunfallflucht übernimmt ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Direktion 2 (West).

Verdächtiger Brief in US-Konsulat in Berlin – Polizeieinsatz

13.30 Uhr:  Ein verdächtiger Brief im Konsulat der US-Botschaft in Dahlem (Steglitz-Zehlendorf) hat einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Poststelle wurde gesperrt und Experten des Kriminaltechnischen Instituts des Berliner Landeskriminalamtes untersuchten die Sendung, wie ein Polizeisprecher sagte. Nach seinen Angaben wurde niemand verletzt. 

Nach rund zweistündigem Einsatz gab die Polizei Entwarnung: „Es handelte sich um einen komplett unbedenklichen Gegenstand“, sagte der Polizeisprecher. Nähere Angaben machte er dazu nicht. 

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen 11.55 Uhr über den verdächtigen Brief informiert. Beschäftigte mussten die Poststelle verlassen. Dieser Teilbereich sei abgesperrt worden. Ansonsten lief der Betrieb aber normal weiter, wie es hieß. 

Während des Einsatzes war die Clayallee eine Zeit lang in beiden Richtungen gesperrt, wie die Verkehrsinformationszentrale mitteilte. Gegen 13.30 wurde die Sperrung demnach aufgehoben.

Drogenhändler nach Fahrrad-Wurf auf Polizisten festgenommen

12.24 Uhr: Die Berliner Polizei konnte am Donnerstagabend in Kreuzberg einen vermeintlichen Drogenhändler festnehmen. Beamte beobachteten gegen 18.30 Uhr in der Falkensteinstraße einen Mann auf einem Fahrrad, der fremde Personen ansprach und weiterfuhr. An der Kreuzung Görlitzer Straße/Cuvrystraße soll es zu einer Kontrolle gekommen sein, wobei der Verdächtige sein Fahrrad gegen einen Polizisten geschleudert haben soll. Der Beamte verletzte sich am Knie, am Schienbein, am rechten Unterarm sowie am rechten Handballen. Der Mann floh, konnte eingeholt werden, riss sich aber wieder los und rannte erneut weg. Erst dann konnten die Beamten den erheblichen Widerstand brechen und den mutmaßlichen Drogenhändler festnehmen. Bei der Kontrolle fanden die Einsatzkräfte Drogen und Bargeld. Der Gefasste musste zur Identitätsüberprüfung auf eine Polizeiwache.

Besoffener ruft verfassungsfeindliche Parole – Festnahme

12.19 Uhr: In Steglitz fiel am Donnerstagmittag ein Mann auf, der verfassungsfeindliche Parolen rief, zudem verfassungsfeindliche Zeichen zeigte. Ein Polizist, der nicht im Dienst war, stellte das laut Mitteilung der Polizei gegen 13.50 Uhr am Lauenburger Platz fest und verständigte daraufhin seine Kollegen. Diese kontrollierten ihn, weitere verfassungsfeindliche Aussagen folgten dabei. Eine Alkoholmessung ergab 2,8 Promille, der Mann war also stark alkoholisiert. Er wurde vorübergehend festgenommen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

Spandau – Angriff mit Baseball-Schläger nach Parkplatz-Streit

11.47 Uhr: Am Donnerstagnachmittag ereignete sich im Falkenhagener Feld (Spandau) eine Körperverletzung. Wie die Polizei mitteilt, seien zunächst ein 48-Jähriger und eine 24-Jährige auf dem Gehweg des Hainleitewegs wegen eines Parkplatzes in einen Streit geraten. Dabei soll der Mann einen Schlagstock aus dem Auto geholt und damit die Frau bedroht haben. Kurz darauf seien dann zwei Jugendliche aus Richtung Erzgebirgsweg aufgetaucht sein, die den 48-Jährigen mit Baseball-Schlägern traktiert haben sollen. Die Täter seien geflüchtet, der Mann mit schweren Kopfverletzungen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus.

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Zwei Autofahrer viel zu schnell unterwegs

11.40 Uhr: Wie die Polizei auf X mitteilt, seien zwei Autofahrer in 30-km/h-Zonen viel zu schnell unterwegs gewesen. Demnach sei einer mit 79 km/h unterwegs gewesen, der andere gar mit 100 km/h. Die Taten fanden in der Scharnweberstraße und der Lindenstraße statt. Was beiden Fahrern droht: zwei Punkte in Flensburg, ein bzw. drei Monate Fahrverbot und Bußgelder in Höhe von 400 bzw. 700 Euro.

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Weißensee: Seniorin umgestoßen und beraubt

11.34 Uhr: Am Donnerstagabend ereignete sich in Weißensee ein schwerer Raub. Laut Polizei griff ein Unbekannter in der Sulzfelder Straße eine Seniorin (84) an und stieß sie zu Boden. Mit einem Messer soll der Mann dann – auf der Frau kniend – die Trageriemen ihrer Umhänge-Tasche durchgeschnitten haben. Mit der Beute – ein Handy und Bargeld im unteren dreistelligen Bereich – sei der vermeintliche Räuber dann Richtung Buschallee geflüchtet. Die Frau sei bei dem Überfall nicht verletzt worden.

Pankow: Versuchte Sprengung eines Geldautomaten

11.25 Uhr: Am Freitagmorgen sollen Unbekannte versucht haben, einen Geldautomaten in Prenzlauer Berg (Pankow) zu sprengen. Laut Polizeimitteilung war gegen 3.20 Uhr die Alarmanlage eines Automaten in der Oderberger Straße angegangen. Polizeibeamte stellten dort abgesprengte Teile fest. Geld sei allerdings keines entwendet worden.

BM/dpa