- Polizeieinsatz am Finanzministerium – Polizei gibt Entwarnung
- Neukölln: Mann hebt Geld von Bank ab und wird brutal überfallen
- Schöneberg: Nach Verfolgungsjagd mit der Polizei – Autodieb versteckt sich im Gebüsch
- Unbekannte lockern Vorderrad an Rettungswagen in Mitte
- Wohnungsbrand in Moabit: Drei Bewohner springen aus Fenster
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 13. Januar 2025: Einsatz am Finanzministerium – Polizei gibt Entwarnung
20.48 Uhr: Ein herrenloses Gepäckstück am Bundesfinanzministerium in Berlin-Mitte hat nach Angaben der Polizei gegen 20:00 Uhr einen Einsatz ausgelöst. Nach Angaben des Lagezentrums rückte ein Team von Spezialisten an, um den Koffer auf mögliche Sprengmittel zu untersuchen. Umliegende Straßen wurden aus Sicherheitsgründen abgesperrt, Folge waren erhebliche Verkehrsbehinderungen und Staus.
Ein Polizeisprecher gab gegenüber der Berliner Morgenpost Entwarnung: „Der Koffer war leer. Die polizeilichen Maßnahmen sind somit beendet.“
Polizei nimmt Einbrecher in Charlottenburg-Wilmersdorf fest
17.18 Uhr: Ein Einbrecher ist in der vergangenen Nacht in Witzleben (Charlottenburg-Wilmersdorf) festgenommen worden. Eine Zeugin hatte gegen 23.25 Uhr einen Mann beobachtet, wie er in der Kantstraße an den Eingangstüren zweier Friseurläden hantierte. Alarmierte zivile Polizisten machten ihn aus und beobachten ihn weiter. Der 34-Jährige versuchte nunmehr in ein Café einzudringen. Als ihm dies nicht gelang, setzte er seinen Weg in Richtung U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße fort.
Dort nahmen ihn die Zivilkräfte fest. Bei ihm fanden sie Einbruchswerkzeug in Form eines großen Schraubendrehers. Nach weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 34-Jährige in einen der Friseurläden eingebrochen war und Geld gestohlen hatte. Er wurde für ein zuständiges Fachkommissariat der Polizeidirektion 2 (West) in Gewahrsam genommen. Dieses führt die weiteren Ermittlungen.
Betrunkene beleidigen Wahlkampfhelfer in Staaken
17.08 Uhr: Der Staatsschutz hat die Ermittlungen gegen zwei Männer aufgenommen. Wie die Polizei mitteilte, habe ein 36 Jahre alte Helfer am Samstag gegen 22.10 Uhr mit seiner Begleiterin Wahlplakate am Platz vor dem Neuen Tor in Staaken (Spandau) aufgehängt, als zwei offenbar betrunkene Männer eines dieser Plakate wieder abnahmen und zerrissen. Anschließend sei der Unterstützer durch die mutmaßlichen Täter beleidigt worden, einer der Tatverdächtigen habe zusätzlich den Hitlergruß gezeigt. Die Tatverdächtigen konnten unerkannt fliehen.
31 Festnahmen bei Gedenken an Liebknecht und Luxemburg
16.30 Uhr: Bei den Berliner Veranstaltungen zum Gedenken an die Kommunistenführer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sind am Wochenende laut Polizei 31 Menschen festgenommen worden. 24 Polizisten wurden verletzt, 23 von ihnen konnten ihren Dienst den Angaben zufolge dennoch fortsetzen.

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34 Strafanzeigen seien gestellt worden, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, besonders schweren Landfriedensbruchs sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Die Polizei war mit 550 Kräften im Einsatz.
Bei der traditionellen Großdemonstration am Sonntag unter dem Motto „Luxemburg-Liebknecht-Ehrung 2025“ zündeten Teilnehmer den Angaben zufolge Bengalos und attackierten Polizisten mit Fahnenstangen gegen Kopf und Hals. Die Beamten setzten ihrerseits Reizgas und Schlagstöcke ein. Die Polizei schritt auch ein, weil immer wieder verbotene Parolen im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt gerufen wurden. Ein Teilnehmer verlor bei einer Auseinandersetzung das Bewusstsein und wurde in eine Klinik gebracht. Dort wurde festgestellt, dass er per Haftbefehl gesucht wurde.
Zwei Verletzte nach Kreuzungscrash in Reinickendorf
16.04 Uhr: Auf einer Kreuzung in Reinickendorf sind am Montag zwei Autos kollidiert. Den Polizei-Angaben zufolge war ein 43 Jahre alter Skoda-Fahrer gegen 5.15 Uhr von der Roedernallee nach links auf die Lindauer Allee abgebogen. Im Kreuzungsbereich kollidierte er mit einem 47 Jahre alten BMW-Fahrer. Der 47-Jährige und sein 35 Jahre alter Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Rettungskräfte brachten die beiden in ein Krankenhaus, in dem sie stationär aufgenommen wurden. Der 43-Jährige blieb unverletzt.
Der Skoda war so stark beschädigt, dass er nicht mehr fahrbereit war. Die Ermittlungen zum Hergang des Unfalls und zu der Frage, ob die Ampeln Rot oder Grün zeigten, übernahm ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 1 (Nord).
Rollstuhlfahrer attackiert Polizisten in Potsdam
15.31 Uhr: Ein Rollstuhlfahrer hat am Sonntag in Potsdam einen Bundespolizisten angegriffen. Den Polizei-Angaben zufolge wollte der Mann den Nachtbus der Linie N16 am Bahnhof Potsdam nicht verlassen. Daraufhin griff er in seine Tasche und holte eine abgebrochene Bierflasche heraus. Damit stach und schlug er in Richtung des Kopfes eines Polizisten. Daraufhin fixierten die Beamten ihn. Dabei verletzte sich der Rollstuhlfahrer leicht an dem Glas.
Die Bundespolizei ermittelt aufgrund des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen den 67-Jährigen. Videoaufnahmen wurden sichergestellt. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Die weitere Bearbeitung des Sachverhaltes übernimmt zuständigkeitshalber die Polizei Brandenburg.
Mann bestiehlt schlafenden Fahrgast in der S-Bahn in Charlottenburg-Wilmersdorf
15.18 Uhr: Die Bundespolizei hat am Samstag einen Dieb in einer S-Bahn erwischt. Wie die Behörde mitteilte, waren Beamte in der S42 zwischen Halensee und Hohenzollerndamm in Charlottenburg-Wilmersdorf auf einen Mann aufmerksam geworden, der sich neben einen Schlafenden setzte. Dieser habe die Geldbörse und das Handy aus der Jackentasche gezogen. Daraufhin nahmen die Einsatzkräfte den Mann fest. Als sie den 49-Jährigen durchsuchten, fanden sie außerdem eine fremde Geldkarte.
Die Bundespolizei ermittelt aufgrund des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls gegen den polizeibekannten Mann. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entließen die Beamten den 49-Jährigen auf freien Fuß.
Cabriolet brennt in Kreuzberg aus
14.48 Uhr: Ein Cabriolet, das am Segitzdamm in Kreuzberg stand, ist in der vergangenen Nacht ausgebrannt. Den Polizei-Angaben zufolge wurden auch zwei weitere Fahrzeuge beschädigt. Während der Löscharbeiten war der Segitzdamm zwischen Oranienstraße und Prinzessinnenstraße gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt das Branddezernat des Landeskriminalamts Berlin.
Mann wirft Beutel mit Fäkalien gegen Polizei-Gebäude in Mitte
14.35 Uhr: Innerhalb kurzer Zeit hat ein 48-jähriger Mann zum zweiten Mal im Regierungsviertel ein Gebäude beschädigt. Der Syrer schleuderte am Sonntag gegen 11.45 Uhr gegen die Fassade eines Wachgebäudes der Bundespolizei einen Beutel mit einem Stein und Fäkalien, wie ein Sprecher der Berliner Polizei sagte. Zuvor hat der „Spiegel“ berichtet.
Der Mann wurde vorübergehend festgenommen, ist inzwischen aber wieder auf freiem Fuß, wie es hieß. Es lägen keine Haftgründe vor, sagte der Polizeisprecher. Der 48-Jährige habe einen Platzverweis erhalten, gegen ihn werde wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Bereits am Freitagabend war der Mann nach Polizeieingaben vorübergehend festgenommen worden, weil er das Bundesinnenministerium in Moabit (Mitte) beschädigt haben soll. Der Syrer wollte sich demnach zu den Ereignissen im Gaza-Krieg äußern und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) deswegen sprechen. Auch in diesem Fall wird laut Polizei wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Nach Angaben des Polizeisprechers erfolgen die weiteren Ermittlungen bei der für das Viertel zuständigen Polizei. Bislang habe der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz den Fall nicht übernommen.
Nach Verfolgungsjagd mit der Polizei: Autodieb versteckt sich im Gebüsch
13.44 Uhr: Ein Autodieb ist am Sonntag in Schöneberg festgenommen worden. Zuvor waren Polizisten gegen 12.30 Uhr an der Dominicusstraße auf ein Auto aufmerksam geworden, in dem eine geöffnete Bierflasche in der Mittelkonsole stand. Daraufhin wollten sie den Audi-Fahrer anhalten. Doch als der 30-Jährige das Stoppsignal sah, gab er Gas. An der Kreuzung Fritz-Elsas-Straße/Hewaldstraße verlor er die Kontrolle über den Audi und überfuhr einen Poller auf dem Gehweg. Personen wurden nicht verletzt.
Anschließend flüchtete er weiter zu Fuß über die Hewaldstraße und versteckte sich in einem Gebüsch. Passanten wiesen die Polizisten auf das Versteck hin. Bei der Festnahme stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Tatverdächtigen fest. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Audi aufgrund eines Diebstahles bereits gesucht wurde.
Der Autodieb wurde zur Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung ins Polizeigewahrsam gebracht und anschließend dem zuständigen Fachkommissariat der Direktion 4 (Süd) übergeben. Die Ermittlungen zum mutmaßlichen Diebstahl eines Kraftfahrzeuges, des Fahrens ohne Führerscheins, des illegalen Kraftfahrzeugrennens sowie des Fahrens unter berauschenden Mitteln dauern an.
Männer besprühen U-Bahnwaggons in Charlottenburg – Festnahme
13.31 Uhr: Drei Sprayer sind am Sonntag in Charlottenburg festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte das Trio gegen 22.30 Uhr vier Waggons einer U-Bahn in der Wendeanlage des U-Bahnhofes Uhlandstraße auf circa 70 Quadratmetern besprüht. Anschließend verließen sie die Wendeanlage über einen Notausgang zum Kurfürstendamm. Mitarbeiter des BVG-Sicherheitsdienstes alarmierten die Polizei und nahmen die Verfolgung auf.
Die Beamten sahen die Verdächtigen auf dem Gehweg. Als die Sprayer die Einsatzkräfte erkannten, flüchtete ein 29-Jähriger. Er konnte aber nach kurzer Zeit gestellt werden. Die beiden 25-Jährigen ließen sich widerstandslos festnehmen. Während ein 25-Jähriger vor Ort entlassen wurde, wurden die beiden anderen zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam gebracht. Die weiteren Ermittlungen übernimmt ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes Berlin.
Kreuzberg: Angreifer nach Attacke wiedererkannt – Festnahme
13.28 Uhr: Ein Mann, der einen anderen im vergangenen November angegriffen hat, ist am Sonntag in Kreuzberg festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, stand der 50-Jährige, der damals Opfer eines antisemitischen Übergriffs geworden war, erneut vor dem Lokal in der Adalbertstraße und erkannte den Tatverdächtigen wieder. Der Verdächtige sei unvermittelt auf den Mann zugegangen und habe ihn erneut mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Anschließend flüchtete der Mann, konnte jedoch in der Umgebung von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes sowie den Angegriffenen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Er wurde für eine erkennungsdienstliche Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Der 50-Jährige erlitt eine Platzwunde über dem rechten Auge. Die Ermittlungen hat der Staatsschutz übernommen.
Tote und Schwerverletzte nach Stichattacke in der Uckermark

12.49 Uhr: Bei einer Attacke mit einer Stichwaffe in einem Mehrfamilienhaus in Casekow in der Uckermark sind ein Mann und eine Frau getötet worden. Ein weiterer Mann und eine weitere Frau wurden schwer verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Der mutmaßliche Täter konnte demnach gefasst werden. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.
Neukölln: Mann hebt Geld von Bank ab und wird brutal überfallen
12.04 Uhr: Ein Mann ist am Sonntag in Neukölln brutal überfallen worden. Wie die Polizei mitteilte, war der 24-Jährige gegen 20.25 Uhr im Beisein zweier Zeugen auf einem Polizeiabschnitt erschienen. Er habe mehrere Schnittverletzungen im Gesicht und Stichverletzungen im Oberkörper gehabt. Nach einer Erstversorgung brachten Rettungskräfte ihn in ein Krankenhaus.
Dort wurde er von der Polizei befragt. Er gab an, dass er eine hohe Summe von der Bank abgehoben habe. Anschließend habe er sich mit einem 25 Jahre alten Bekannten getroffen, als plötzlich mindestens fünf weitere Personen auf dem Gehweg der Reuterstraße Ecke Donaustraße erschienen seien und Geld von ihm gefordert hätten. Als er der Forderung nicht nachgekommen sei, habe einer der Verdächtigen ihm mit einem Messer in den Bauch gestochen, sein Begleiter habe ihm mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und ein dritter Täter habe ihm mit einem Rasiermesser Verletzungen im Gesicht zugefügt. Ein vierter Täter habe ihn dann zu Boden gebracht. Sie hätten ihm das Geld abgenommen. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Die Zeugen gaben gegenüber der Polizei an, dass sie gegen 18.30 Uhr fünf bis sechs Personen beobachtet hatten, die auf den 24-Jährigen an der Reuterstraße Ecke Sonnenallee am Boden einschlugen. Als sie sich näherten, flüchteten die Verdächtigen. Sie halfen dem Verletzten auf und brachten ihn zum Polizeiabschnitt 54. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zu den Tatumständen, wurden von einem Fachkommissariat für Raubdelikte der Direktion 5 (City) übernommen.
Unbekannte lockern Vorderrad an Rettungswagen
11.51 Uhr: Unbekannte haben am Sonntag mehrere Bolzen an einem Vorderrad eines Rettungswagens gelockert. Die Besatzung des Krankenwagens bemerkte auf der Fahrt zu einer Klinik an der Großen Hamburger Straße in Mitte gegen 17.15 Uhr auffällige Fahrgeräusche. Bei der Überprüfung am Krankenhaus stellten sie fest, dass das Vorderrad lose war. Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 5 (City) ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.
Wohnungsbrand in Moabit: Drei Bewohner springen aus Fenster

9.58 Uhr: Bei einem Brand in der Nacht zu Montag in Moabit (Mitte) haben sich drei Bewohner vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit einem Sprung aus dem Fenster der Wohnung in der zweiten Etage gerettet. Sie wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.
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BM/dpa




