- Mitarbeitende des BVG-Ordnungsdienstes angegriffen
- Mann leblos in See in Uckermark gefunden
- Auffahrunfall in Friedrichshain: Feuerwehr befreit Mann aus Taxi
- Anzeigen und Festnahmen bei Pro-Palästina-Demo in Mitte
- Maskierte überfallen Späti in Gropiusstadt mit Messer und Axt
Hier finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg im Newsblog. Die News vom Vortag lesen Sie hier.
Blaulicht-News aus Berlin und Brandenburg vom 12. Januar 2025: Mitarbeitende des BVG-Ordnungsdienstes angegriffen
17.01 Uhr: Zwei Männer wurden heute früh in Kreuzberg festgenommen, nachdem sie Mitarbeitende des BVG-Ordnungsdienstes angegriffen und beleidigt hatten. Die beiden BVG-Ordner trafen die beiden 25 Jahre alten Männer rauchend und ohne Fahrscheine gegen 6.30 Uhr in einer U-Bahn der Linie U8 an. Sie verweigerten die Herausgabe ihrer Personaldokumente, traten, bespuckten und beleidigten die beiden 43 und 53 Jahre alten BVG-Mitarbeiter nach Verlassen der U-Bahn am Bahnhof Schönleinstraße.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
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Hinzugerufene Kräfte des Polizeiabschnitts 52 nahmen die Tatverdächtigen fest. Im Polizeigewahrsam mussten sich beide einer Feststellung ihrer Identität und einer Blutentnahme unterziehen. Anschließend wurden sie an ein Fachkommissariat überstellt.
Hausbrand in Woltersdorf durch Fahrradakku – drei Verletzte
15.16 Uhr: Drei Personen sind bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Woltersdorf (Landkreis Oder-Spree) verletzt worden. Im Keller des Hauses kam es in der Nacht zum Brand eines Fahrradakkus, wie die Polizei erklärte. Ein Bewohner bemerkte diesen den Angaben zufolge und trug den Akku ins Freie, doch der Raum stand bereits in Flammen. Die Feuerwehr rettete drei Bewohner, darunter ein Kleinkind, die leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurden. Das Feuer wurde gelöscht. Das Haus ist derzeitigen Angaben zufolge nicht bewohnbar. Der Schaden wird aktuell auf etwa 200.000 Euro geschätzt.
Mann leblos in See in Uckermark gefunden
14.54 Uhr: Ein Mann ist nach dem Eisbaden im Naugartener See (Landkreis Uckermark) gestorben. Den Angaben der Polizei zufolge wurde der leblose Körper des 62-Jährigen am Samstagmorgen gefunden und in eine Klinik gebracht, wo er wenig später verstarb. Der Mann habe sich den Angaben zufolge zum Eisbaden in den See begeben. Näheres zur Todesursache war zunächst nicht bekannt.
Märkisches Viertel: Männer machen sich an Tür zu schaffen – Zeuge ruft die Polizei
14.41 Uhr: Ein Einbrecher ist am Samstag am Eichhorster Weg im Märkischen Viertel (Reinickendorf) festgenommen worden. Wie die Polizei mitteilte, war ein Zeuge um kurz vor 20 Uhr im Flur auf drei Unbekannte aufmerksam geworden, die sich an einer Tür zu schaffen machten. Als sie ihn bemerkten, flüchteten sie aus dem Haus. Polizisten konnten in der Nähe einen Tatverdächtigen im Alter von 18 Jahren stellen. Er hatte eine Brechstange dabei. Er wurde der Kriminalpolizei der Direktion 3 (Ost) überstellt, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat.
Auffahrunfall in Friedrichshain: Feuerwehr befreit Mann aus Taxi
14.03 Uhr: Zwei Personen sind am Samstag bei einem Unfall in Friedrichshain verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war eine 26 Jahre alte Autofahrerin gegen 19.10 Uhr an der Ampelkreuzung Petersburger Straße/Straßmannstraße angefahren und auf ein Taxi geprallt.
Der 39 Jahre alte Taxifahrer musste von der Feuerwehr mit Spezialgeräten aus seinem Wagen befreit werden. Er erlitt eine Rückenverletzung. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Auch der 34 Jahre alte Fahrgast klagte über Schmerzen. Er wurde ambulant in einer Klinik behandelt. Die 26-Jährige blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) führt die weiteren Ermittlungen.
Anzeigen und Festnahmen bei Pro-Palästina-Demo in Mitte
13.57 Uhr: Die Berliner Polizei hat infolge einer propalästinensischen Demonstration am Samstag sieben Strafanzeigen gestellt. Es geht um Beleidigung, Körperverletzung, das Verwenden von verfassungsfeindlichen Symbolen, die öffentliche Aufforderung zu Straftaten und den Verstoß gegen das Vereinsgesetz, wie eine Polizeisprecherin sagte. Sieben Männer und zwei Frauen seien vorläufig festgenommen worden, um die Personalien festzustellen.
Die Demonstration mit dem Titel „Solidarität mit Palästina – Stoppt den Gaza Genozid – Keine Waffen für Israel“ startete am Samstagmittag am Neptunbrunnen in der Nähe des Alexanderplatzes. Nach Angaben der Polizei nahmen 450 Menschen teil. Zu einer Gegendemonstration versammelten sich demnach 5 Menschen.
Oberhavel: Frau überweist fast 200.000 Euro an Online-Betrüger
13.02 Uhr: Eine 65-jährige Frau hat im brandenburgischen Zehdenick (Kreis Oberhavel) fast 200.000 Euro an Online-Betrüger verloren. Die Kriminellen gaukelten ihr vor, ihr Konto sei gehackt worden. Seit Oktober 2024 überwies die Frau 24 Mal Geld, sodass ihr am Ende ein Schaden von 196.000 Euro entstand, wie die Polizei mitteilte. Am Telefon hatte sich ein Betrüger als Sicherheitsmitarbeiter eines Online-Zahlungssystems ausgegeben und die Frau mehrmals kontaktiert. Am Freitag habe sich die 65-Jährige dann bei der Polizei gemeldet.
Friedrichshain: Gewalt bei Demo für Liebknecht und Luxemburg

12.44 Uhr: Auf einer Demonstration zum Gedenken an die Kommunistenführer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in Friedrichshain sind Polizisten und Demonstrationsteilnehmer gewaltvoll aneinandergeraten. „Es gab Angriffe auf Einsatzkräfte“, sagte eine Polizeisprecherin. Einen ausführlichen Artikel lesen Sie hier.
Maskierte überfallen Späti in Gropiusstadt mit Messer und Axt
12.23 Uhr: Ein Späti an der Neuköllner Straße in Gropiusstadt ist am Samstagabend überfallen worden. Der 34 Jahre alte Inhaber gab gegenüber der Polizei an, dass zwei Maskierte ihm ein Messer und eine kleine Axt vorgehalten haben. Sie forderten ihn auf, die Kasse zu öffnen. Mit Geld und Waren soll das Duo in Richtung Fritz-Erler-Allee geflüchtet sein. Der 34-Jährige blieb unverletzt. Ein Raubkommissariat der Polizeidirektion 4 (Süd) übernahm die Ermittlungen.
Fußgängerin bei Unfall in Oberhavel schwer verletzt
12.19 Uhr: Eine Fußgängerin ist von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Laut Polizei sagten Zeugen aus, dass die 37-Jährige eine rote Fußgängerampel übersehen habe. Die Frau habe am Samstag in Veltin (Landkreis Oberhavel) an einer Kreuzung auf die andere Straßenseite wechseln wollen, teilte die Polizei weiter mit. Die 37-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht.
Wohnungsbrand in Charlottenburg: Mieter im Krankenhaus

10.54 Uhr: Die Feuerwehr ist am Samstagabend zu einem Einsatz an die Philippistraße in Charlottenburg ausgerückt. Es brannte in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines fünfgeschossigen Hauses.
Die Mieter konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Sie wurden zunächst vom Rettungsdienst versorgt und dann in ein Krankenhaus transportiert. Feuerwehrleute brachten weitere 15 Personen und drei Katzen in Sicherheit. Sie wurden in einem bereitgestellten Bus betreut.
Die Einsatzkräfte konnten verhindern, dass die Flammen auf das Dach übergriffen. „Durch die starke Hitzeentwicklung kam es zur Havarie von Heizkörpern in der Brandwohnung und zu einem massiven Wasserschaden im Gebäude“, teilte die Feuerwehr mit. Durch den Energieversorger seien die betroffenen Bereiche spannungsfrei geschaltet worden. Die Einsatzstelle wurde nach Abschluss der Löscharbeiten an die Polizei übergeben.
Polizei zu Unfall auf A11: Bus kam wegen Wetters von Fahrbahn ab

10.17 Uhr: Die Polizei geht bei dem Busunglück auf der A11 im Nordosten Brandenburgs von einem witterungsbedingten Unfall aus. Zwei Menschen kamen nach den bisherigen Erkenntnissen ums Leben, elf wurden verletzt.
„Ein Flixbus kam in Höhe des Parkplatzes Randowbruch in Fahrtrichtung Polen, witterungsbedingt nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte in der Folge um“, teilte die Polizei mit. Der Unfallhergang und die genaue Ursache seien nun Gegenstand der Ermittlungen, sagte am Morgen ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei in Potsdam.
Gegen 1.00 Uhr in der Nacht sei die Unfallstelle freigegeben worden. Der Reisebus wurde geborgen und von der Polizei sichergestellt. Ein Unfall-Gutachter kam im Auftrag der Staatsanwaltschaft zum Einsatz. Der Fernbus war mit 13 Fahrgästen und einem Fahrer auf dem Weg von Berlin nach Stettin in Polen unterwegs, wie das Unternehmen Flix mitteilte.
Autos kollidieren in Barnim – ein Verletzter

8.06 Uhr: Auf der Landsberger Chaussee in Eiche (Barnim) an der Grenze zu Hellersdorf hat es am Samstagabend einen Unfall gegeben. Ersten Informationen von vor Ort zufolge waren zwei Fahrzeuge kollidiert – mutmaßlich wegen Glätte. Dabei habe eine Person Verletzungen erlitten und sei in ein Krankenhaus gekommen. An beiden Autos erstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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BM/dpa




